Neue Brotsorte unterstützt Museum

Bei der Verkostung überzeugen sich Daniela Müller (links) und Ilse Wolf von der würzigen Schmackhaftigkeit der Gewandhauskruste. Robert Müller zeigt die beiden Brotlaibe.

Bei der Verkostung überzeugen sich Daniela Müller (links) und Ilse Wolf von der würzigen Schmackhaftigkeit der Gewandhauskruste. Robert Müller zeigt die beiden Brotlaibe.

Die Inneringer Bäckerei Müller bietet seit Kurzem ein neu geschaffenes Brot an, das die Bezeichnung Gewandhauskruste trägt. Die Idee dazu hatte der Bäckermeister Robert Müller. Mit dem Verkauf der neuen Brotsorte will er das Inneringer Museum Gewandhaus unterstützen.

Der Bäcker wollte etwas Neues mit Grünkern ausprobieren, welcher eine Sonderform des Dinkels ist. Bei seiner Recherche für die Zutaten stieß er auf die erste urkundliche Erwähnung von Grünkern im Jahr 1660. Durch jahrelange Missernten, Unwetter und Stürme wurde damals im Kloster Amorbach im Odenwald der unreife Dinkel vorzeitig geerntet. „Da fiel mir dann auch spontan unser Museum Gewandhaus ein, das mit seinen Exponaten in den aufwendig gestalteten Räumen doch auch in diesem Zeitraum angesiedelt ist. Das kommt dem Grünkern entgegen“, erzählt Müller.

Bei Daniela Müller vom Vorstandsteam des Fördervereins Gewandhaus und bei der Künstlerin Ilse Wolf stieß Robert Müller auf offene Ohren. So entwickelte der Bäckermeister zwei verschiedene Sorten Brot auf der Grundlage mit Grünkern. Eine Sorte ist rein mit Dinkelmehl, Dinkelflocken und Sonnenblumenkernen zubereitet, die zweite Sorte wird mit einer Weizen- und Roggenmischung hergestellt. Und dass die neu geschaffene Gewandhauskruste, wie das Brot genannt wird, auch dem Inneringer Museum zugute kommt, werden von jedem verkauften Brot 20 Cent an das Museum gespendet.

Quelle: Schwäbische Zeitung

2 Gedanken zu „Neue Brotsorte unterstützt Museum

  1. Hallo
    jetzt fehlt nur noch ein Verkaufsraum für Backwaren im Museum.
    Mit unserem Durchgangsverkehr wäre das eventuell eine lohnende Sache.
    Der eine oder andere schaut sich dann vielleicht noch das Museum an.
    Wenn wir schon so einen Durchgangsverkehr haben dann könnte man auch die Vorteile daraus ziehen.

    Beste Grüße,
    Bernd

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