Schlusspunkt bei der Energiegenossenschaft

Am Ende ging es recht schnell: Einstimmig hat die Energiegenossenschaft Inneringen iG hat ihre Auflösung beschlossen.

Der Aufstichtsratsvorsitzende Raimund Teufel machte in seiner Begrüßung deutlich, woran es gehapert hatte: Nur 39 potenzielle Anschlussnehmer wollten verbindlich an das von der örtlichen Biogasanlage gespeiste Nahwärmenetz anschließen. Das war viel zu wenig, mindestens 75 Anschlussnehmer wären für einen rentablen Betrieb notwendig gewesen.

Gerhard Sprißler dankte in seiner Funktion als stellvertretender Bürgermeister seitens der Stadt für das Engagement. Er äußerte die Hoffnung, dass sich diese gute Idee zu einem späteren Zeitpunkt realisieren lässt.

Vorstand Holger Bohner berichtete von den entstandenen Kosten: Rund 10.000 € wurden für Planungs- und Werbemaßnahmen ausgegeben. Die Genossenschaftsmitglieder erhalten somit rund zwei Drittel ihrer Einlage wieder zurück.

Auch wenn viele das Scheitern des Projekts bedauerten, der Beschluss zur Auflösung der Genossenschaft fiel einstimmig. Nachdem die Genossenschaft noch nicht eingetragen wurde, hält sich der bürokratische Aufwand hierfür in Grenzen.

Abschließend bedankte sich Raimund Teufel für die stets konstruktive und harmonische Zusammenarbeit in Vorstand und Aufsichtsrat. Besonders dankte er den Vorständen Holger Bohner und Roland Knaus, die ehrenamtlich und ohne Vergütung sehr viel Zeit und Engagement eingebracht haben. Rudi Fischer schloss sich diesem Dank im Namen der nunmehr ehemaligen Genossenschaftsmitglieder an.

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