Inneringer Musiker bieten musikalischen Streifzug an


Die Inneringer Musiker bieten in der gut besuchten Albhalle ein anspruchsvolles Jahreskonzert an. (Fotos: Sabine Rösch)

Nach zweijähriger Pause haben die Inneringer Musiker, mit ihrem Dirigenten Michael Muntowitz, ein anspruchsvolles Jahreskonzert in der gut besuchten Albhalle geboten. Ebenso bereicherten die Jugendkapelle und das Vorstufenorchester den konzertanten Abend. 

Vorsitzender Thomas Metzger schickte vorweg, dass es ein Konzert mit einigen Neuerungen geben werde, und es zudem eine Premiere für Dirigent Michael Muntowitz sei, der sein erstes großes Konzert in der neuen Halle dirigiere.

Zunächst stellte sich die neu formierte Konstellation des Vorstufenorchesters mit dem verheißungsvollen Namen „Rock’n’Roll 0815“ vor. Ihre Dirigentin Britta Schmid präsentierte mit ihren sechs ausschließlich weiblichen Schützlingen mit drei Stücken eine Auswahl ihres Könnens.

Als zweiten Programmpunkt boten die Jugendlichen und die jungen Erwachsenen der ortsübergreifenden Kooperation „Around the Sound“, bestehend aus Jungmusikern aus Veringendorf, Hettingen und Inneringen einen sehr beeindruckenden musikalischen Einblick.

Tierlaute schmücken ein erheiterndes Lied

Das erste Stück „Three rivers march“ dirigierte noch Martin Hohmann und übergab diesen anschließend an Simon Lieb. Unter seinem Dirigat spielte das Orchester mit viel Spaß, immer wieder mit „Muh“, „Miau“, „Wuff“ und noch weiteren Tierlauten das erheiternde Stück „Beasty Band““. Für den großen Auftritt der Kapelle hatte Dirigent Michael Muntowitz eine anspruchsvolle und sehr abwechslungsreiche Literatur zusammengestellt. Die intensiven Probearbeiten des Orchesters konnte das Publikum mit „So schön ist Blasmusik“ als Auftaktlied sehr gut hören.

Jungmusikerinnen meisterten ihre Aufgabe bravourös

Die Musiker spielten die eingängige Erkennungsmelodie der Volksmusik sehr souverän und nahmen die Zuhörer von Beginn an mit auf die musikalische Reise. Es folgte „Sympatria“, was Heimatland bedeutet. Die beiden Jungmusikerinnen Emma Knaus und Anja Traub waren für die Moderation des Konzertes zuständig und meisterten ihre erstmalige Aufgabe bravourös.

Die Zuhörer bekamen die notwendige Vorab-Information zur jeweiligen Literatur und konnten sich so noch besser auf das Stück einlassen. Für das Stück „The Return“ beispielsweise wurden die Gäste von Emma Knaus aufgefordert, sich vom Helden des Stücks mit in sein großes Abenteuer in gefährliche Orte entführen zu lassen.

Den Musikern gelang die Herausforderung der Thematik hervorragend. Auch der Ausflug in die Klassik glückte den Musikern mit dem Mozart Festival. Vor der Pause war es „Voices“, ein Vangelis Arrangement von Conquest of Paradise, welches erneut unter die Haut ging. In der Pause wurden fünf verdiente Musiker vom Bezirksvorsitzenden des Blasmusikverbands Helmut Barth und von Vorstand Thomas Metzger geehrt.


DIE GEEHRTEN: Bezirksvorsitzender vom Blasmusikverband Helmut Barth (von links), Jessica Pröbstle, Anna-Lena Lendle, Mona Reuthebuch, Jürgen Bregenzer, Franz Sommer und Vorstand Thomas Metzger.

Besonders schön fand Barth, dass er mit Jessica Pröbstle, Anna-Lena Lendle und Mona Reuthebuch gleich drei Jungmusikerinnen für zehnjähriges Musizieren auszeichnen durfte. Jürgen Bregenzer wurde für 30 Jahre geehrt und Franz Sommer sogar für 50 Jahre. „Da reicht die sprichwörtliche Kuhhaut nicht aus für diese lange Zeit, da braucht man eine zweite dazu“, lobte Barth die Musiker.

Auch Thomas Metzger blickte stolz auf über einhundert Jahre Musiker-Erfahrung, wovon allein Franz Sommer ein halbes Jahrhundert in die Waagschale gelegt habe.

Mit dem schwungvollen Marsch der Titanen begann der zweite Teil des Konzertabends, gefolgt von „Mountain Moments“ und „Eye of the Tiger“. Als nette Einlage beim Rocky-Lied sowie schon bei „The Return“ tauchten die Jugendlichen im Publikum als wilde Dschungeltiere auf, beziehungsweise mimten die Box-Ikone Rocky Balboa. Mit dem ruhigeren Stück „The Way old Friends do“ verabschiedeten sich die Musiker offiziell, durften aber die Bühne natürlich nicht ohne Zugabe verlassen.

Quelle: Schwäbische Zeitung

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.