Erstes Treffen der Initiativgruppe „Bioenergiedorf“

Es könnte eine echte Alternative zur Öl- und Holzheizung sein: Ein Nahwärmenetz, das beheizt von der örtlichen Biogasanlage für umweltfreundliche Wärme sorgt. Am 24.04.2015 soll im Adler hierüber informiert werden.

Anfang April hat die zur Lenkung des Projekts gegründete Initiativgruppe zum ersten Mal getagt. Dabei wurde deutlich gemacht, dass diese Idee nicht nur für diejenigen in Frage kommt, die im Bereich Käppelebrühl und damit nahe an der Biogasanlage wohnen. Vielmehr käme grundsätzlich das ganze Dorf in Betracht, wobei dann weitere dezentrale Wärmeerzeuger wie Holzhackschnitzelanlagen ins Netz aufgenommen werden könnten.Eine Chance also auch für alle, die im Dorf solche Anlagen betreiben.

Betreiber eines solchen Netzes wäre dann eine lokale Energiegenossenschaft. Die Organisationsform der Genossenschaft war schon vor Jahrzehnten das Mittel der Wahl, wenn es darum ging, lokale Investitionen zu tätigen. Hier sei nur an die Molkereigenossenschaft erinnert oder – schon vielfach vergessen – die Gemeinschaftsgefrieranlage nach dem Krieg. Der Vorteil hierbei ist: Die Entscheidungen werden gemeinsam und vor Ort getroffen.

Im Rahmen einer Informationsveranstaltung am 24.04.2015 um 19.30 Uhr im Saal des Gasthauses Adler soll diese Möglichkeit näher vorgestellt werden.Jörg Dürr-Pucher von der Clean Energy GmbH wird  am Beispiel der Gemeinde Grosselfingen den Weg zum Bioenergiedorf darstellen.

Ulrike Lorinser und Alois Lämmle vom Ingenieurbüro Lorinser werden anschließend die technische Seite eines Bioenergiedorfes Inneringen vorstellen, bevor Martin Boehme von der Energiegenossenschaft Ebenweiler über die benötigte Betreiberorganisation berichtet. Er sieht die Energiegenossenschaften als Königsweg zum Bioenergiedorf.

Nach wie vor gilt: Wenn man aus dem Dorf ein Bioenergiedorf machen will, dann muss man etwas dafür tun – von nichts kommt nichts. Aus diesem Grund sucht die Initiativgruppe weitere Mitstreiter, Gerhard Sprißler (Tel. 07577-1669, E-Mail: sprisslers@gmx.de) fungiert hier als Ansprechpartner.

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