Osterkonzert bietet für jeden Geschmack etwas

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Die Inneringer Musiker haben am Ostersonntag ihr Jahreskonzert in der Albhalle gegeben. Das kurzweilige Konzert wurde am Schluss mit viel Applaus quittiert.

Der Vorsitzende Thomas Metzger begrüßte die vielen Anwesenden. Für den Einstieg hatte die Dirigentin der Jugendkapelle, Janina Kleck, ein Gesamtorchester zusammengestellt – bestehend aus Abordnungen der Blockflötengruppe von Britta Wacker, des Erwachsenenorchesters von Dirigentin Britta Schmid und ihrer Jugendkapelle. Mit „Railway Traffic“ brachten die Musiker viel Dampf und Leben auf die Bühne. Gleichzeitig war dies der letzte Auftritt der eigenständigen Jugendkapelle, denn ab Freitag, 1. April, gibt es ein gemeinsames Jugendorchester der Musikvereine aus Hettingen, Veringendorf und Inneringen. Der Vorsitzende Thomas Metzger bedankte sich bei Janina Kleck für ihre jahrelange Arbeit mit den Nachwuchsmusikern und lobte, dass sie direkt auf den Posten der Kassiererin des Vereins wechsle.

Die Stücke des Erwachsenenorchesters, die Dirigentin Britta Schmid zusammengestellt hatte, begannen sehr traditionell mit dem Konzertmarsch „Abel Tasman“ – sehr zur Freude der Zuhörer. Anna-Lena Lendle und Denise Waag führten durch das abwechslungsreiche Programm und erläuterten den Gästen die Hintergrundinformationen zu den Musikstücken. Dem Walzer „Estudiantina“ folgte eine Einführung durch Denise Waag in die umfangreiche Geschichte des nächsten Stückes: einer Suite aus dem oskarprämierten Film „Der mit dem Wolf tanzt“. Diese hilfreiche Aufklärung ließ den Zuhörer den leisen musikalischen Einstieg, die vorsichtige Annäherung und die Freundschaft des Wolfs mit der Hauptfigur des Films, Lieutenant Dunbar, verstehen. Die Musiker meisterten die Herausforderung der Thematik hervorragend.

„Sunny-Boys“ treten auf

Die zwei „Sunny-Boys“, Roland Knaus und Maximilian Kleck, sorgten im gleichnamigen Stück durch ihre sicheren Solo-Auftritte für beschwingte Stimmung. Mit dem schwungvollen Marsch „Schwabenstolz“ ging es nach der Pause weiter, gefolgt von der Serenade aus Mozarts kleiner Nachtmusik. Britta Schmid führte ihre Musiker mit sicherem Taktstock bei dem Stück „Von Freund zu Freund“, einer Polka von Martin Scharnagl.

Das Fantasystück „Galapagos“ begeisterte genauso wie das Italo-Pop-Classics-Medley mit „Azzuro“ und „Gloria“. Das gelungene Programm des Musikvereins Inneringen wurde mit der Zugabe „Ich wollte nie erwachsen sein“ klangreich abgerundet.

Quelle: Schwäbische Zeitung

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