Zweiter Teil des Historienspiels kommt zur Aufführung

Die Probe zum Bändertanz fürs Historienspiel klappt jedes Mal etwas besser. Viel Spaß haben die Mitwirkenden auf jeden Fall

Die Probe zum Bändertanz fürs Historienspiel klappt jedes Mal etwas besser. Viel Spaß haben die Mitwirkenden auf jeden Fall

Nach dem schönen Erfolg des Historienspiels, das im vergangenen Jahr auf der Inneringer Seebühne aufgeführt worden ist, folgt nun in diesem Jahr der zweite Teil der Ballade um die Dorfentstehungsgeschichte. Die Entwicklung des Dorfes Inneringen im frühen Mittelalter von 1200 bis 1600 wird theatralisch und tänzerisch dargestellt.

Der ursprüngliche Plan war, die Fortsetzung des Historienspiels von Autor Erwin Zillenbiller erst im nächsten Jahr anzugehen. Doch der grandiose Erfolg der Aufführung, bei der im letzten Jahr sogar eine Bühne auf dem Inneringer See installiert wurde, animierte Regisseurin Silvia Amann und ihr Historienspiel-Organisationsteam, die Geschichte noch in diesem Jahr weiter zu erzählen.

Der zweite Teil war von Autor Zillenbiller auf den Zeitraum ab dem Jahr 1200 bis heute angelegt. Doch das Team beschloss, nochmal eine Unterteilung vorzunehmen, sodass im zweiten Teil nun das frühe Mittelalter Thema ist. So wird sich der zweite Teil des Spektakels mit dem Dorf zwischen 1200 und 1600 beschäftigen. Die Aufführung wird an der Stelle der damaligen Dorfentstehung sein, nämlich auf der Freifläche hinter der Kirche.

Erneut ist die Aufführung ein umfangreiches Gemeinschaftswerk, bei dem mehr als 100 Personen vom Kind bis zum Senior mitwirken. Aufgezeigt wird die Geschichte der Dorfentstehung, die mit einem sogenannten Haufendorf begann. Diese Bezeichnung rührt daher, dass die Wohnhäuser nebeneinander angesiedelt sind, und die landwirtschaftliche Bewirtschaftungsfläche außerhalb der Häuseransammlung ist.

Zillenbiller-Recherche ist ein Glücksfall

Die vielen Erkenntnisse über die Vorfahren, die von Professor Zillenbiller recherchiert und dokumentiert wurden, bezeichnen die Verantwortlichen als Glücksfall für die heutige Zeit. So werden in dem Schauspiel, das rund zwei Stunden dauert und drei aneinander gereihte Szenen beinhaltet, auch die eigenständigen Gemeindeaufgaben im Gegensatz zur herrschaftlichen Einwirkung dargestellt. Der damalige Dorfalltag mit Sitten und Bräuchen, wie beispielsweise der Bändertanz, der Marktflecken mit Fruchtschranne und Zunftlade oder auch die Sitten und Bräuche einer Hochzeitsvorbereitung werden aufgezeigt.

Die Veranstaltung, die unter städtischer Schirmherrschaft von Bürgermeisterin Dagmar Kuster steht, wird auf der Bühne vor dem Haus der Begegnung zweimal aufgeführt, für Verpflegung ist ebenfalls gesorgt. Das Historienspiel findet bei jedem Wetter statt, für eine Ausweichmöglichkeit unter Dach ist gesorgt.

Termine sind am Samstag, 25. Juni, um 18 Uhr und am Sonntag, 26. Juni, um 16 Uhr.

Quelle: Schwäbische Zeitung

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