Wandern auf den Spuren von Kelten und Zisterzienserinnen

Trotz einer wenig einladenden Wettervorhersage nahmen gut 60 Mitglieder und Freunde an der diesjährigen Winterwanderung des Obst- und Gartenbau und Landschaftspflegeverein teil.

Eine interessante Wanderung, die quasi vor der Haustür liegt: Ortskundig geführt durch Roland Teufel erkundete der OGLV Inneringen die Gegend rund um das frühere Kloster Heiligkreuztal.

Rechtzeitig zum vereinbarten Treff vor der Albhalle hatten sich alle Regenwolken verzogen…

… und Martin Teufel konnte namens des Vereinsvorstands eine stattliche Zahl von Wanderfreunden begrüßen.

Per Pkw wurde nach Heiligkreuztal übergesetzt.

Bereits kurz nach der Ortslage konnte man eine keltische Schanze entdecken – wenn man wusste, wo man genau hinschauen soll.

Die Waldschule „Schneckenhaus“ ist vielen jüngeren Inneringern von Ausflügen der Grundschule bekannt…

… für viele der Eltern- und Großelterngeneration war die Sammlung von Tierpräparaten nicht weniger interessant.

Weiter ging es entlang des Äbtissinnenpfads.

Rechtzeitig zur Mittagszeit wurde schließlich die Verpflegungshütte erreicht…

… wo wie in jedem Jahr einfache, aber in diesem Rahmen ungemein schmackhafte Speisen warteten. Von der Linzer Torte ganz zu schweigen!

Nach der gemütlichen Rast am Lagerfeuer ging es dann weiter durch den weitläufigen Staatsforst.

Nächstes Ziel war der Hohmichele. Dabei handelt es sich um einen keltischen Fürstengrabhügel, der inmitten eines aus mehreren Gruppen bestehenden Grabhügelfeldes mit rund 40 Grabhügeln liegt. Mit einem Durchmesser von 85 m und einer Höhe von 13,5 m gehört er zu den größten Grabhügeln Mitteleuropas. Die früheste Belegung erfolgte im ausgehenden 7. Jahrhundert vor Christus.

Die 13,5 Höhenmeter waren schnell erklommen…

… und auf dem Hügel wurde…

… ein Gedenkstein der Staatsforstverwaltung für gefallene Mitarbeiter vorgefunden.

Auf dem weiteren Weg durch den winterlichen, aber nicht schneebedeckten Wald…

… erreichte die Gruppe den früheren Karpfenteich des Klosters, der auch heute noch als solcher betrieben wird. Über den Winter wird der Teich trockengelegt. Dieses sogenannte Wintern dient dazu, die Produktivität zu erhalten.

Nach einer schönen Wanderung bei gutem Wetter wurde schließlich das finale Ziel, nämlich die Gaststätte in Heiligkreuztal erreicht.

Martin Teufel bedankte sich bei allen Helfern und Teilnehmern für den gelungenen Tag.

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