Rostganspärchen lässt sich am Inneringer See nieder

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Foto: Ignaz Stösser

Am Inneringer See haben sich seltene Gäste niedergelassen. Es ist ein Rostganspärchen, das offenbar auf der Alb auch brütet. Rostgänse sind in den Steppen und Halbwüsten Asiens zu Hause.

In Osteuropa gibt es wildlebende Populationen, die aus sogenannten Gefangenschaftsflüchtlingen entstanden sind. Rostgänse ernähren sich hauptsächlich vegetarisch von Grünteilen und Samen und brüten in Höhlen, wo das Weibchen in der Regel acht bis elf Eier ausbrütet. Auf unserem Bild ist das Rostgansmännchen zu sehen, das man an dem schmalen schwarzen Halsring erkennen kann, den es allerdings nur zur Fortpflanzungszeit trägt. Nachbarn des Inneringer Sees beobachten die Gänse gerne und stellen fest, dass sich die beiden immer mit großem Geschnatter und Flügelschlägen begrüßen. Es sei anzunehmen, dass sich das Nest anderswo befindet und das Weibchen gelegentlich an den Inneringer See kommt.

Ein Gedanke zu „Rostganspärchen lässt sich am Inneringer See nieder

  1. Hallo ihr,

    das Rotganspärchen ist auch gelegentlich bei uns auf dem Lusthof zu sehen. Erst am Sonntag habe ich Bilder beider Gänse gemacht. Ich habe sie auch schon in Wilsingen beobachtet.

    Grüße
    Luise

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