Fasnet: Urteil gegen Chefin einer ruchlosen Weiber-Bande

Margot Jöckel und Andreas Hospach standen heuer vor dem hohlen Kohlrabengericht Inneringen. Natürlich kamen sie nicht ungeschoren davon.

Quelle: Schwäbische Zeitung

Bereits zum 13. Mal hat das hohle Inneringer Kohlrabengericht getagt. Die Vergehen und die Schandtaten gehen einfach nicht aus, daher wurden Margot Jöckel und Andreas Hospach angeklagt. Richter, Staatsanwalt, Verteidiger und Gerichtsdiener waren sich am Schluss mehr oder weniger einig, die beiden Angeklagten zu verurteilen.

Die beiden Delinquenten wurden unter großer öffentlicher Anteilnahme dem Gericht vorgeführt. Richter Timo Metzger ließ sich von Gerichtsdiener Marc Fritz die schwerwiegende Anklageschrift vorlesen, natürlich nicht ohne ständige Unterbrechungen vom Staatsanwalt Bernd Metzger und Verteidiger Georg Brandstetter.

So wurde Margot angeklagt, nachdem ihr Vergehen auf vielen Umwegen beleuchtet wurde, Kopf einer ruchlosen Bande Weiber zu sein, die nichts anderes im Sinne hätte, als die männliche Bevölkerung zu schikanieren und zu ihren Haussklaven umzuerziehen. Aus dem Publikum erhob sich natürlich Widerstand, und Transparente wurden ausgerollt, die den Freispruch für Margot forderten. „Dietmar, jetzt sag doch auch mal was“, hilfesuchend wandte sich die Angeklagte an ihren Ehemann, der sich aber vornehm zurückhielt.

Auch Andreas Hospach, besser bekannt als „Boscha“, stand eine vernichtende Anklage ins Haus. Mit seinem Sonnenbräu-Museumsstübchen, das bereits nationale Berühmtheit erlangt habe, sei ein Ort geschaffen worden, wo sich zwielichtige Gestalten zu konspirativen Treffen und zum Aushecken von Schindludereien versammeln würden. Herrliche und durchweg missverständliche Wortspielereien begleiteten die halbstündige Verhandlung, bevor das Urteil gefällt wurde.

Margot hat ein Jahr lang Zeit, sich zu bessern und ihre Hausfrauen-Tauglichkeit unter Beweis zu stellen. Bei einem Kontrollbesuch durch das hohle Gericht im kommenden Jahr muss sie ein fünfgängiges Menü zubereiten. Andreas „Boscha“ wurde dazu verurteilt, an dem Kontrollbesuch teilzunehmen und mitessen zu müssen. Als Sofort-Bestrafung mussten beide miteinander das fast vergessene Fasnetslied „Rucki-Zucki“ spielen und das Publikum wurde verurteilt, mitzusingen und zu schunkeln, egal wie schlecht die Darbietung auch sei.

Kinderball: Kinder führen buntes Showprogramm auf

Unter neuer Leitung konnte der diesjährige Bürgerball auf ganzer Linie überzeugen. Bernd Bregenzer erwies sich als geborener Moderator.

Quelle: Schwäbische Zeitung

Bernd Bregenzer, Silvia Amann, Kerstin Eisele und Anne Pick bilden das neue Team, das den Inneringer Kinderball organisiert und moderiert. Der Narrensamen samt Familie und Freunde war begeistert und dankte am Ende mit langem Applaus. Nette Programmpunkte, Kaffee, Kakao und Kuchen sowie der Auftritt der Guggamusik rundeten den kurzweiligen Nachmittag ab.

Natürlich waren die Organisatoren auf die Mithilfe der jüngsten Narrenschar angewiesen, die sich auch kräftig ins Zeug gelegt hatte. Von dreijährigen Kindergartenkindern bis zu Teenagern war alles beim Programm vertreten.

Und zum Abschluss gab es dann sogar noch ein Abschiedsgeschenk für das Orga-Team der vergangenen fünf Jahre, Heike Birkle, Ulrike Reiser, Margot Jöckel und Roland Knaus. Auch Francis Hanagria wurde geehrt – er sorgte in den vergangenen zehn Jahren als Sheriff während der Auftritte für die notwendige Ruhe im Saal. Während Bernd Bregenzer den Nachmittag souverän moderierte, arbeiteten „seine Damen“ vor allem im Hintergrund: Dazu gehörten Tische aufbauen, Bänke oder Rednerpult stellen, Bühne wieder komplett frei machen, Turnmatten auslegen und so weiter.

Der bunte Nachmittag begann mit dem Gardetanz der kleinen Garde, einstudiert von Vanessa Teufel, Corinna Datz und Carla Rösch. Die Kinderturngruppe unter der Leitung von Bettina Reuthebuch, Sibylle Frank und Franziska Traub führte eine lustige Schneeballschlacht der Schlümpfe vor.

Die mittlere Garde zeigte ihren Garde- und später auch ihren schönen Vier-Jahreszeiten-Showtanz, den Katja Metzger und Melissa Datz einstudiert hatten. Die Kindergartenkinder mit dem Elternbeirat zeigten den „Schokoladenmann“.

Der Schwebebalkentanz der Leichtathleten von Wolfgang Kottmann erforderte Standfestigkeit, da es mitunter „Schlag den Kohlrab“ hieß.

Lina Bregenzer und Leni Teufel spielten den Sketch „Aller Anfang ist schwer“…

… ihnen folgte die Rope-Skipping-Gruppe von Katja Sprissler, Karoline Gluitz und Julia Kleck mit akrobatischen Einlagen mit dem Seil.  Winterliche Zauberklänge gab es zum Abschluss von der Guggamusik.

Bürgerball: Kohlraben feiern eine Nacht der Hollywood-Stars

Zahlreiche Stars haben sich in der zur Kohlrabenhalle geschmückten Albhalle in Inneringen getroffen, um den Bürgerball zu feiern.

Quelle: Schwäbische Zeitung

Auch der rote Teppich oder die Theaterbestuhlung wurde von einfallsreichen Gruppen dargestellt, um die Blues Brothers, Supermans, Comicfiguren und weitere Helden zu empfangen.

Die Moderatorin Sabine Grom erschien als Cruella de Vil auf der Bühne, und das fast vierstündige Programm mit 15 Programmpunkten bot beste Unterhaltung. Alleinunterhalter Andreas Dangel hielt die Stimmung bis spät in die Nacht auf hohem Niveau.

Narrenschultes Wolfgang Reiser übergab nach der Begrüßung sämtlicher Gruppierungen im Saal die Bühne an die mittlere Garde, die mit ihrem mitreißenden Gardetanz anhaltenden Applaus erntete.

Melissa Datz und Katja Metzger sind die Trainerinnen.

Das Phänomen Zapping, das wohl jedem Fernsehzuschauer und Radiohörer bekannt ist, wurde in einem lustigen Sketch von Bernd und Petra Bregenzer und Marina Schiller dargestellt – da ging es vom WM-Fußballspiel über die Kochshow zum Sportkanal.

Der beeindruckende Gardetanz der großen Garde stand unter der Regie von Nadine Berner.

Heike Micheli-Fink klagte ihr Leid, dass ihr bei der Einkaufstour in Stuttgart bei H&M widerfahren war, was doch sicher für „hager und mager“ stehe.

Die Inneringer Feuerwehrfrauen bewiesen ihr Engagement bereits mit einem Jahreskalender, mit einem Auftritt als Frauenorchester erweiterten sie ihren Aktionsradius erneut.

Die Kohlrabenschau beleuchtete das Ortsgeschehen, das von Wolfgang Reiser vorgetragen wurde.

Der Auftritt der Guggamusik mit Interimschef Florian Teufel läutete die Pause mit Filmmelodien ein.

Es folgte der Showtanz der mittleren Garde, die vier Jahreszeiten mit herrlichen Kostümen und tollen Tanzschritten zeigten.

Was ein Oberkellner so alles zu hören bekommt, berichtete Louis Sauter.

„Spieglein an der Wand“: Eine tolle Inszenierung bot die große Garde mit ihrem Showtanz und erntete zu Recht tosenden Applaus.

Die Frauengemeinschaft zeigte ihre neue Verbundenheit mit dem witzigen Strumpfhosentanz, wo alles nur gemeinschaftlich geht.

Daran schloss sich Reinhold Teufel als „Die Putze vom Set“ an – wie immer wusste er allerlei von kommunalpolitischen Aktionen zu berichten. Da er aber auch Verbesserungsvorschläge dabei hatte, versah er die Inneringer Gemeinderäte und Bürgermeisterin Dagmar Kuster mit einem neuen Aufgabengebiet beim Historienspiel, das dieses Jahr im Sommer erstmals zur Aufführung kommen wird.

Conny Fritz lässt sich Jahr für Jahr wieder auf die Aktion „Blaumänner“ ein. Bei schwer zu vermittelnden Tanzschülern schaffte sie es wiederum, mit „Broadway Dancers“ eine herrliche Aufführung der Männer zu präsentieren.

Einen ganz besonders schönen und würdigen Abschluss des Abends zeigte eine große Gruppe junger Damen und Männer, die als Blues Brothers and Sisters so mitreißend tanzten, bis der ganz Saal stehend mitmachte.

Schmotziger: … und das Radio war live dabei!

A Day at the Fasnet – Radiomoderator Andi Dangel aus Inneringen hatte am „Schmotzigen“ wohl einen der lustigsten Arbeitstage seines Lebens – durfte er doch rein dienstlich einen Tagder hieseigen Ortsfasnet begleiten und darüber on air berichten.

Auf der Homepage von antenne1 wird wie folgt über die Aktion berichtet:

Am „Schmotzigen Donnerstag“ war Andy Dangel auf einer ganz besonderen Hier für Euch – Tour unterwegs und berichtet tagesaktuell vom närrischen Treiben aus seiner Heimatgemeinde Inneringen im Landkreis Sigmaringen.

Andy unter Narren

Inneringen ist ein Dorf mit knapp über 1000 Einwohnern auf der schwäbischen Alb. Wer von Stuttgart an den Bodensee fährt, kommt auf halber Strecke in aller Regel durch dieses idyllische Dörfchen. Das Vereinsleben wird in Inneringen großgeschrieben und nahezu jeder Inneringer ist in mindestens ein bis zwei Vereinen egal ob sportlich, musikalisch oder närrisch. In der Fasnetswoche ist dann ganz Inneringen außer Rand und Band. Die Narrenzunft in Inneringen sind die Kohlraben-Köpfe (auf schwäbisch: „Kohlraba-Kepf“). Seit Anfang der 80er Jahre laufen die Inneringer in diesem lustigen und schön warmen Kostüm (schwäbisch: Häs) bedeckt von grünen Blättern an der Fasnet mit.

Begleitet  von der Guggenmusik, kleiner, mittlerer und großer Zunftgarde sowie den „Blaumännern“ vom Elferrat laufen bei den Umzügen im Land gut und gerne 100-150 Narren mit!

Narrenschultes Wolfgang war dabei natürlich ein gern interviewter Aktivist.

Auch die musikalische Darbietung der Guggenmusik wurde über den Äther geschickt.

 

Auch bei der Schultesabsetzung war er mittendrin und nicht nur dabei.

Wo andernorts ein Ü-Wagen mit zahlreichen Technikern anreist, da reichte auf der Alb ein handelsüblicher Andi mit Mikro und Laptop. Schon beachtlich, wie er die professionellen Beiträge erstellt, geschnitten und übertragen hat.

Für alle, die am Schmotzigen keine Zeit hatten, die Radioübertragung zu verfolgen, hier nochmal die Interviews:

Einleitung

Interview mit Wolfgang im Kindergarten

Interview mit Margot im Kindergarten

Interview mit Joda

Interview mit Clemens und Marion

Interview mit Wolfgang und BM’in Kuster

Bericht von der Kinderdisco

Bericht aus dem Urhell-Museum, Interview mit den Schindluderhexen

Und für alle, die es nach dem Durchhören der Beiträge immer noch nicht wissen: Inneringen liegt auf halbem Weg zwischen Stuttgart und dem Bodensee!!!

Vielen Dank an Andi Dangel und das Team von antenne1

Traumwetter am Schmotzigen

Natürlich macht einem richtigen Narr das Wetter nichts aus. Aber gegen ein Traumwetter wie am diesjährigen Schmotzigen hat auch niemand etwas einzuwenden.

   

Erste reguläre Station nach dem Treffen im Narrenheim war wie üblich der Kindergarten. Natürlich hatten die Kleinen zusammen mit Ihren Erzieherinnen einen Beitrag vorbereitet, und auch der Narrenschultes gab ein Lied zum Besten.

Anschließend ging es mit dem Bus nach Hettingen.

Zusammen mit den Hettinger Narren wurden dort die Schüler befreit.

Schulleiterin Gudrun Zillhart gab die Kinder dann auch bereitwillig frei.

Diese jungen Damen konnten ihren Auftritt als Gardemädels kaum erwarten.

Mit der gebotenen Gelassenheit sorgten diese Herren für die Verpflegung.

In Inneringen angekommen stand der Umzug durch den Ort auf dem Programm.

 

Sichtlich zufrieden waren Narrenschultes und Zunftrat Hobo mit den schmackhaften Schneemännern, die Bäckermeister Robert Müller vorbereitet hatte.

Die Kinder freuten sich über die traditionellen Fasnetsküchle…

… während manche Väter schon ganz schön mitgenommen aussahen.

Auf dem Dorfplatz wartete schon die Apres-Ski-Gruppe…

… und Bürgermeisterin Dagmar Kuster musste kurze Zeit später ihr Amt an Narrenschultes Wolfgang abgeben.

Nach der Kindersdisco im Narrenheim (leider keine Bilder) fand dann der traditionelle Bilderabend im Adler wieder guten Anklang.

Bunt her ging es beim Ausklang in Wernerrolfens Fasnetsgarage.

Das Narrenblättle 2015 ist online

Traditionell mit der Veröffentlichung des Narrenblättles startet die Inneringer Ortsfasnet in die heiße Phase. Auch in diesem Jahr sind darin wieder einige Wahrheiten und Unwahrheiten abgedruckt, außerdem gibt es ein spannendes Kreuzworzräzel. 

An dieser Stelle ein herzliches Vergeltsgott den flinken Austrägerinnen, die für die Verteilung gesorgt haben!

Für alle Exil-Inneringer und die, bei denen das Blättle noch nicht in Papierform verteilt wurde, gibt es das Druckwerk auch im hiesigen WWW zu lesen:

 












 

 

Der Kohlrabenkopf am Nordseestrand

An der Nordsee wurde ein Kohlrab gesichtet! Nicht weiter verwunderlich, wenn man weiß, das Jürgen Metzger alias Jean dort zur Erholung weilt. 

Der talentierte Maler, der immer für einen Spaß gut ist, nutzte seine Pausen, um dieses Kunstwerk in den Sandstrandsand zu malen.

An der Echtheit des Werkes ist nicht zu zweifeln…

Kohlrabennacht lockt tausende Narren an

29 Zünfte mit rund 1500 Hästrägern sind am Samstagabend zur dritten Kohlrabennacht nach Inneringen gekommen, die am weitest angereiste Gruppe kam aus dem bayrischen Ettenbeuren bei Günzburg. Im Narrendorf bei der Albhalle herrschte ausgelassene, aber friedliche Stimmung.

Quelle: www.schwäbische.de

Die gut gelaunten Narren hatten beim Zunftmeisterempfang allerhand launische Sprüche und Weisheiten dabei. Ringpräsidentin Mechthilde Schnitzer meinte, dass die Fasnet heute richtig beginnen könne, weil die Narren beim traditionellen Häsabstauben am Dreikönigstag in Feldhausen durch die stundenlange Abstauberei der Kostüme den Weg frei gemacht hätten. Benno Fritz, Holger Bohner und Reinhold Teufel begrüßten die Zünfte, welche ihrerseits in gereimter Form, mit Wortgeplänkeln, einem vorgetragenen Witz oder auch dem umgedichteten Helene-Fischer-Schlager „Atemlos“ antworteten.

Pünktlich um 19 Uhr führte der Umzug die Zünfte von der Gammertinger Straße am Adler vorbei in Richtung Halle. Das gute Wetter lockte zahlreiche Besucher an, in mehreren Reihen säumten die Zuschauer die Straße und ließen sich mehr oder weniger freiwillig von den Narren mitschleppen. Kinder sammelten gerne die Süßigkeiten ein.

Mechthilde Schnitzer, Anita Gauggel und Johannes Knaus kündigten die Vereine vom Wagen aus an und lieferten so manche Erklärung zu den außergewöhnlichen Zunftnamen.

Anschließend kamen alle Gäste auf ihre Kosten. In der Unheil-Bar sorgte DJ FL.X mit dem perfekten Mix für beste Stimmung…

… auch in der Rock-Bar herrschte ausgelassene Partystimmung.

In der Halle ging es etwas gemäßigter zu und die Narren konnten sich auch mal an einen Tisch setzen. Die Tanz- und Partyband „Albsound“ verstand es ebenfalls, die Stimmung durch ihr Programm auf konstant hohem Niveau zu halten.

Gastauftritte der Inneringer mittleren Garde…

… der Guggenmusik aus Harthausen/Scher…

… sowie zu später Stunde der Blechrebellen aus Hoßkirch-Ostrach trugen ihren Teil zum abwechslungsreichen Abend bei.

Trotz des großen Ansturms verlief der Abend reibungslos und ohne Zwischenfälle, die anwesende Security behielt durch den kontrollierten Einlass den Überblick. Die zahlreichen Vereinsmitglieder arbeiteten Hand in Hand, die Gäste wurden bestens versorgt. Dass zu später Stunde sämtliche Bargetränke ausgingen war gar nicht schlimm und kam den Männern der Security entgegen, da um 3 Uhr früh konsequent die Zelte und die Halle geräumt wurden. Gleich am Sonntagvormittag wurde aufgeräumt und die Zelte abgebaut.

So weit der Zeitungsbericht. Natürlich lohnt aber auch ein Blick hinter die Kulissen:

Schon am Montag vorher wurde auf dem Schulhof die Unheilbar aufgebaut.

Bei den Helfern war die Stimmung gut.

Auch die Vorbereitungen für die Rockbar liefen auf vollen Touren.

Nicht die Inneringer Tafel, sondern die Ausgabe des Vespers für die Helfer.

Innovationspreisverdächtig: Wie bekommt man ein Kabel durch die Lampe?

Schließlich war dann alles bereit.

Aufstellung war im Mitteldorf…

… wo in einer Garage der Verpflegungsstand eingerichtet war.

Der Grillgott himself sorgte für schmackhafte Würste.

Die Hettinger Burghexen zeigten beim Umzug eine Pyramide…

… eine Hexe schloss sich wohl aber den Wilsinger Schlangenfangern an.

Die Binger Raiberbande nahm Gefangene…

… was andere offensichtlich zum Kugeln fanden.

Die Stettener Rauchkatzen waren ebenso dabei…

… wie die Maskengruppe Uli Hoeness… ähm, die Knastbrüder aus Ittenhausen.

Vorwärts marsch hieß es bei der Gauselfinger Garde…

… und auch die Benzinger German(inn)en waren dabei.

Die Aichelauer Bärenstecher sorgten nicht nur beim Zunftmeisterempfang für gute Stimmung…

… während diese Gruppe mit ihrem Monstertruck nicht uneingeschränkt für Freude sorgte. Wer ohne Genehmigung Getränke verkaufen will und dann auch noch mit einer maßlos überzogenen Lautsprecheranlage die Musik in den Partyzelten überdröhnt, darf sich nicht wundern, wenn er recht schnell eine rote Karte bekommt.

Lustig am Rande: Die Urinierinsel am Aufstellungsplatz wechselte nach Start des Umzugs ihren Platz und nahm dann ihren Platz bei der Unheilbar ein.

Am Schluss war einfach „Flasche leer“…

… und als dann am Sonntag alles aufgeräumt war, da war dann für die vielen fleißigen Helfer auch mal Zeit, um selbst gemütlich zusammenzusitzen.

Die Inneringer Kohlraben haben jedenfalls bewiesen, dass sie Feste feiern können. Ein dickes Lob gilt allen Helfern, ohne die eine solche Veranstaltung nicht denkbar wäre.

Noch viel viel mehr Bilder gibt es HIER

Kohlrabensetzen: Jede Menge Arbeit für den Zunftgärtner

Die Fasnet wird bei der Inneringer Narrenzunft traditionell mit dem Setzen und Umtopfen der neuen und wechselnden Zunftmitglieder eingeleitet. 24 mal musste Zunftgärtner Wolfgang Reiser in sein Beet eingreifen.

Den Anfang machte die kleine Garde, hier kamen vier Mädchen dazu.

Vier Mädchen sind in die mittlere Garde aufgestiegen.

Ebenfalls vier Mädchen sind neu in der großen Garde.

Zahlreiche neue Gesichter gibt es bei den Kohlraben, darunter auch einige Umtopfungen. Ex-Guggenmusik-Schlagzeuger Daniel ist aus beruflichen Gründen in die Maskengruppe gewechselt. Bei ihm mussten deshalb gravierende botanische Eingriffe vorgenommen werden.

Jürgern Metzger wurde anstelle seiner abwesenden Töchter, die ebenfalls zu den Kohlraben wechseln, behandelt.

Anspruchsvoll war dann die Formatierung des Gruppenfotos.