EnBW plant Wind­park bei In­ne­rin­gen

Quelle: Schwäbische Zeitung

Der Hettinger Gemeinderat hat in seiner Sitzung am Dienstag beschlossen, mit der EnBW einen Pachtvertrag abzuschließen, damit das Unternehmen Windanlagen planen und bauen kann. Es geht um die gemeindeeigenen Flächen in der nordöstlich ausgewiesenen Konzentrationszone für Windkraftanlagen. In den Reihen der Zuhörer saßen viele Bürger und ein Vertreter der EnBW.

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Zwischen Veringenstadt und Inneringen kann der Energiekonzern EnBW drei Windkraftanlagen bauen

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Blick vom Deutstetter Berg in Veringenstadt

Quelle: Schwäbische Zeitung

Einstimmig haben die Veringenstädter Gemeinderäte in der Gemeinderatssitzung einen Windpark befürwortet. Auf den beiden Konzentrationsflächen in Richtung Inneringen, die sich größtenteils im städtischen Besitz befinden, kann die Energie Baden-Württemberg (EnBW) drei Anlagen bauen. Ein Gemeinderat durfte wegen Befangenheit nicht mitstimmen.

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In­ne­rin­ger er­ra­deln bei der Tour de Länd­le 800 Euro

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Sportler stellen das Geld dem Förderverein des TSV Inneringen zur Verfügung

Quelle: Schwäbische Zeitung

Einen Scheck in Höhe von 800 Euro hat der Kommunalberater der EnBW, Josef Schmid, dem Vorsitzenden des Fördervereins des TSV Inneringen Gerhard Flöß überreicht. Hauptamtsleiter Marco Pudimat begrüßte als Vertreter der Stadt eine Abordnung der Radfahrer zur Spendenübergabe.

Bei der diesjährigen Tour der Ländle der EnBW starteten 14 Radler aus Inneringen am 2. August, um sich für einen guten Zweck in ihrer Kommune einzusetzen. Von Engen über Blumberg ging es nach Hüfingen. Dabei standen zwei unterschiedliche Strecken zur Auswahl: Die eher für Genussradler gedachte rund 55 Kilometer lange Erlebnistour sowie die längere „Tour 100“ für den ambitionierten Sportler. Die Inneringer entschieden sich für die Genusstour, die es aber durch viele Höhenmeter ganz schön in sich hatte und so manche Schweißperle auf die Stirn trieb.
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Gründungsversammlung der Energiegenossenschaft

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Zur Gründungsversammlung der Energiegenossenschaft Inneringen am Freitag, dem 23.10.2015 um 20 Uhr im Gasthaus Adler  lädt die Initiativgruppe „Nahwärmenetz“ alle Interessierten recht herzlich ein.

Tagesordnung:

  1. Eröffnung und Begrüßung
  2. Wahl
    a) eines Versammlungsleiters
    b)  eines Schriftführers
  3. Erläuterungen zum Gründungsvorhaben mit anschließender Diskussion
  4. Erklärung zur Errichtung einer Genossenschaft
    „Energiegenossenschaft Inneringen“
    Sitz Hettingen-Inneringen
  5. Vorlage und Erläuterung des Satzungsentwurfs, Aussprache
  6. Beschlussfassung über den Inhalt der Satzung und ihre Unterzeichnung
  7. Wahlen zum Aufsichtsrat
  8. Verschiedenes

Komm mr‘ au uff d’Kirbe!

kirche

Woher diese Redewendung stammt, sollte vielleicht auch einmal erkundet werden, aktuell hat der treue WWW-Leser Bernd aber angefragt, wann in Inneringen denn üblicherweise Kirbe ist.

Kirbe – das ist die hiesige Bezeichnung für das Kirchweihfest. Normalerweise müsste dieses am Namenstag des Kirchenpatrons (Martini – 11. November) oder hilfsweise am Jahrestag der Kirchweihe (im August) gefeiert werden. Tatsächlich wurde aber Mitte des 19. Jahrhunderts die Kirbe in weiten Teilen Süddeutschlands auf den dritten Sonntag im Oktober gelegt. Heuer wäre es also der 18. Oktober.

Früher war am Kirbe-Samstag Tanz in Inneringen. Der zum Erntedankfest gebundene Erntekranz wurde hierfür aus der Kirche wechselnd in den Adler- oder Schwanensaal gebracht. Dort spielte dann der Musikverein zum Tanz auf – finanziert von der Gemeinde. Ausrichter des Kirbetanzes war kurioserweise der Ortsbauernverband.

In der Vorkriegszeit war es üblich, dass die jungen Damen einen Kirbekuchen mit auf den Tanz brachten.

Die jahrzehntealte Tradition des Kirbetanzes ging in den 1960ern zu Ende: Der Besuch wurde zuletzt immer spärlicher und die Bürgermeisterwahl im Dezember 1966 hatte zu gewissen Verwerfungen geführt, so dass letztlich 1967 und auch später der Kirbetanz nicht mehr stattfand.

Windräder über Veringenstadt – Was bedeutet das für uns?

Die Schwäbische Zeitung berichtet in ihrer heutigen Ausgabe über die östlich der Nachbarstadt Veringenstadt geplanten Windkraftanlagen und weist im Kommentar darauf hin, dass auch Inneringen hiervon „betroffen“ sei.

Wie stark ist die „Betroffenheit“ denn?

wind

Auf diesem Google-Earth Bild (zum Vergrößern anklicken) sind die in der Zeitung angegebenen Standorte eingezeichnet, sie liegen deutlich mehr als zwei Kilometer von der Inneringer Ortslage entfernt.

Klar ist: Man wird die Windräder sehen können, da braucht man sicherlich keine Fotomontage und keine Visualisierung. Wichtiger ist sicherlich die Frage, ob man die Anlagen auch hören kann.

Nachdem Schallwellen wie allgemein bekannt über die Luft übertragen werden, spielt die jeweils herrschende Windrichtung eine entscheidende Rolle. Hauptwindrichtung ist bei uns Südwest, so dass in den meisten Fällen weder von den „Veringer“ noch von den „Inneringer“ Anlagen im Wortsinne etwas zu hören sein dürfte. Nur bei reinem Westwind oder reinem Ostwind könnte das theoretisch der Fall sein.

Ob dann tatsächlich etwas zu hören sein wird ist eine Glaubensfrage: Während Windkraftgegner diese Ansicht vehement vertreten und vor allem vor dem (nicht hörbaren) Infraschall warnen, sehen die Befürworter das Gegenteil gegeben: Mit zunehmender Entfernung schwächt sich der Schall ab und ist irgendwann – Windrichtung hin, Windrichtung her – nicht mehr zu hören. Der Windenergieerlass des Landes, der für die Genehmigung maßgeblichen Kriterien aufstellt, sieht deshalb einen gewissen Mindestabstand vor – 700 m bei Wohngebieten. Die über 2 km Abstand zu den Veringer Anlagen liegen also deutlich darüber. Zudem verursacht der Wind ja auch „vor der Haustür“ für Geräusche. Bäume und Sträucher  rascheln, so dass es irgendwann einmal schwierig werden dürfte, Geräusche tatsächlich zuzuordnen.

Man kann zu dieser Sache so oder so stehen. Wichtig wäre auf jeden Fall, dass man sich sachlich und nicht emotional darüber unterhält. Dass wir, wenn die Atomkraft in (nur noch) sieben Jahren abgestellt werden soll, andere Energiequellen brauchen, dürfte einleuchten. Insofern ist ein „Wir wollen das nicht“ nur dann objektiv, wenn auch realistische Alternativen benannt werden können.

Übrigens: So ganz überraschend kommt die Sache nicht! Dieser Standort wurde vom Gemeindeverwaltungsverband im Verfahren zur Ausweisung von Konzentrationszonen vorgesehen – in mehreren öffentlichen Sitzungen.

St. Martin feiert Erntedank

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Am Sonntag, 4. Oktober, kann der geschmückte Inneringer Erntedankaltar in der St. Martinskirche besichtigt werden. Anschließend gibt es ab 14 Uhr eine Zusammenkunft im Haus der Begegnung mit Kaffee und Kuchen. Die Altarschmückerinnen haben wieder in wochenlanger Arbeit das Kunstwerk mit der Vielfalt der rauen Alb geschaffen.

Am Samstagabend, 3. Oktober, feiert die Gemeinde um 17 Uhr das feierliche Hochamt zum Erntedank in der St. Martinskirche.

Quelle: Schwäbische Zeitung / WIlli Gerbracht