TSV: 77 Sportabzeichen vergeben

Auch im vergangenen Jahr haben beim TSV Inneringen wieder viele Sportler das Sportabzeichen absolviert. Nun wurden die Auszeichnungen übergeben.

Quelle: Schwäbische Zeitung

Als Belohnung für die Trainingsstrapazen während des vergangenen Jahres haben 77 Inneringer Sportler im Vorfeld der Hauptversammlung des TSV Inneringen das deutsche Sportabzeichen entgegengenommen. Zufrieden händigte Jürgen Metzger die Urkunden aus. Es seien einige Neulinge dazugekommen, daher könne er sogar zwei Sportabzeichen mehr als im vergangenen Jahr überreichen.

Die Trainer und Prüfer Jürgen Metzger, Markus Metzger, Karl-Heinz Dangel und Manuel Graf hatten während der Sommermonate für die Neulinge schon mal ein Einzeltraining angeboten, um die Scheu vor der Prüfung zu überwinden. So waren es dann nicht nur neu hinzukommende Schüler, die ihr erste Prüfung erfolgreich bestanden, sondern auch über 20 erwachsene Frauen und Männer im Alter von 20 bis über 60, die sich erstmals je einer Disziplin der vier Bereiche Ausdauer, Koordination, Schnelligkeit und Kraft maßen.

Mehr als zehn der Neulinge schafften auf Anhieb das Sportabzeichen in Gold, was die Prüfer besonders stolz machte. Eine besondere Ehrung erhielten Hieron Miller, Gerhard Sprißler und Ludwig Sprißler. Miller wiederholte die Prüfung in Gold zum 30. Mal, Gerhard und Ludwig glänzten zum 25. Mal in Gold. Außerdem erfüllten die Familien Jürgen Metzger, Manfred Metzger, Wolfgang Reiser und Robert Steinhart die Bedingungen für das Familiensportabzeichen. Hierfür müssen mindestens drei Familienmitglieder die Prüfung erfolgreich ablegen.

Ehrung der Stadt: Mit 82 noch zum Turnfest

Die Stadt Hettingen hat ihre erfolgreichen Sportler und Ehrenamtler geehrt. Neben der Meistermannschaft der SGHI wurde auch Hieron Miller ausgezeichnet, der auch mit über 80 Jahren dem Sport treu ist.

Quelle: Schwäbische Zeitung

Die Treppe im historischen Rathausschloss in Hettingen hat fast nicht ausgereicht, um die zahlreichen Sportler der Stadt, denen eine Ehrung zuteil wurde, für ein Foto zu platzieren. Unter ihnen war auch der 84-jährige Hieron Miller . „Das ist doch sehr beeindruckend, wie aktiv und erfolgreich die Hettinger und Inneringer sind“, erklärte Bürgermeisterin Dagmar Kuster angesichts der vielen Personen, die ausgezeichnet wurden. Musikalisch umrahmt wurde der Festakt von einem Ensemble der Jugendmusikschule Burladingen. In ihrer Ansprache betonte die Bürgermeisterin, dass die gemeinsame Ehrung von ehrenamtlichem Engagement und sportlichem Erfolg durchaus gewollt sei, zeige sie doch den Zusammenhang eindrücklich auf. Denn nur durch die Unterstützung seitens des Ehrenamtes – sei es als Trainer, Betreuer, Schiedsrichter oder auch Eltern – seien Sportler in der Lage, Höchstleistung zu erbringen.

Viel Lob für Simon Teufel

Simon Teufel wurde für seinen langjährigen, unermüdlichen Einsatz für das Gemeinwohl geehrt. Stellvertretend für zahlreiche Projekte, bei denen er sich einbrachte, nannte Dagmar Kuster die Planung und Sanierung des Daches am Wasserturm und des Inneringer Feuerwehrgebäudes. Anerkennend und mit der Bitte, diese wichtige Arbeit fortzuführen, überreichte Kuster ihm eine Urkunde und ein Geschenk. Bei den Einzelsportlern wurden folgende Personen für herausragende Leistung geehrt: Cindy Gluitz (Tennis), Jonathan Teufel (Tennis, Leichtathletik), Julia Bögle, Justin Miller, Niklas Birkle, Ben Rösch (alle Leichtathletik), Laura Sprißler (erfolgreiche Triathletin mit hervorragenden Platzierungen bei europäischen Wettkämpfen) und Max Kottmann (Weitsprungathlet, mit 7,53 Meter Landesmeister der Junioren).

Hieron Miller erhält besondere Ehrung

Eine besondere Ehrung wurde Hieron Miller zuteil: Der 82-Jährige stelle mit seiner jahrzehntelangen Teilnahme bei Turnfesten und dem regelmäßigen Ablegen des Sportabzeichens und vielen weiteren sportlichen Aktivitäten ein großes Vorbild für die nachfolgende Generation dar. Des Weiteren wurden zwei sehr erfolgreiche Fußballmannschaften geehrt: Die D-Junioren der Spielgemeinschaft Hettingen-Inneringen feierten in der vergangenen Saison die Meisterschaft und die Hallenbezirksmeisterschaft.

Die erste aktive Mannschaft der Spielgemeinschaft konnte die Saison mit dem verdienten Aufstieg in die Bezirksliga abschließen. Spielführer Florian Flöß bedankte sich für die Nominierung und die Ehrung. Mit einem amüsanten Einblick in die Mannschaft und dankenden Worten für Trainer Alexander Failer übergab er der überraschten Bürgermeisterin Dagmar Kuster eine gerahmtes Foto der erfolgreichen Mannschaft.

Nahwärmenetz als Chance für das Dorf

„Inneringen soll Bioenergiedorf werden“ – so berichtete die „Schwäbische“ über das seit langem im Raum stehende Nahwärmekonzept. Richtiger wäre gewesen: „Die Inneringer müssen etwas tun, um Bioenergiedorf zu werden“!

Die Lokalzeitung berichtete folgendermaßen:

Inneringen soll Bioenergiedorf werden

Ein Dorf macht sich auf den Weg der energetischen Selbstständigkeit

Der Hettinger Ortsteil Inneringen macht sich auf den Weg, ein Bioenergiedorf zu werden, das bedeutet, sich unabhängig von den großen Energielieferanten zu machen. Der Ausgangspunkt ist die bestehende Biogasanlage, die Wärme an Haushalte abgeben wird und die Grundlast abdeckt. Zusätzlich braucht es ein zentrales Stroh- oder Hackschnitzelheizwerk, um die Mittellast, die im Winter zur Heizung der Häuser abgerufen wird, abzudecken. Und für Spitzenlasten, wenn im Winter die Temperaturen über längere Zeit zweistellig im Kältebereich liegen und die Biosgasanlage womöglich still steht, braucht es eine Heizölheizungsanlage im Kraftwerk. Diese Vison erklärte Jörg Dürr-Pucher vom Radolfzeller Beratungsbüro Clean Energy dem Gemeinderat und viele Bürgern, die zur öffentliche Sitzung gekommen, um das Projekt kennenzulernen.Bisher sind die Haushalte über eine erste Formularaktion informiert worden, wobei auch nach ihren Interesse gefragt wurde. Der Rücklauf zeige, dass durchaus Interesse bestehe, sagte Dürr-Pucher. Die ersten Hochrechnungen belegen, dass in Inneringen, obwohl die Wohngebiete auseinandergezogen sind, ein Nahwärmenetz wirtschaftlich betrieben werden kann. „Wichtig ist, dass sich rund 60 Prozent der Haushalte anschließen und vertraglich für eine Laufzeit von 20 Jahren binden“, erklärte Dürr-Pucher.Um das Projekt umzusetzen, wird ein Arbeitskreis gebildet, der bis zur Gründung der Genossenschaft besteht, die künftig das Netz und das Heizkraftwerk betreiben wird. Clean Energy werde den Arbeitskreis begleiten und beraten. „In manchen Gemeinden sind wir oft hinzugezogen worden, in anderen nur ganz punktuell“, berichtete Dürr-Pucher. Entsprechend fallen Kosten an.Bei Hausbesuchen wird individuelle Situation besprochenDie Umsetzungsschritte beginnen mit einer Bürgerversammlung und einer zweiten Formularaktion, um zu informieren und zu überzeugen. Dann wird bei Hausbesuchen jede individuelle Situation besprochen. Bei manchen Haushalten passt der Zeitpunkt des Angebots genau, weil der Heizkessel in die Jahre gekommen ist. Andere haben eine neue Heizung, diese können den Anschluss in den Garten legen lassen, so sind sie für die Zukunft gerüstet. In manchen Häusern müssen erst Heizkörper installiert, bei anderen nur der Wärmetauscher der Nahwärme angeschlossen werden. Wer mit Holz heizt, kann die Nahwärme nur als Grundheizung in Anspruch nehmen, der geringe Verbrauch wird über einen Minivertrag geregelt. „Je mehr Haushalte anschließen, umso günstiger wird es für den Einzelnen“, betonte Dürr-Pucher.Das Projekt wird gefördert, sodass der Ausbau des Nahwärmenetzes und der Bau der Pumpstation und des Heizkraftwerkes finanziell unterstützt werden.Dürr-Pucher sagte, die Gemeinde könne das Projekt unterstützen, in dem sie bei der Suche nach Fördermöglichkeiten behilflich ist und gute Konditionen für den Konzessionsvertrag gibt, damit die Leitungen des Nahwärmenetzes in den Boden gelegt werden können.Die Gemeinderäte zeigten sich von dem Projekt angetan. Bürgermeisterin Dagmar Kuster sagte zu, die Konzession kostenlos zu vergeben. Rat Gerhard Sprißler wollte wissen, ob ein Strohheizkraftwerk technisch ausgereift sei. Dies bestätigte Dürr-Pucher.Auch kam die Frage auf, ob die Energie der Biogasanlage den Bedarf auch wirklich abdecken kann. Dürr-Pucher erklärte, das Heizkraftwerk für die Mittellast werde so ausgelegt, dass im Winter der Bedarf weitgehend abgedeckt werden könne, weil die Kosten des Öls, um die Spitzenlast abzudecken, sehr hoch seien. Man könne den ganzen Ort versorgen, versicherte er.

 

  

Die Ausgangslage wäre nicht die schlechteste: Im Inneringer Südosten steht die Biogasanlage von Karl-Heinz Metzger und Harald Teufel, die bereits das neue Betreibsgebäude der Firma Zürn-Heber-Kröll mit Nahwärme versorgt. Die notwendige Wärmeleitung wurde also schon bis an das Dorf heran verlegt. Im Käppelebrühl, aber auch im Bereich der Hohenzollernstraße gibt es zahreiche Gebäude, deren Heizung in die Jahre gekommen ist und bei denen mittelfristig Investitionsbedarfbesteht. Und im Unterdorf gibt es bereits Holzhackschnitzel-Heizanlagen, die eventuell in das Nahwärmenetz eingebunden werden können.

So weit, so gut. Nur: Von alleine wird sich hier gar nichts bewegen! 

Schon andere Orte haben versucht, diesen Weg zu gehen und sind letztlich daran gescheitert, dass es nicht gelungen ist, für diese grundsätzlich sinnvolle Idee und Möglichkeit genügend Mitstreiter zu finden. Aus diesem Grund sind zwei Punkte wichtig: 

Es muss von vorneherein klar sein, dass jeder einzelne, der beim Nahwärmenetz dabei sein möchte, auch eigenes Geld investieren muss – das er aber ansonsten früher oder später in eine neue „eigene“ Heizung investieren muss. 

Und es müssen sich genügend Menschen finden, die sich im angesprochenen Arbeitskreis engagieren und das Projekt „Nahwärmegenossenschaft“ voranbringen. Nachdem es in diesem Fall die seltene Konstellation gibt, dass man mit seinem Engagament für die Allgemeinheit auch dem eigenen Geldbeutel etwas Gutes tun kann, sollte dies aber gelingen.

Nicht nur aus ökologischen, sondern auch aus wirtschaftlichen Gründen wäre es also zu wünschen, dass dieses Projekt gelingt. Und letztlich wäre ein solches Nahwärmenetz auch eine Investition in die Zukunft des Dorfes. 

Man darf also auf die angekündigte Bügerversammlung gespannt sein…

Funken findet großen Anklang

Zum zweiten mal hat das Funken-Team am Funkensonntag eingeladen, und mehr als 100 Inneringer kamen. Auch wenn der vom Schnee durchfeuchtete Funken sich herb tat mit brennen, die anwesenden Erwachsenen und Kinder hatten ihren Spaß.

Tief im Innern muss man einen Funken anzünden.

Schließlich war der Brand fachmännisch gelegt.

Die zahlreichen Besucher freuten sich über das leuchtende Feuer, vor allem aber auch über die gelungene Veranstaltung.

Schließlich war für das leibliche Wohl bestens gesorgt, und die eingenommenen Spenden werden für einen guten Zweck verwendet.

Die Initiatoren Siegfried Flöß und Daniel Locher und ihre Helfer freuten sich über die gute Resonanz.

Fasnet: Urteil gegen Chefin einer ruchlosen Weiber-Bande

Margot Jöckel und Andreas Hospach standen heuer vor dem hohlen Kohlrabengericht Inneringen. Natürlich kamen sie nicht ungeschoren davon.

Quelle: Schwäbische Zeitung

Bereits zum 13. Mal hat das hohle Inneringer Kohlrabengericht getagt. Die Vergehen und die Schandtaten gehen einfach nicht aus, daher wurden Margot Jöckel und Andreas Hospach angeklagt. Richter, Staatsanwalt, Verteidiger und Gerichtsdiener waren sich am Schluss mehr oder weniger einig, die beiden Angeklagten zu verurteilen.

Die beiden Delinquenten wurden unter großer öffentlicher Anteilnahme dem Gericht vorgeführt. Richter Timo Metzger ließ sich von Gerichtsdiener Marc Fritz die schwerwiegende Anklageschrift vorlesen, natürlich nicht ohne ständige Unterbrechungen vom Staatsanwalt Bernd Metzger und Verteidiger Georg Brandstetter.

So wurde Margot angeklagt, nachdem ihr Vergehen auf vielen Umwegen beleuchtet wurde, Kopf einer ruchlosen Bande Weiber zu sein, die nichts anderes im Sinne hätte, als die männliche Bevölkerung zu schikanieren und zu ihren Haussklaven umzuerziehen. Aus dem Publikum erhob sich natürlich Widerstand, und Transparente wurden ausgerollt, die den Freispruch für Margot forderten. „Dietmar, jetzt sag doch auch mal was“, hilfesuchend wandte sich die Angeklagte an ihren Ehemann, der sich aber vornehm zurückhielt.

Auch Andreas Hospach, besser bekannt als „Boscha“, stand eine vernichtende Anklage ins Haus. Mit seinem Sonnenbräu-Museumsstübchen, das bereits nationale Berühmtheit erlangt habe, sei ein Ort geschaffen worden, wo sich zwielichtige Gestalten zu konspirativen Treffen und zum Aushecken von Schindludereien versammeln würden. Herrliche und durchweg missverständliche Wortspielereien begleiteten die halbstündige Verhandlung, bevor das Urteil gefällt wurde.

Margot hat ein Jahr lang Zeit, sich zu bessern und ihre Hausfrauen-Tauglichkeit unter Beweis zu stellen. Bei einem Kontrollbesuch durch das hohle Gericht im kommenden Jahr muss sie ein fünfgängiges Menü zubereiten. Andreas „Boscha“ wurde dazu verurteilt, an dem Kontrollbesuch teilzunehmen und mitessen zu müssen. Als Sofort-Bestrafung mussten beide miteinander das fast vergessene Fasnetslied „Rucki-Zucki“ spielen und das Publikum wurde verurteilt, mitzusingen und zu schunkeln, egal wie schlecht die Darbietung auch sei.

Kinderball: Kinder führen buntes Showprogramm auf

Unter neuer Leitung konnte der diesjährige Bürgerball auf ganzer Linie überzeugen. Bernd Bregenzer erwies sich als geborener Moderator.

Quelle: Schwäbische Zeitung

Bernd Bregenzer, Silvia Amann, Kerstin Eisele und Anne Pick bilden das neue Team, das den Inneringer Kinderball organisiert und moderiert. Der Narrensamen samt Familie und Freunde war begeistert und dankte am Ende mit langem Applaus. Nette Programmpunkte, Kaffee, Kakao und Kuchen sowie der Auftritt der Guggamusik rundeten den kurzweiligen Nachmittag ab.

Natürlich waren die Organisatoren auf die Mithilfe der jüngsten Narrenschar angewiesen, die sich auch kräftig ins Zeug gelegt hatte. Von dreijährigen Kindergartenkindern bis zu Teenagern war alles beim Programm vertreten.

Und zum Abschluss gab es dann sogar noch ein Abschiedsgeschenk für das Orga-Team der vergangenen fünf Jahre, Heike Birkle, Ulrike Reiser, Margot Jöckel und Roland Knaus. Auch Francis Hanagria wurde geehrt – er sorgte in den vergangenen zehn Jahren als Sheriff während der Auftritte für die notwendige Ruhe im Saal. Während Bernd Bregenzer den Nachmittag souverän moderierte, arbeiteten „seine Damen“ vor allem im Hintergrund: Dazu gehörten Tische aufbauen, Bänke oder Rednerpult stellen, Bühne wieder komplett frei machen, Turnmatten auslegen und so weiter.

Der bunte Nachmittag begann mit dem Gardetanz der kleinen Garde, einstudiert von Vanessa Teufel, Corinna Datz und Carla Rösch. Die Kinderturngruppe unter der Leitung von Bettina Reuthebuch, Sibylle Frank und Franziska Traub führte eine lustige Schneeballschlacht der Schlümpfe vor.

Die mittlere Garde zeigte ihren Garde- und später auch ihren schönen Vier-Jahreszeiten-Showtanz, den Katja Metzger und Melissa Datz einstudiert hatten. Die Kindergartenkinder mit dem Elternbeirat zeigten den „Schokoladenmann“.

Der Schwebebalkentanz der Leichtathleten von Wolfgang Kottmann erforderte Standfestigkeit, da es mitunter „Schlag den Kohlrab“ hieß.

Lina Bregenzer und Leni Teufel spielten den Sketch „Aller Anfang ist schwer“…

… ihnen folgte die Rope-Skipping-Gruppe von Katja Sprissler, Karoline Gluitz und Julia Kleck mit akrobatischen Einlagen mit dem Seil.  Winterliche Zauberklänge gab es zum Abschluss von der Guggamusik.

Bürgerball: Kohlraben feiern eine Nacht der Hollywood-Stars

Zahlreiche Stars haben sich in der zur Kohlrabenhalle geschmückten Albhalle in Inneringen getroffen, um den Bürgerball zu feiern.

Quelle: Schwäbische Zeitung

Auch der rote Teppich oder die Theaterbestuhlung wurde von einfallsreichen Gruppen dargestellt, um die Blues Brothers, Supermans, Comicfiguren und weitere Helden zu empfangen.

Die Moderatorin Sabine Grom erschien als Cruella de Vil auf der Bühne, und das fast vierstündige Programm mit 15 Programmpunkten bot beste Unterhaltung. Alleinunterhalter Andreas Dangel hielt die Stimmung bis spät in die Nacht auf hohem Niveau.

Narrenschultes Wolfgang Reiser übergab nach der Begrüßung sämtlicher Gruppierungen im Saal die Bühne an die mittlere Garde, die mit ihrem mitreißenden Gardetanz anhaltenden Applaus erntete.

Melissa Datz und Katja Metzger sind die Trainerinnen.

Das Phänomen Zapping, das wohl jedem Fernsehzuschauer und Radiohörer bekannt ist, wurde in einem lustigen Sketch von Bernd und Petra Bregenzer und Marina Schiller dargestellt – da ging es vom WM-Fußballspiel über die Kochshow zum Sportkanal.

Der beeindruckende Gardetanz der großen Garde stand unter der Regie von Nadine Berner.

Heike Micheli-Fink klagte ihr Leid, dass ihr bei der Einkaufstour in Stuttgart bei H&M widerfahren war, was doch sicher für „hager und mager“ stehe.

Die Inneringer Feuerwehrfrauen bewiesen ihr Engagement bereits mit einem Jahreskalender, mit einem Auftritt als Frauenorchester erweiterten sie ihren Aktionsradius erneut.

Die Kohlrabenschau beleuchtete das Ortsgeschehen, das von Wolfgang Reiser vorgetragen wurde.

Der Auftritt der Guggamusik mit Interimschef Florian Teufel läutete die Pause mit Filmmelodien ein.

Es folgte der Showtanz der mittleren Garde, die vier Jahreszeiten mit herrlichen Kostümen und tollen Tanzschritten zeigten.

Was ein Oberkellner so alles zu hören bekommt, berichtete Louis Sauter.

„Spieglein an der Wand“: Eine tolle Inszenierung bot die große Garde mit ihrem Showtanz und erntete zu Recht tosenden Applaus.

Die Frauengemeinschaft zeigte ihre neue Verbundenheit mit dem witzigen Strumpfhosentanz, wo alles nur gemeinschaftlich geht.

Daran schloss sich Reinhold Teufel als „Die Putze vom Set“ an – wie immer wusste er allerlei von kommunalpolitischen Aktionen zu berichten. Da er aber auch Verbesserungsvorschläge dabei hatte, versah er die Inneringer Gemeinderäte und Bürgermeisterin Dagmar Kuster mit einem neuen Aufgabengebiet beim Historienspiel, das dieses Jahr im Sommer erstmals zur Aufführung kommen wird.

Conny Fritz lässt sich Jahr für Jahr wieder auf die Aktion „Blaumänner“ ein. Bei schwer zu vermittelnden Tanzschülern schaffte sie es wiederum, mit „Broadway Dancers“ eine herrliche Aufführung der Männer zu präsentieren.

Einen ganz besonders schönen und würdigen Abschluss des Abends zeigte eine große Gruppe junger Damen und Männer, die als Blues Brothers and Sisters so mitreißend tanzten, bis der ganz Saal stehend mitmachte.

Schmotziger: … und das Radio war live dabei!

A Day at the Fasnet – Radiomoderator Andi Dangel aus Inneringen hatte am „Schmotzigen“ wohl einen der lustigsten Arbeitstage seines Lebens – durfte er doch rein dienstlich einen Tagder hieseigen Ortsfasnet begleiten und darüber on air berichten.

Auf der Homepage von antenne1 wird wie folgt über die Aktion berichtet:

Am „Schmotzigen Donnerstag“ war Andy Dangel auf einer ganz besonderen Hier für Euch – Tour unterwegs und berichtet tagesaktuell vom närrischen Treiben aus seiner Heimatgemeinde Inneringen im Landkreis Sigmaringen.

Andy unter Narren

Inneringen ist ein Dorf mit knapp über 1000 Einwohnern auf der schwäbischen Alb. Wer von Stuttgart an den Bodensee fährt, kommt auf halber Strecke in aller Regel durch dieses idyllische Dörfchen. Das Vereinsleben wird in Inneringen großgeschrieben und nahezu jeder Inneringer ist in mindestens ein bis zwei Vereinen egal ob sportlich, musikalisch oder närrisch. In der Fasnetswoche ist dann ganz Inneringen außer Rand und Band. Die Narrenzunft in Inneringen sind die Kohlraben-Köpfe (auf schwäbisch: „Kohlraba-Kepf“). Seit Anfang der 80er Jahre laufen die Inneringer in diesem lustigen und schön warmen Kostüm (schwäbisch: Häs) bedeckt von grünen Blättern an der Fasnet mit.

Begleitet  von der Guggenmusik, kleiner, mittlerer und großer Zunftgarde sowie den „Blaumännern“ vom Elferrat laufen bei den Umzügen im Land gut und gerne 100-150 Narren mit!

Narrenschultes Wolfgang war dabei natürlich ein gern interviewter Aktivist.

Auch die musikalische Darbietung der Guggenmusik wurde über den Äther geschickt.

 

Auch bei der Schultesabsetzung war er mittendrin und nicht nur dabei.

Wo andernorts ein Ü-Wagen mit zahlreichen Technikern anreist, da reichte auf der Alb ein handelsüblicher Andi mit Mikro und Laptop. Schon beachtlich, wie er die professionellen Beiträge erstellt, geschnitten und übertragen hat.

Für alle, die am Schmotzigen keine Zeit hatten, die Radioübertragung zu verfolgen, hier nochmal die Interviews:

Einleitung

Interview mit Wolfgang im Kindergarten

Interview mit Margot im Kindergarten

Interview mit Joda

Interview mit Clemens und Marion

Interview mit Wolfgang und BM’in Kuster

Bericht von der Kinderdisco

Bericht aus dem Urhell-Museum, Interview mit den Schindluderhexen

Und für alle, die es nach dem Durchhören der Beiträge immer noch nicht wissen: Inneringen liegt auf halbem Weg zwischen Stuttgart und dem Bodensee!!!

Vielen Dank an Andi Dangel und das Team von antenne1

Traumwetter am Schmotzigen

Natürlich macht einem richtigen Narr das Wetter nichts aus. Aber gegen ein Traumwetter wie am diesjährigen Schmotzigen hat auch niemand etwas einzuwenden.

   

Erste reguläre Station nach dem Treffen im Narrenheim war wie üblich der Kindergarten. Natürlich hatten die Kleinen zusammen mit Ihren Erzieherinnen einen Beitrag vorbereitet, und auch der Narrenschultes gab ein Lied zum Besten.

Anschließend ging es mit dem Bus nach Hettingen.

Zusammen mit den Hettinger Narren wurden dort die Schüler befreit.

Schulleiterin Gudrun Zillhart gab die Kinder dann auch bereitwillig frei.

Diese jungen Damen konnten ihren Auftritt als Gardemädels kaum erwarten.

Mit der gebotenen Gelassenheit sorgten diese Herren für die Verpflegung.

In Inneringen angekommen stand der Umzug durch den Ort auf dem Programm.

 

Sichtlich zufrieden waren Narrenschultes und Zunftrat Hobo mit den schmackhaften Schneemännern, die Bäckermeister Robert Müller vorbereitet hatte.

Die Kinder freuten sich über die traditionellen Fasnetsküchle…

… während manche Väter schon ganz schön mitgenommen aussahen.

Auf dem Dorfplatz wartete schon die Apres-Ski-Gruppe…

… und Bürgermeisterin Dagmar Kuster musste kurze Zeit später ihr Amt an Narrenschultes Wolfgang abgeben.

Nach der Kindersdisco im Narrenheim (leider keine Bilder) fand dann der traditionelle Bilderabend im Adler wieder guten Anklang.

Bunt her ging es beim Ausklang in Wernerrolfens Fasnetsgarage.

Das Narrenblättle 2015 ist online

Traditionell mit der Veröffentlichung des Narrenblättles startet die Inneringer Ortsfasnet in die heiße Phase. Auch in diesem Jahr sind darin wieder einige Wahrheiten und Unwahrheiten abgedruckt, außerdem gibt es ein spannendes Kreuzworzräzel. 

An dieser Stelle ein herzliches Vergeltsgott den flinken Austrägerinnen, die für die Verteilung gesorgt haben!

Für alle Exil-Inneringer und die, bei denen das Blättle noch nicht in Papierform verteilt wurde, gibt es das Druckwerk auch im hiesigen WWW zu lesen: