Bürgerball: Kohlraben feiern eine Nacht der Hollywood-Stars

Zahlreiche Stars haben sich in der zur Kohlrabenhalle geschmückten Albhalle in Inneringen getroffen, um den Bürgerball zu feiern.

Quelle: Schwäbische Zeitung

Auch der rote Teppich oder die Theaterbestuhlung wurde von einfallsreichen Gruppen dargestellt, um die Blues Brothers, Supermans, Comicfiguren und weitere Helden zu empfangen.

Die Moderatorin Sabine Grom erschien als Cruella de Vil auf der Bühne, und das fast vierstündige Programm mit 15 Programmpunkten bot beste Unterhaltung. Alleinunterhalter Andreas Dangel hielt die Stimmung bis spät in die Nacht auf hohem Niveau.

Narrenschultes Wolfgang Reiser übergab nach der Begrüßung sämtlicher Gruppierungen im Saal die Bühne an die mittlere Garde, die mit ihrem mitreißenden Gardetanz anhaltenden Applaus erntete.

Melissa Datz und Katja Metzger sind die Trainerinnen.

Das Phänomen Zapping, das wohl jedem Fernsehzuschauer und Radiohörer bekannt ist, wurde in einem lustigen Sketch von Bernd und Petra Bregenzer und Marina Schiller dargestellt – da ging es vom WM-Fußballspiel über die Kochshow zum Sportkanal.

Der beeindruckende Gardetanz der großen Garde stand unter der Regie von Nadine Berner.

Heike Micheli-Fink klagte ihr Leid, dass ihr bei der Einkaufstour in Stuttgart bei H&M widerfahren war, was doch sicher für „hager und mager“ stehe.

Die Inneringer Feuerwehrfrauen bewiesen ihr Engagement bereits mit einem Jahreskalender, mit einem Auftritt als Frauenorchester erweiterten sie ihren Aktionsradius erneut.

Die Kohlrabenschau beleuchtete das Ortsgeschehen, das von Wolfgang Reiser vorgetragen wurde.

Der Auftritt der Guggamusik mit Interimschef Florian Teufel läutete die Pause mit Filmmelodien ein.

Es folgte der Showtanz der mittleren Garde, die vier Jahreszeiten mit herrlichen Kostümen und tollen Tanzschritten zeigten.

Was ein Oberkellner so alles zu hören bekommt, berichtete Louis Sauter.

„Spieglein an der Wand“: Eine tolle Inszenierung bot die große Garde mit ihrem Showtanz und erntete zu Recht tosenden Applaus.

Die Frauengemeinschaft zeigte ihre neue Verbundenheit mit dem witzigen Strumpfhosentanz, wo alles nur gemeinschaftlich geht.

Daran schloss sich Reinhold Teufel als „Die Putze vom Set“ an – wie immer wusste er allerlei von kommunalpolitischen Aktionen zu berichten. Da er aber auch Verbesserungsvorschläge dabei hatte, versah er die Inneringer Gemeinderäte und Bürgermeisterin Dagmar Kuster mit einem neuen Aufgabengebiet beim Historienspiel, das dieses Jahr im Sommer erstmals zur Aufführung kommen wird.

Conny Fritz lässt sich Jahr für Jahr wieder auf die Aktion „Blaumänner“ ein. Bei schwer zu vermittelnden Tanzschülern schaffte sie es wiederum, mit „Broadway Dancers“ eine herrliche Aufführung der Männer zu präsentieren.

Einen ganz besonders schönen und würdigen Abschluss des Abends zeigte eine große Gruppe junger Damen und Männer, die als Blues Brothers and Sisters so mitreißend tanzten, bis der ganz Saal stehend mitmachte.

Schmotziger: … und das Radio war live dabei!

A Day at the Fasnet – Radiomoderator Andi Dangel aus Inneringen hatte am „Schmotzigen“ wohl einen der lustigsten Arbeitstage seines Lebens – durfte er doch rein dienstlich einen Tagder hieseigen Ortsfasnet begleiten und darüber on air berichten.

Auf der Homepage von antenne1 wird wie folgt über die Aktion berichtet:

Am „Schmotzigen Donnerstag“ war Andy Dangel auf einer ganz besonderen Hier für Euch – Tour unterwegs und berichtet tagesaktuell vom närrischen Treiben aus seiner Heimatgemeinde Inneringen im Landkreis Sigmaringen.

Andy unter Narren

Inneringen ist ein Dorf mit knapp über 1000 Einwohnern auf der schwäbischen Alb. Wer von Stuttgart an den Bodensee fährt, kommt auf halber Strecke in aller Regel durch dieses idyllische Dörfchen. Das Vereinsleben wird in Inneringen großgeschrieben und nahezu jeder Inneringer ist in mindestens ein bis zwei Vereinen egal ob sportlich, musikalisch oder närrisch. In der Fasnetswoche ist dann ganz Inneringen außer Rand und Band. Die Narrenzunft in Inneringen sind die Kohlraben-Köpfe (auf schwäbisch: „Kohlraba-Kepf“). Seit Anfang der 80er Jahre laufen die Inneringer in diesem lustigen und schön warmen Kostüm (schwäbisch: Häs) bedeckt von grünen Blättern an der Fasnet mit.

Begleitet  von der Guggenmusik, kleiner, mittlerer und großer Zunftgarde sowie den „Blaumännern“ vom Elferrat laufen bei den Umzügen im Land gut und gerne 100-150 Narren mit!

Narrenschultes Wolfgang war dabei natürlich ein gern interviewter Aktivist.

Auch die musikalische Darbietung der Guggenmusik wurde über den Äther geschickt.

 

Auch bei der Schultesabsetzung war er mittendrin und nicht nur dabei.

Wo andernorts ein Ü-Wagen mit zahlreichen Technikern anreist, da reichte auf der Alb ein handelsüblicher Andi mit Mikro und Laptop. Schon beachtlich, wie er die professionellen Beiträge erstellt, geschnitten und übertragen hat.

Für alle, die am Schmotzigen keine Zeit hatten, die Radioübertragung zu verfolgen, hier nochmal die Interviews:

Einleitung

Interview mit Wolfgang im Kindergarten

Interview mit Margot im Kindergarten

Interview mit Joda

Interview mit Clemens und Marion

Interview mit Wolfgang und BM’in Kuster

Bericht von der Kinderdisco

Bericht aus dem Urhell-Museum, Interview mit den Schindluderhexen

Und für alle, die es nach dem Durchhören der Beiträge immer noch nicht wissen: Inneringen liegt auf halbem Weg zwischen Stuttgart und dem Bodensee!!!

Vielen Dank an Andi Dangel und das Team von antenne1

Traumwetter am Schmotzigen

Natürlich macht einem richtigen Narr das Wetter nichts aus. Aber gegen ein Traumwetter wie am diesjährigen Schmotzigen hat auch niemand etwas einzuwenden.

   

Erste reguläre Station nach dem Treffen im Narrenheim war wie üblich der Kindergarten. Natürlich hatten die Kleinen zusammen mit Ihren Erzieherinnen einen Beitrag vorbereitet, und auch der Narrenschultes gab ein Lied zum Besten.

Anschließend ging es mit dem Bus nach Hettingen.

Zusammen mit den Hettinger Narren wurden dort die Schüler befreit.

Schulleiterin Gudrun Zillhart gab die Kinder dann auch bereitwillig frei.

Diese jungen Damen konnten ihren Auftritt als Gardemädels kaum erwarten.

Mit der gebotenen Gelassenheit sorgten diese Herren für die Verpflegung.

In Inneringen angekommen stand der Umzug durch den Ort auf dem Programm.

 

Sichtlich zufrieden waren Narrenschultes und Zunftrat Hobo mit den schmackhaften Schneemännern, die Bäckermeister Robert Müller vorbereitet hatte.

Die Kinder freuten sich über die traditionellen Fasnetsküchle…

… während manche Väter schon ganz schön mitgenommen aussahen.

Auf dem Dorfplatz wartete schon die Apres-Ski-Gruppe…

… und Bürgermeisterin Dagmar Kuster musste kurze Zeit später ihr Amt an Narrenschultes Wolfgang abgeben.

Nach der Kindersdisco im Narrenheim (leider keine Bilder) fand dann der traditionelle Bilderabend im Adler wieder guten Anklang.

Bunt her ging es beim Ausklang in Wernerrolfens Fasnetsgarage.

Das Narrenblättle 2015 ist online

Traditionell mit der Veröffentlichung des Narrenblättles startet die Inneringer Ortsfasnet in die heiße Phase. Auch in diesem Jahr sind darin wieder einige Wahrheiten und Unwahrheiten abgedruckt, außerdem gibt es ein spannendes Kreuzworzräzel. 

An dieser Stelle ein herzliches Vergeltsgott den flinken Austrägerinnen, die für die Verteilung gesorgt haben!

Für alle Exil-Inneringer und die, bei denen das Blättle noch nicht in Papierform verteilt wurde, gibt es das Druckwerk auch im hiesigen WWW zu lesen:

 












 

 

Der Kohlrabenkopf am Nordseestrand

An der Nordsee wurde ein Kohlrab gesichtet! Nicht weiter verwunderlich, wenn man weiß, das Jürgen Metzger alias Jean dort zur Erholung weilt. 

Der talentierte Maler, der immer für einen Spaß gut ist, nutzte seine Pausen, um dieses Kunstwerk in den Sandstrandsand zu malen.

An der Echtheit des Werkes ist nicht zu zweifeln…

Inneringer Feuerwehr unter neuer Führung


BM Dagmar Kuster, Abteilungskommandant Andreas Brandstetter, Vorgänger Karl-Heinz Metzger, Alt-Vize und Gesamtkommandant Robert Steinhart und Neu-Vize Marc Fritz 

Andreas Brandstetter heißt der neue Inneringer Abteilungskommandant bei der Feuerwehr. Neuer Vize ist Marc Fritz, beide wurden bei der diesjährigen Abteilungsversammlung der Wehr gewählt.

Quelle: Feuerwehr Inneringen

Am 16. Januar 2015 hielt die Feuerwehrabteilung Inneringen ihre Jahreshauptversammlung ab. Die  Abteilungsversammlung begann mit der Begrüßung durch Abteilungskommandant Karl-Heinz Metzger, in der er besonders Frau Bürgermeisterin Kuster und die anwesenden Ehrenkommandanten begrüßte.

Nach der Totenehrung berichtete Metzger vom vergangen Jahr und gab einen Überblick über die aktuelle Struktur der Wehr. So hatte die Abteilung Inneringen im vergangenen Jahr 4 Einsätze und hat aktuell eine Stärke von 37 Mann. Trotz dem guten Ausbildungsstand der Wehr betonte Metzger wie wichtig es ist, dass die Kameraden kontinuierlich geschult und weitergebildet werden, auch wenn  aktuell „Mängel am Lehrgangsangebot im Landkreis“ herrschen“ – so Metzger weiter. Zum Schluss bedankte er sich bei der Stadt für die Neu- und Ersatzbeschaffungen sowie für die gute Zusammenarbeit.

Nach den Berichten von Schriftführer Benjamin Blatter und Kassenwart Simon Teufel sowie den Kassenprüfern erfolgte die Entlastung. Dagmar Kuster ergriff die Gelegenheit auch ein paar Worte an die Mannschaft zu richten. Dabei dankte sie den Kameraden besonders für das Engagement auch außerhalb der Aufgaben der Feuerwehr.

Nach den Berichten des Jugendfeuerwehrwarts Werner Steinhart und Notfallseelsorgers Ralf Pröbstle stand ein besonderer Punkt auf der Tagesordnung, die Wahl des kompletten Ausschusses. Abteilungskommandant Metzger stellte sein Amt aus privaten Gründen zur Verfügung. In geheimer Wahl wurde Andreas Brandstetter von den 33 wahlberechtigen Kameraden ohne Gegenstimmen gewählt. Brandstetter nahm die Wahl an und führte durch den Rest der Versammlung.

Auch der stellvertretende Abteilungskommandant Robert Steinhart stellte sein Amt zur Verfügung. Marc Fritz wurde ebenfalls in geheimer Wahl ohne Gegenstimmen gewählt. Es stand die Wahl der sechs Beisitzer an. Die bisherigen Beisitzer Simon Teufel (Kassenwart) und Harald Teufel stellten ihre Sitze für jüngere Kameraden zur Verfügung. So wurden als Beisitzer Robert Steinhart, Karl-Heinz Metzger, Daniel Flöß, Adrian Metzger und Tobias Sprissler gewählt. Als Kassenwart wurde Mathias Sprissler gewählt. Benjamin Blatter wurde als Schriftführer bestätigt.

Nachdem der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung der Wahl von Herrn Andreas Brandstetter zum Abteilungskommandant und Herrn Marc Fritz zum Stellvertretenden Abteilungskommandant zugestimmt hat, wurden sie durch Bürgermeisterin Dagmar Kuster in aller Form in ihre Ämter bestellt.

Im letzten Tagesordnungspunkt ergriff Karl-Heinz Metzger nochmal das Wort um sich bei der Stadt, beim Gesamtkommandant, dem Ausschuss und den Kameraden für die gute Zusammenarbeit zu bedankten.

Gesamtkommandant Robert Steinhart fasste die Wahlen mit den Worten: „Die Weichen für die Zukunft sind gestellt“ zusammen und dankte Metzger „für die professionelle Arbeit als Abteilungskommandant“.

Andreas Brandstetter schloss die Sitzung mit dem Wahlspruch der Feuerwehren „Einer für alle, alle für einen – Gott zu Ehr, dem nächsten zu Wehr“.

Nachdem der Gemeinderat die Wahl der neuen Führungsspitze bestätigt hat, konnte Bürgermeisterin Dagmar Kuster dem neuen Führungsteam die Bestellungsurkunden überreichen.

Kostenlose Fernsehwerbung für örtliche Betriebe

Eine Werbebande beim Sportplatz rentiert sich – ein Teil der TSV-Werbepartner konnte sich jetzt sogar im Fernsehen wiederfinden. Möglich machte dies ein Bericht über einen Einsatz der Verkehrspolizei auf der Alb. 

Dass die Straße nach Bingen, die südliche Fortsetzung des „Alb-Highways“, nicht immer mit Tempo 30 befahren wird ist bekannt – und zwar auch der Polizei. Aus diesem Grund wurde auch diese Strecke ausgewählt, um einen Bericht über die Arbeit der Polizei bei der Geschwindigkeitsüberwachung zu drehen.

Gestellt wird der erwischte Übeltäter auf dem Parkplatz beim hiesigen Sportplatz, wo seinerzeit aufgrund der Sportplatzsanierung die Werbebanden noch gesammelt an der Hecke zum See standen. Und fertig war die kostenlose Fernsehwerbung für die TSV-Sponsoren!

Hier geht es zum Filmbericht:

https://youtu.be/qFUV79MDY7s

Aufführung im Sommer – Gemeinderat begrüßt Historienspiel


Silvia Amann und Erwin Zillenbiller präsentieren das Historienspiel im Hettinger Gemeinderat

Die Inneringer Ortsgeschichte soll in Form eines Historienspiels auf die Bühne -so der Plan von Erwin Zillenbiller und Silvia Amann.

Quelle: www.schwäbische.de

Der in kulturellen Angelegenheiten nimmermüde Erwin Zillenbiller aus Veringenstadt hat in monatelanger und arbeitsreicher Recherche ein Historienspiel zur Dorfentstehungsgeschichte Inneringens geschrieben. Mit Silvia Amann hat Zillenbiller eine erfahrene Kraft gewonnen, die der Herausforderung der Umsetzung des Stückes gewachsen ist. So soll im Sommer der erste Part des Werkes, eine Landschaftsballade zur Entstehung des Dorfes, beim Inneringer See zur Aufführung kommen.

„Der Mensch ist ein geselliges Wesen und braucht Kultur zur Identitätsfindung. Einblicke in die Herkunft vermittelt Verständnis. Mit einem Historienspiel stoßen wir die Gefühlswelt an“, Professor Zillenbiller ist sich seiner Sache sicher. Auf die Frage warum er sich Inneringen ausgesucht habe, erklärt der promovierte Agrarwissenschaftler, dass der Ort im Herrschaftsgebiet Fürstenberg-Heiligenberg von zentraler Bedeutung gewesen sei. Als Marktflecken mit Fruchtschranne und Zunftlade sowie reicher Pfarrpfründe verzeichne Inneringen eine äußerst interessante und bedeutsame Geschichte. Des Weiteren habe ihn die Entstehung des Dorfes auf der wasserarmen Flächenalb fasziniert, wo ringsherum Hügel seien. Schon damals sei die Hülbe, der heutige Natursee am Ortseingang, eine Besonderheit gewesen.

Schnell war klar, dass er die Geschichte in zwei Teile verpacken wird. Dies ist nun die Landschaftsballade, die von der Entstehungsgeschichte bis zur ersten urkundlichen Nennung von Inneringen im Jahr 1135 reicht. Im zweiten Teil wird die Dorfgeschichte vom Mittelalter bis zur Neuzeit theatralisch dargestellt. Eine Chronologie mit detaillierten Daten zur Dorfgeschichte hat Zillenbiller natürlich in einem dritten Werk aufgelistet.

Gemeinderäte begrüßen Vorhaben

Mit Silvia Amann zusammen präsentierte Zillenbiller das Werk Bürgermeisterin Dagmar Kuster und dem Gemeinderat, wo es wohlwollend begrüßt wurde und Unterstützung erfährt. Die Umsetzung des ersten Teils, der Landschaftsballade, wird nun von Silvia Amann initiiert und koordiniert und soll im Juli uraufgeführt werden.

Bereits mehrere Inneringer haben die Teilnahme und die aktive Mithilfe zugesichert, erklärt Silvia Amann, denn alleine könne sie das Projekt nicht leiten. Die etwa eineinhalb Stunden dauernde Ballade wird zu 80 Prozent tänzerische Elemente beinhalten und beginnt mit dem Kosmos, der Entstehung der heimatlichen Landschaft und Siedlung des Ortes bis zur urkundlichen Nennung im Jahr 1135. Das Schauspiel mit dem Titel „Auf dem Planet Erde – Inneringen werde“ soll beim Inneringer See stattfinden. Silvia Amann freut sich auf diese Herausforderung sehr und hofft auf Unterstützung und rege Teilnahme aus der Bevölkerung. „Jeder kann sich gerne einbringen und mitmachen“, diese Aufforderung richtet Silvia Amann an alle Neugierigen und Interessierten.

Hohwieshof: Araberpferde „Made in Germany“

Susanne Poth (links) und Gitta Lamm mit der siebenjährigen Stute Safyaa im Stall des Hohwieshofs

Das Gut Hohwieshof zwischen Inneringen und Bingen hat seit fünf Jahren zwei neue Besitzerinnen: Susanne Poth und Gitta Lamm haben sich dort mit Event-Gastronomie und Pferdezucht ihren Traum vom Leben verwirklicht. Der Aussiedlerhof mit 20 Hektar Land bietet arabischen Vollblutpferden eine Heimat. Gerade haben Poth und Lamm fünf Pferde samt edlem Stammbaum verkauft.

Quelle: www.schwäbische.de

Susanne Poth und Gitta Lamm haben lange nach einem Ort für ihren Traum gesucht. Und so steht heute auf dem Prospekt für „Classic Egyptian Arabians“ als Adresse „D-72513 Hettingen, Gut Hohwies 1“. Die Pferde waren der Grund dafür, dass sich die beiden auf die Suche nach einem geeigneten Gehöft machten. Die Eltern von Poth führten knapp 50 Jahre eine renommierte Pferdezucht in Südfrankreich. Es war klar, dass die Tochter diese weiterführen wollte, aber in Heimatnähe. Im Internet ist sie dann schließlich fündig geworden und rief ihre Freundin Gitta Lamm an.

Die zwei Frauen kaufen den Hof im März 2010

Die beiden trafen sich vor fünf Jahren auf dem Hohwieshof mit dem Verkäufer und waren sich sofort einig: „Der Hof hat auf uns gewartet.“ Geholfen hat zudem der Rat von Lamms Vater: „Steck mein Erbe eines Tages in Grund und Boden.“ Doch zunächst hieß es drei Monate warten, weil Landwirte ein Vorkaufsrecht für den Hof hatten und Einspruch erheben konnten. Endlich kam im März 2010 die Zusage des Landwirtschaftsamtes. Für den Hof sprach auch, dass der Vorbesitzer ihn in den 1980er-Jahren renoviert und unter anderem mit Solartechnik autark gemacht hatte.

Von Anfang an unterstützte die Gemeinde Hettingen die beiden Frauen – das gute nachbarschaftliche Verhältnis und der Kontakt zu den hiesigen Bauern taten ein Übriges. Die beiden Frauen aus dem Stuttgarter Raum singen heute ein Loblied auf die Älbler: „Wir sind ganz herzlich aufgenommen worden, wie ein neues Glied in der Kette. Manche sind aus Neugierde gekommen und dann aus Hilfsbereitschaft geblieben.“ Ein Jugendtraum von Poth war es zudem, eines Tages ein Restaurant zu führen: Kochen gehört zu ihren Leidenschaften. Die ausgebildete Landwirtschaftsgehilfin und gelernte Goldschmiedin ist vielfach talentiert. Dass auch die chemisch-technische Assistentin Gitta Lamm Talent zum Service und im Umgang mit Pferden hat, hätte sie sich allerdings nicht träumen lassen: „Dann habe ich mich in das Pferd Suleima verliebt.“ Als die beiden anfingen, wussten sie noch nicht, dass sie eines Tages Oldtimer restaurieren, „Classic Cars“ anbieten oder ein Restaurant führen würden.

Mit der Event-Gastronomie stießen sie jedoch schnell auf großes Interesse, sodass vor allem dieser Zweig zum Erhalt des Hofes dient. Drei Räume haben sie zum Feiern und als Restaurant ausgebaut. Freitags und samstags ist das Restaurant für alle Gäste geöffnet. Die „Selfmade-Frauen“ kauften bei Bedarf „Man-Power“ dazu und suchten im Internet nach günstigeren Varianten. Ihren Erfolg erklären sie sich auch mit der Lage und Ausstattung ihres Hofs: „Die Leute wollen Entschleunigen und bekommen von uns eine Auszeit, die Gäste tauchen in eine andere Welt ein.“ Das eine ergab das andere. Wenn sich die Hochzeitsgesellschaft im Rolls-Royce chauffieren lassen möchte, ist es gut, wenn dieser gleich im Hof steht. Über den Winter wollen sie zudem einen Flugschein machen: „Unser Kapital und gleichzeitig unser Mangel ist die Zeit und der Flugplatz in Mengen ist ideal.“

Fünf Pferde im Dezember verkauft

Im Dezember konnten sie fünf Pferde verkaufen. Selbst die Königsfamilie in Kuwait zählt zu den Kunden. Mit zwölf Pferden geht die Aufzucht weiter, das nächste Fohlen wird für den März erwartet. Die Eltern Poth setzten von Anfang an auf eine ganz reine Zucht mit einem Abstammungsnachweis bis in die Zeit um 1600. Während andere Züchter auf optische Merkmale, die gerade in Mode waren, achteten, war den Poths die einwandfreie Zuchtlinie wichtig. Deshalb haben sie heute aus den Ursprungsländern der Araberpferde wieder viele Kunden. Susanne Poth ist mit Araber-Pferden aufgewachsen und hat zudem fünf Jahre lang in Hamburg Pferde für Zuchtschauen ausgebildet. Doch die Zucht soll bald einen weiteren Zweig erhalten: „Wir machen eine Reha für Pferde auf, es besteht Bedarf für eine Nachsorge nach Operationen oder Verletzungen.“

Ein neuer Stall mit sieben Boxen und allem Komfort steht schon bereit. Die beiden sind sich einig: „Wir haben das Paradies hier.“

Mehr Informationen unter www.gut-hohwieshof.de

Kohlrabennacht lockt tausende Narren an

29 Zünfte mit rund 1500 Hästrägern sind am Samstagabend zur dritten Kohlrabennacht nach Inneringen gekommen, die am weitest angereiste Gruppe kam aus dem bayrischen Ettenbeuren bei Günzburg. Im Narrendorf bei der Albhalle herrschte ausgelassene, aber friedliche Stimmung.

Quelle: www.schwäbische.de

Die gut gelaunten Narren hatten beim Zunftmeisterempfang allerhand launische Sprüche und Weisheiten dabei. Ringpräsidentin Mechthilde Schnitzer meinte, dass die Fasnet heute richtig beginnen könne, weil die Narren beim traditionellen Häsabstauben am Dreikönigstag in Feldhausen durch die stundenlange Abstauberei der Kostüme den Weg frei gemacht hätten. Benno Fritz, Holger Bohner und Reinhold Teufel begrüßten die Zünfte, welche ihrerseits in gereimter Form, mit Wortgeplänkeln, einem vorgetragenen Witz oder auch dem umgedichteten Helene-Fischer-Schlager „Atemlos“ antworteten.

Pünktlich um 19 Uhr führte der Umzug die Zünfte von der Gammertinger Straße am Adler vorbei in Richtung Halle. Das gute Wetter lockte zahlreiche Besucher an, in mehreren Reihen säumten die Zuschauer die Straße und ließen sich mehr oder weniger freiwillig von den Narren mitschleppen. Kinder sammelten gerne die Süßigkeiten ein.

Mechthilde Schnitzer, Anita Gauggel und Johannes Knaus kündigten die Vereine vom Wagen aus an und lieferten so manche Erklärung zu den außergewöhnlichen Zunftnamen.

Anschließend kamen alle Gäste auf ihre Kosten. In der Unheil-Bar sorgte DJ FL.X mit dem perfekten Mix für beste Stimmung…

… auch in der Rock-Bar herrschte ausgelassene Partystimmung.

In der Halle ging es etwas gemäßigter zu und die Narren konnten sich auch mal an einen Tisch setzen. Die Tanz- und Partyband „Albsound“ verstand es ebenfalls, die Stimmung durch ihr Programm auf konstant hohem Niveau zu halten.

Gastauftritte der Inneringer mittleren Garde…

… der Guggenmusik aus Harthausen/Scher…

… sowie zu später Stunde der Blechrebellen aus Hoßkirch-Ostrach trugen ihren Teil zum abwechslungsreichen Abend bei.

Trotz des großen Ansturms verlief der Abend reibungslos und ohne Zwischenfälle, die anwesende Security behielt durch den kontrollierten Einlass den Überblick. Die zahlreichen Vereinsmitglieder arbeiteten Hand in Hand, die Gäste wurden bestens versorgt. Dass zu später Stunde sämtliche Bargetränke ausgingen war gar nicht schlimm und kam den Männern der Security entgegen, da um 3 Uhr früh konsequent die Zelte und die Halle geräumt wurden. Gleich am Sonntagvormittag wurde aufgeräumt und die Zelte abgebaut.

So weit der Zeitungsbericht. Natürlich lohnt aber auch ein Blick hinter die Kulissen:

Schon am Montag vorher wurde auf dem Schulhof die Unheilbar aufgebaut.

Bei den Helfern war die Stimmung gut.

Auch die Vorbereitungen für die Rockbar liefen auf vollen Touren.

Nicht die Inneringer Tafel, sondern die Ausgabe des Vespers für die Helfer.

Innovationspreisverdächtig: Wie bekommt man ein Kabel durch die Lampe?

Schließlich war dann alles bereit.

Aufstellung war im Mitteldorf…

… wo in einer Garage der Verpflegungsstand eingerichtet war.

Der Grillgott himself sorgte für schmackhafte Würste.

Die Hettinger Burghexen zeigten beim Umzug eine Pyramide…

… eine Hexe schloss sich wohl aber den Wilsinger Schlangenfangern an.

Die Binger Raiberbande nahm Gefangene…

… was andere offensichtlich zum Kugeln fanden.

Die Stettener Rauchkatzen waren ebenso dabei…

… wie die Maskengruppe Uli Hoeness… ähm, die Knastbrüder aus Ittenhausen.

Vorwärts marsch hieß es bei der Gauselfinger Garde…

… und auch die Benzinger German(inn)en waren dabei.

Die Aichelauer Bärenstecher sorgten nicht nur beim Zunftmeisterempfang für gute Stimmung…

… während diese Gruppe mit ihrem Monstertruck nicht uneingeschränkt für Freude sorgte. Wer ohne Genehmigung Getränke verkaufen will und dann auch noch mit einer maßlos überzogenen Lautsprecheranlage die Musik in den Partyzelten überdröhnt, darf sich nicht wundern, wenn er recht schnell eine rote Karte bekommt.

Lustig am Rande: Die Urinierinsel am Aufstellungsplatz wechselte nach Start des Umzugs ihren Platz und nahm dann ihren Platz bei der Unheilbar ein.

Am Schluss war einfach „Flasche leer“…

… und als dann am Sonntag alles aufgeräumt war, da war dann für die vielen fleißigen Helfer auch mal Zeit, um selbst gemütlich zusammenzusitzen.

Die Inneringer Kohlraben haben jedenfalls bewiesen, dass sie Feste feiern können. Ein dickes Lob gilt allen Helfern, ohne die eine solche Veranstaltung nicht denkbar wäre.

Noch viel viel mehr Bilder gibt es HIER