Ehrung der Stadt: Mit 82 noch zum Turnfest

Die Stadt Hettingen hat ihre erfolgreichen Sportler und Ehrenamtler geehrt. Neben der Meistermannschaft der SGHI wurde auch Hieron Miller ausgezeichnet, der auch mit über 80 Jahren dem Sport treu ist.

Quelle: Schwäbische Zeitung

Die Treppe im historischen Rathausschloss in Hettingen hat fast nicht ausgereicht, um die zahlreichen Sportler der Stadt, denen eine Ehrung zuteil wurde, für ein Foto zu platzieren. Unter ihnen war auch der 84-jährige Hieron Miller . „Das ist doch sehr beeindruckend, wie aktiv und erfolgreich die Hettinger und Inneringer sind“, erklärte Bürgermeisterin Dagmar Kuster angesichts der vielen Personen, die ausgezeichnet wurden. Musikalisch umrahmt wurde der Festakt von einem Ensemble der Jugendmusikschule Burladingen. In ihrer Ansprache betonte die Bürgermeisterin, dass die gemeinsame Ehrung von ehrenamtlichem Engagement und sportlichem Erfolg durchaus gewollt sei, zeige sie doch den Zusammenhang eindrücklich auf. Denn nur durch die Unterstützung seitens des Ehrenamtes – sei es als Trainer, Betreuer, Schiedsrichter oder auch Eltern – seien Sportler in der Lage, Höchstleistung zu erbringen.

Viel Lob für Simon Teufel

Simon Teufel wurde für seinen langjährigen, unermüdlichen Einsatz für das Gemeinwohl geehrt. Stellvertretend für zahlreiche Projekte, bei denen er sich einbrachte, nannte Dagmar Kuster die Planung und Sanierung des Daches am Wasserturm und des Inneringer Feuerwehrgebäudes. Anerkennend und mit der Bitte, diese wichtige Arbeit fortzuführen, überreichte Kuster ihm eine Urkunde und ein Geschenk. Bei den Einzelsportlern wurden folgende Personen für herausragende Leistung geehrt: Cindy Gluitz (Tennis), Jonathan Teufel (Tennis, Leichtathletik), Julia Bögle, Justin Miller, Niklas Birkle, Ben Rösch (alle Leichtathletik), Laura Sprißler (erfolgreiche Triathletin mit hervorragenden Platzierungen bei europäischen Wettkämpfen) und Max Kottmann (Weitsprungathlet, mit 7,53 Meter Landesmeister der Junioren).

Hieron Miller erhält besondere Ehrung

Eine besondere Ehrung wurde Hieron Miller zuteil: Der 82-Jährige stelle mit seiner jahrzehntelangen Teilnahme bei Turnfesten und dem regelmäßigen Ablegen des Sportabzeichens und vielen weiteren sportlichen Aktivitäten ein großes Vorbild für die nachfolgende Generation dar. Des Weiteren wurden zwei sehr erfolgreiche Fußballmannschaften geehrt: Die D-Junioren der Spielgemeinschaft Hettingen-Inneringen feierten in der vergangenen Saison die Meisterschaft und die Hallenbezirksmeisterschaft.

Die erste aktive Mannschaft der Spielgemeinschaft konnte die Saison mit dem verdienten Aufstieg in die Bezirksliga abschließen. Spielführer Florian Flöß bedankte sich für die Nominierung und die Ehrung. Mit einem amüsanten Einblick in die Mannschaft und dankenden Worten für Trainer Alexander Failer übergab er der überraschten Bürgermeisterin Dagmar Kuster eine gerahmtes Foto der erfolgreichen Mannschaft.

Nahwärmenetz als Chance für das Dorf

„Inneringen soll Bioenergiedorf werden“ – so berichtete die „Schwäbische“ über das seit langem im Raum stehende Nahwärmekonzept. Richtiger wäre gewesen: „Die Inneringer müssen etwas tun, um Bioenergiedorf zu werden“!

Die Lokalzeitung berichtete folgendermaßen:

Inneringen soll Bioenergiedorf werden

Ein Dorf macht sich auf den Weg der energetischen Selbstständigkeit

Der Hettinger Ortsteil Inneringen macht sich auf den Weg, ein Bioenergiedorf zu werden, das bedeutet, sich unabhängig von den großen Energielieferanten zu machen. Der Ausgangspunkt ist die bestehende Biogasanlage, die Wärme an Haushalte abgeben wird und die Grundlast abdeckt. Zusätzlich braucht es ein zentrales Stroh- oder Hackschnitzelheizwerk, um die Mittellast, die im Winter zur Heizung der Häuser abgerufen wird, abzudecken. Und für Spitzenlasten, wenn im Winter die Temperaturen über längere Zeit zweistellig im Kältebereich liegen und die Biosgasanlage womöglich still steht, braucht es eine Heizölheizungsanlage im Kraftwerk. Diese Vison erklärte Jörg Dürr-Pucher vom Radolfzeller Beratungsbüro Clean Energy dem Gemeinderat und viele Bürgern, die zur öffentliche Sitzung gekommen, um das Projekt kennenzulernen.Bisher sind die Haushalte über eine erste Formularaktion informiert worden, wobei auch nach ihren Interesse gefragt wurde. Der Rücklauf zeige, dass durchaus Interesse bestehe, sagte Dürr-Pucher. Die ersten Hochrechnungen belegen, dass in Inneringen, obwohl die Wohngebiete auseinandergezogen sind, ein Nahwärmenetz wirtschaftlich betrieben werden kann. „Wichtig ist, dass sich rund 60 Prozent der Haushalte anschließen und vertraglich für eine Laufzeit von 20 Jahren binden“, erklärte Dürr-Pucher.Um das Projekt umzusetzen, wird ein Arbeitskreis gebildet, der bis zur Gründung der Genossenschaft besteht, die künftig das Netz und das Heizkraftwerk betreiben wird. Clean Energy werde den Arbeitskreis begleiten und beraten. „In manchen Gemeinden sind wir oft hinzugezogen worden, in anderen nur ganz punktuell“, berichtete Dürr-Pucher. Entsprechend fallen Kosten an.Bei Hausbesuchen wird individuelle Situation besprochenDie Umsetzungsschritte beginnen mit einer Bürgerversammlung und einer zweiten Formularaktion, um zu informieren und zu überzeugen. Dann wird bei Hausbesuchen jede individuelle Situation besprochen. Bei manchen Haushalten passt der Zeitpunkt des Angebots genau, weil der Heizkessel in die Jahre gekommen ist. Andere haben eine neue Heizung, diese können den Anschluss in den Garten legen lassen, so sind sie für die Zukunft gerüstet. In manchen Häusern müssen erst Heizkörper installiert, bei anderen nur der Wärmetauscher der Nahwärme angeschlossen werden. Wer mit Holz heizt, kann die Nahwärme nur als Grundheizung in Anspruch nehmen, der geringe Verbrauch wird über einen Minivertrag geregelt. „Je mehr Haushalte anschließen, umso günstiger wird es für den Einzelnen“, betonte Dürr-Pucher.Das Projekt wird gefördert, sodass der Ausbau des Nahwärmenetzes und der Bau der Pumpstation und des Heizkraftwerkes finanziell unterstützt werden.Dürr-Pucher sagte, die Gemeinde könne das Projekt unterstützen, in dem sie bei der Suche nach Fördermöglichkeiten behilflich ist und gute Konditionen für den Konzessionsvertrag gibt, damit die Leitungen des Nahwärmenetzes in den Boden gelegt werden können.Die Gemeinderäte zeigten sich von dem Projekt angetan. Bürgermeisterin Dagmar Kuster sagte zu, die Konzession kostenlos zu vergeben. Rat Gerhard Sprißler wollte wissen, ob ein Strohheizkraftwerk technisch ausgereift sei. Dies bestätigte Dürr-Pucher.Auch kam die Frage auf, ob die Energie der Biogasanlage den Bedarf auch wirklich abdecken kann. Dürr-Pucher erklärte, das Heizkraftwerk für die Mittellast werde so ausgelegt, dass im Winter der Bedarf weitgehend abgedeckt werden könne, weil die Kosten des Öls, um die Spitzenlast abzudecken, sehr hoch seien. Man könne den ganzen Ort versorgen, versicherte er.

 

  

Die Ausgangslage wäre nicht die schlechteste: Im Inneringer Südosten steht die Biogasanlage von Karl-Heinz Metzger und Harald Teufel, die bereits das neue Betreibsgebäude der Firma Zürn-Heber-Kröll mit Nahwärme versorgt. Die notwendige Wärmeleitung wurde also schon bis an das Dorf heran verlegt. Im Käppelebrühl, aber auch im Bereich der Hohenzollernstraße gibt es zahreiche Gebäude, deren Heizung in die Jahre gekommen ist und bei denen mittelfristig Investitionsbedarfbesteht. Und im Unterdorf gibt es bereits Holzhackschnitzel-Heizanlagen, die eventuell in das Nahwärmenetz eingebunden werden können.

So weit, so gut. Nur: Von alleine wird sich hier gar nichts bewegen! 

Schon andere Orte haben versucht, diesen Weg zu gehen und sind letztlich daran gescheitert, dass es nicht gelungen ist, für diese grundsätzlich sinnvolle Idee und Möglichkeit genügend Mitstreiter zu finden. Aus diesem Grund sind zwei Punkte wichtig: 

Es muss von vorneherein klar sein, dass jeder einzelne, der beim Nahwärmenetz dabei sein möchte, auch eigenes Geld investieren muss – das er aber ansonsten früher oder später in eine neue „eigene“ Heizung investieren muss. 

Und es müssen sich genügend Menschen finden, die sich im angesprochenen Arbeitskreis engagieren und das Projekt „Nahwärmegenossenschaft“ voranbringen. Nachdem es in diesem Fall die seltene Konstellation gibt, dass man mit seinem Engagament für die Allgemeinheit auch dem eigenen Geldbeutel etwas Gutes tun kann, sollte dies aber gelingen.

Nicht nur aus ökologischen, sondern auch aus wirtschaftlichen Gründen wäre es also zu wünschen, dass dieses Projekt gelingt. Und letztlich wäre ein solches Nahwärmenetz auch eine Investition in die Zukunft des Dorfes. 

Man darf also auf die angekündigte Bügerversammlung gespannt sein…

Funken findet großen Anklang

Zum zweiten mal hat das Funken-Team am Funkensonntag eingeladen, und mehr als 100 Inneringer kamen. Auch wenn der vom Schnee durchfeuchtete Funken sich herb tat mit brennen, die anwesenden Erwachsenen und Kinder hatten ihren Spaß.

Tief im Innern muss man einen Funken anzünden.

Schließlich war der Brand fachmännisch gelegt.

Die zahlreichen Besucher freuten sich über das leuchtende Feuer, vor allem aber auch über die gelungene Veranstaltung.

Schließlich war für das leibliche Wohl bestens gesorgt, und die eingenommenen Spenden werden für einen guten Zweck verwendet.

Die Initiatoren Siegfried Flöß und Daniel Locher und ihre Helfer freuten sich über die gute Resonanz.

Fasnet: Urteil gegen Chefin einer ruchlosen Weiber-Bande

Margot Jöckel und Andreas Hospach standen heuer vor dem hohlen Kohlrabengericht Inneringen. Natürlich kamen sie nicht ungeschoren davon.

Quelle: Schwäbische Zeitung

Bereits zum 13. Mal hat das hohle Inneringer Kohlrabengericht getagt. Die Vergehen und die Schandtaten gehen einfach nicht aus, daher wurden Margot Jöckel und Andreas Hospach angeklagt. Richter, Staatsanwalt, Verteidiger und Gerichtsdiener waren sich am Schluss mehr oder weniger einig, die beiden Angeklagten zu verurteilen.

Die beiden Delinquenten wurden unter großer öffentlicher Anteilnahme dem Gericht vorgeführt. Richter Timo Metzger ließ sich von Gerichtsdiener Marc Fritz die schwerwiegende Anklageschrift vorlesen, natürlich nicht ohne ständige Unterbrechungen vom Staatsanwalt Bernd Metzger und Verteidiger Georg Brandstetter.

So wurde Margot angeklagt, nachdem ihr Vergehen auf vielen Umwegen beleuchtet wurde, Kopf einer ruchlosen Bande Weiber zu sein, die nichts anderes im Sinne hätte, als die männliche Bevölkerung zu schikanieren und zu ihren Haussklaven umzuerziehen. Aus dem Publikum erhob sich natürlich Widerstand, und Transparente wurden ausgerollt, die den Freispruch für Margot forderten. „Dietmar, jetzt sag doch auch mal was“, hilfesuchend wandte sich die Angeklagte an ihren Ehemann, der sich aber vornehm zurückhielt.

Auch Andreas Hospach, besser bekannt als „Boscha“, stand eine vernichtende Anklage ins Haus. Mit seinem Sonnenbräu-Museumsstübchen, das bereits nationale Berühmtheit erlangt habe, sei ein Ort geschaffen worden, wo sich zwielichtige Gestalten zu konspirativen Treffen und zum Aushecken von Schindludereien versammeln würden. Herrliche und durchweg missverständliche Wortspielereien begleiteten die halbstündige Verhandlung, bevor das Urteil gefällt wurde.

Margot hat ein Jahr lang Zeit, sich zu bessern und ihre Hausfrauen-Tauglichkeit unter Beweis zu stellen. Bei einem Kontrollbesuch durch das hohle Gericht im kommenden Jahr muss sie ein fünfgängiges Menü zubereiten. Andreas „Boscha“ wurde dazu verurteilt, an dem Kontrollbesuch teilzunehmen und mitessen zu müssen. Als Sofort-Bestrafung mussten beide miteinander das fast vergessene Fasnetslied „Rucki-Zucki“ spielen und das Publikum wurde verurteilt, mitzusingen und zu schunkeln, egal wie schlecht die Darbietung auch sei.

Das Narrenblättle 2015 ist online

Traditionell mit der Veröffentlichung des Narrenblättles startet die Inneringer Ortsfasnet in die heiße Phase. Auch in diesem Jahr sind darin wieder einige Wahrheiten und Unwahrheiten abgedruckt, außerdem gibt es ein spannendes Kreuzworzräzel. 

An dieser Stelle ein herzliches Vergeltsgott den flinken Austrägerinnen, die für die Verteilung gesorgt haben!

Für alle Exil-Inneringer und die, bei denen das Blättle noch nicht in Papierform verteilt wurde, gibt es das Druckwerk auch im hiesigen WWW zu lesen:

 












 

 

Der Kohlrabenkopf am Nordseestrand

An der Nordsee wurde ein Kohlrab gesichtet! Nicht weiter verwunderlich, wenn man weiß, das Jürgen Metzger alias Jean dort zur Erholung weilt. 

Der talentierte Maler, der immer für einen Spaß gut ist, nutzte seine Pausen, um dieses Kunstwerk in den Sandstrandsand zu malen.

An der Echtheit des Werkes ist nicht zu zweifeln…

Inneringer Feuerwehr unter neuer Führung


BM Dagmar Kuster, Abteilungskommandant Andreas Brandstetter, Vorgänger Karl-Heinz Metzger, Alt-Vize und Gesamtkommandant Robert Steinhart und Neu-Vize Marc Fritz 

Andreas Brandstetter heißt der neue Inneringer Abteilungskommandant bei der Feuerwehr. Neuer Vize ist Marc Fritz, beide wurden bei der diesjährigen Abteilungsversammlung der Wehr gewählt.

Quelle: Feuerwehr Inneringen

Am 16. Januar 2015 hielt die Feuerwehrabteilung Inneringen ihre Jahreshauptversammlung ab. Die  Abteilungsversammlung begann mit der Begrüßung durch Abteilungskommandant Karl-Heinz Metzger, in der er besonders Frau Bürgermeisterin Kuster und die anwesenden Ehrenkommandanten begrüßte.

Nach der Totenehrung berichtete Metzger vom vergangen Jahr und gab einen Überblick über die aktuelle Struktur der Wehr. So hatte die Abteilung Inneringen im vergangenen Jahr 4 Einsätze und hat aktuell eine Stärke von 37 Mann. Trotz dem guten Ausbildungsstand der Wehr betonte Metzger wie wichtig es ist, dass die Kameraden kontinuierlich geschult und weitergebildet werden, auch wenn  aktuell „Mängel am Lehrgangsangebot im Landkreis“ herrschen“ – so Metzger weiter. Zum Schluss bedankte er sich bei der Stadt für die Neu- und Ersatzbeschaffungen sowie für die gute Zusammenarbeit.

Nach den Berichten von Schriftführer Benjamin Blatter und Kassenwart Simon Teufel sowie den Kassenprüfern erfolgte die Entlastung. Dagmar Kuster ergriff die Gelegenheit auch ein paar Worte an die Mannschaft zu richten. Dabei dankte sie den Kameraden besonders für das Engagement auch außerhalb der Aufgaben der Feuerwehr.

Nach den Berichten des Jugendfeuerwehrwarts Werner Steinhart und Notfallseelsorgers Ralf Pröbstle stand ein besonderer Punkt auf der Tagesordnung, die Wahl des kompletten Ausschusses. Abteilungskommandant Metzger stellte sein Amt aus privaten Gründen zur Verfügung. In geheimer Wahl wurde Andreas Brandstetter von den 33 wahlberechtigen Kameraden ohne Gegenstimmen gewählt. Brandstetter nahm die Wahl an und führte durch den Rest der Versammlung.

Auch der stellvertretende Abteilungskommandant Robert Steinhart stellte sein Amt zur Verfügung. Marc Fritz wurde ebenfalls in geheimer Wahl ohne Gegenstimmen gewählt. Es stand die Wahl der sechs Beisitzer an. Die bisherigen Beisitzer Simon Teufel (Kassenwart) und Harald Teufel stellten ihre Sitze für jüngere Kameraden zur Verfügung. So wurden als Beisitzer Robert Steinhart, Karl-Heinz Metzger, Daniel Flöß, Adrian Metzger und Tobias Sprissler gewählt. Als Kassenwart wurde Mathias Sprissler gewählt. Benjamin Blatter wurde als Schriftführer bestätigt.

Nachdem der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung der Wahl von Herrn Andreas Brandstetter zum Abteilungskommandant und Herrn Marc Fritz zum Stellvertretenden Abteilungskommandant zugestimmt hat, wurden sie durch Bürgermeisterin Dagmar Kuster in aller Form in ihre Ämter bestellt.

Im letzten Tagesordnungspunkt ergriff Karl-Heinz Metzger nochmal das Wort um sich bei der Stadt, beim Gesamtkommandant, dem Ausschuss und den Kameraden für die gute Zusammenarbeit zu bedankten.

Gesamtkommandant Robert Steinhart fasste die Wahlen mit den Worten: „Die Weichen für die Zukunft sind gestellt“ zusammen und dankte Metzger „für die professionelle Arbeit als Abteilungskommandant“.

Andreas Brandstetter schloss die Sitzung mit dem Wahlspruch der Feuerwehren „Einer für alle, alle für einen – Gott zu Ehr, dem nächsten zu Wehr“.

Nachdem der Gemeinderat die Wahl der neuen Führungsspitze bestätigt hat, konnte Bürgermeisterin Dagmar Kuster dem neuen Führungsteam die Bestellungsurkunden überreichen.

Kostenlose Fernsehwerbung für örtliche Betriebe

Eine Werbebande beim Sportplatz rentiert sich – ein Teil der TSV-Werbepartner konnte sich jetzt sogar im Fernsehen wiederfinden. Möglich machte dies ein Bericht über einen Einsatz der Verkehrspolizei auf der Alb. 

Dass die Straße nach Bingen, die südliche Fortsetzung des „Alb-Highways“, nicht immer mit Tempo 30 befahren wird ist bekannt – und zwar auch der Polizei. Aus diesem Grund wurde auch diese Strecke ausgewählt, um einen Bericht über die Arbeit der Polizei bei der Geschwindigkeitsüberwachung zu drehen.

Gestellt wird der erwischte Übeltäter auf dem Parkplatz beim hiesigen Sportplatz, wo seinerzeit aufgrund der Sportplatzsanierung die Werbebanden noch gesammelt an der Hecke zum See standen. Und fertig war die kostenlose Fernsehwerbung für die TSV-Sponsoren!

Hier geht es zum Filmbericht:

https://youtu.be/qFUV79MDY7s

Aufführung im Sommer – Gemeinderat begrüßt Historienspiel


Silvia Amann und Erwin Zillenbiller präsentieren das Historienspiel im Hettinger Gemeinderat

Die Inneringer Ortsgeschichte soll in Form eines Historienspiels auf die Bühne -so der Plan von Erwin Zillenbiller und Silvia Amann.

Quelle: www.schwäbische.de

Der in kulturellen Angelegenheiten nimmermüde Erwin Zillenbiller aus Veringenstadt hat in monatelanger und arbeitsreicher Recherche ein Historienspiel zur Dorfentstehungsgeschichte Inneringens geschrieben. Mit Silvia Amann hat Zillenbiller eine erfahrene Kraft gewonnen, die der Herausforderung der Umsetzung des Stückes gewachsen ist. So soll im Sommer der erste Part des Werkes, eine Landschaftsballade zur Entstehung des Dorfes, beim Inneringer See zur Aufführung kommen.

„Der Mensch ist ein geselliges Wesen und braucht Kultur zur Identitätsfindung. Einblicke in die Herkunft vermittelt Verständnis. Mit einem Historienspiel stoßen wir die Gefühlswelt an“, Professor Zillenbiller ist sich seiner Sache sicher. Auf die Frage warum er sich Inneringen ausgesucht habe, erklärt der promovierte Agrarwissenschaftler, dass der Ort im Herrschaftsgebiet Fürstenberg-Heiligenberg von zentraler Bedeutung gewesen sei. Als Marktflecken mit Fruchtschranne und Zunftlade sowie reicher Pfarrpfründe verzeichne Inneringen eine äußerst interessante und bedeutsame Geschichte. Des Weiteren habe ihn die Entstehung des Dorfes auf der wasserarmen Flächenalb fasziniert, wo ringsherum Hügel seien. Schon damals sei die Hülbe, der heutige Natursee am Ortseingang, eine Besonderheit gewesen.

Schnell war klar, dass er die Geschichte in zwei Teile verpacken wird. Dies ist nun die Landschaftsballade, die von der Entstehungsgeschichte bis zur ersten urkundlichen Nennung von Inneringen im Jahr 1135 reicht. Im zweiten Teil wird die Dorfgeschichte vom Mittelalter bis zur Neuzeit theatralisch dargestellt. Eine Chronologie mit detaillierten Daten zur Dorfgeschichte hat Zillenbiller natürlich in einem dritten Werk aufgelistet.

Gemeinderäte begrüßen Vorhaben

Mit Silvia Amann zusammen präsentierte Zillenbiller das Werk Bürgermeisterin Dagmar Kuster und dem Gemeinderat, wo es wohlwollend begrüßt wurde und Unterstützung erfährt. Die Umsetzung des ersten Teils, der Landschaftsballade, wird nun von Silvia Amann initiiert und koordiniert und soll im Juli uraufgeführt werden.

Bereits mehrere Inneringer haben die Teilnahme und die aktive Mithilfe zugesichert, erklärt Silvia Amann, denn alleine könne sie das Projekt nicht leiten. Die etwa eineinhalb Stunden dauernde Ballade wird zu 80 Prozent tänzerische Elemente beinhalten und beginnt mit dem Kosmos, der Entstehung der heimatlichen Landschaft und Siedlung des Ortes bis zur urkundlichen Nennung im Jahr 1135. Das Schauspiel mit dem Titel „Auf dem Planet Erde – Inneringen werde“ soll beim Inneringer See stattfinden. Silvia Amann freut sich auf diese Herausforderung sehr und hofft auf Unterstützung und rege Teilnahme aus der Bevölkerung. „Jeder kann sich gerne einbringen und mitmachen“, diese Aufforderung richtet Silvia Amann an alle Neugierigen und Interessierten.

Hohwieshof: Araberpferde „Made in Germany“

Susanne Poth (links) und Gitta Lamm mit der siebenjährigen Stute Safyaa im Stall des Hohwieshofs

Das Gut Hohwieshof zwischen Inneringen und Bingen hat seit fünf Jahren zwei neue Besitzerinnen: Susanne Poth und Gitta Lamm haben sich dort mit Event-Gastronomie und Pferdezucht ihren Traum vom Leben verwirklicht. Der Aussiedlerhof mit 20 Hektar Land bietet arabischen Vollblutpferden eine Heimat. Gerade haben Poth und Lamm fünf Pferde samt edlem Stammbaum verkauft.

Quelle: www.schwäbische.de

Susanne Poth und Gitta Lamm haben lange nach einem Ort für ihren Traum gesucht. Und so steht heute auf dem Prospekt für „Classic Egyptian Arabians“ als Adresse „D-72513 Hettingen, Gut Hohwies 1“. Die Pferde waren der Grund dafür, dass sich die beiden auf die Suche nach einem geeigneten Gehöft machten. Die Eltern von Poth führten knapp 50 Jahre eine renommierte Pferdezucht in Südfrankreich. Es war klar, dass die Tochter diese weiterführen wollte, aber in Heimatnähe. Im Internet ist sie dann schließlich fündig geworden und rief ihre Freundin Gitta Lamm an.

Die zwei Frauen kaufen den Hof im März 2010

Die beiden trafen sich vor fünf Jahren auf dem Hohwieshof mit dem Verkäufer und waren sich sofort einig: „Der Hof hat auf uns gewartet.“ Geholfen hat zudem der Rat von Lamms Vater: „Steck mein Erbe eines Tages in Grund und Boden.“ Doch zunächst hieß es drei Monate warten, weil Landwirte ein Vorkaufsrecht für den Hof hatten und Einspruch erheben konnten. Endlich kam im März 2010 die Zusage des Landwirtschaftsamtes. Für den Hof sprach auch, dass der Vorbesitzer ihn in den 1980er-Jahren renoviert und unter anderem mit Solartechnik autark gemacht hatte.

Von Anfang an unterstützte die Gemeinde Hettingen die beiden Frauen – das gute nachbarschaftliche Verhältnis und der Kontakt zu den hiesigen Bauern taten ein Übriges. Die beiden Frauen aus dem Stuttgarter Raum singen heute ein Loblied auf die Älbler: „Wir sind ganz herzlich aufgenommen worden, wie ein neues Glied in der Kette. Manche sind aus Neugierde gekommen und dann aus Hilfsbereitschaft geblieben.“ Ein Jugendtraum von Poth war es zudem, eines Tages ein Restaurant zu führen: Kochen gehört zu ihren Leidenschaften. Die ausgebildete Landwirtschaftsgehilfin und gelernte Goldschmiedin ist vielfach talentiert. Dass auch die chemisch-technische Assistentin Gitta Lamm Talent zum Service und im Umgang mit Pferden hat, hätte sie sich allerdings nicht träumen lassen: „Dann habe ich mich in das Pferd Suleima verliebt.“ Als die beiden anfingen, wussten sie noch nicht, dass sie eines Tages Oldtimer restaurieren, „Classic Cars“ anbieten oder ein Restaurant führen würden.

Mit der Event-Gastronomie stießen sie jedoch schnell auf großes Interesse, sodass vor allem dieser Zweig zum Erhalt des Hofes dient. Drei Räume haben sie zum Feiern und als Restaurant ausgebaut. Freitags und samstags ist das Restaurant für alle Gäste geöffnet. Die „Selfmade-Frauen“ kauften bei Bedarf „Man-Power“ dazu und suchten im Internet nach günstigeren Varianten. Ihren Erfolg erklären sie sich auch mit der Lage und Ausstattung ihres Hofs: „Die Leute wollen Entschleunigen und bekommen von uns eine Auszeit, die Gäste tauchen in eine andere Welt ein.“ Das eine ergab das andere. Wenn sich die Hochzeitsgesellschaft im Rolls-Royce chauffieren lassen möchte, ist es gut, wenn dieser gleich im Hof steht. Über den Winter wollen sie zudem einen Flugschein machen: „Unser Kapital und gleichzeitig unser Mangel ist die Zeit und der Flugplatz in Mengen ist ideal.“

Fünf Pferde im Dezember verkauft

Im Dezember konnten sie fünf Pferde verkaufen. Selbst die Königsfamilie in Kuwait zählt zu den Kunden. Mit zwölf Pferden geht die Aufzucht weiter, das nächste Fohlen wird für den März erwartet. Die Eltern Poth setzten von Anfang an auf eine ganz reine Zucht mit einem Abstammungsnachweis bis in die Zeit um 1600. Während andere Züchter auf optische Merkmale, die gerade in Mode waren, achteten, war den Poths die einwandfreie Zuchtlinie wichtig. Deshalb haben sie heute aus den Ursprungsländern der Araberpferde wieder viele Kunden. Susanne Poth ist mit Araber-Pferden aufgewachsen und hat zudem fünf Jahre lang in Hamburg Pferde für Zuchtschauen ausgebildet. Doch die Zucht soll bald einen weiteren Zweig erhalten: „Wir machen eine Reha für Pferde auf, es besteht Bedarf für eine Nachsorge nach Operationen oder Verletzungen.“

Ein neuer Stall mit sieben Boxen und allem Komfort steht schon bereit. Die beiden sind sich einig: „Wir haben das Paradies hier.“

Mehr Informationen unter www.gut-hohwieshof.de