Tag der offenen Tür bei Zürn/Heber/Kröll

Wenn jeder Besucher einen Johnny gekauft hat, dann hat Zürn/Heber/Kröll ausgesorgt: Das sonnige Wetter lockte zahlreiche Gäste auf die Alb, um den neuen Standort des John-Deere-Vertragshändlers in Inneringen zu besichtigen.

 

Am Sonntagvormittag würdigten mehrere Redner, darunter auch Bürgermeisterin Dagmar Kuster, den gelungenen Neubau am Südostrand der Inneringer Ortslage.

Die zahlreichen Großmaschinen fanden auch bei den Nicht-Landwirten Beachtung.

Dieses Modell hätte den großen Vorteil, dass hier nie eine Reifenpanne zu befürchten wäre.

In der neuen Werkstatthalle konnten sich die Besucher bei Speis und Trank erholen.

Für deftige Speisen und Getränke zeichnete der Narrenverein verantwortlich…

… Kaffee und Kuchen gab es beim Musikverein.

Auch der örtliche Lohnunternehmer Daniel Locher nutzte die Gelegenheit, um auf seine Dienstleistungen aufmerksam zu machen.

Die Schwäbische Zeitung hatte im Vorfeld mit dieser Sonderseite auf die Veranstaltung hingewiesen:

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Erstes Treffen der Initiativgruppe „Bioenergiedorf“

Es könnte eine echte Alternative zur Öl- und Holzheizung sein: Ein Nahwärmenetz, das beheizt von der örtlichen Biogasanlage für umweltfreundliche Wärme sorgt. Am 24.04.2015 soll im Adler hierüber informiert werden.

Anfang April hat die zur Lenkung des Projekts gegründete Initiativgruppe zum ersten Mal getagt. Dabei wurde deutlich gemacht, dass diese Idee nicht nur für diejenigen in Frage kommt, die im Bereich Käppelebrühl und damit nahe an der Biogasanlage wohnen. Vielmehr käme grundsätzlich das ganze Dorf in Betracht, wobei dann weitere dezentrale Wärmeerzeuger wie Holzhackschnitzelanlagen ins Netz aufgenommen werden könnten.Eine Chance also auch für alle, die im Dorf solche Anlagen betreiben.

Betreiber eines solchen Netzes wäre dann eine lokale Energiegenossenschaft. Die Organisationsform der Genossenschaft war schon vor Jahrzehnten das Mittel der Wahl, wenn es darum ging, lokale Investitionen zu tätigen. Hier sei nur an die Molkereigenossenschaft erinnert oder – schon vielfach vergessen – die Gemeinschaftsgefrieranlage nach dem Krieg. Der Vorteil hierbei ist: Die Entscheidungen werden gemeinsam und vor Ort getroffen.

Im Rahmen einer Informationsveranstaltung am 24.04.2015 um 19.30 Uhr im Saal des Gasthauses Adler soll diese Möglichkeit näher vorgestellt werden.Jörg Dürr-Pucher von der Clean Energy GmbH wird  am Beispiel der Gemeinde Grosselfingen den Weg zum Bioenergiedorf darstellen.

Ulrike Lorinser und Alois Lämmle vom Ingenieurbüro Lorinser werden anschließend die technische Seite eines Bioenergiedorfes Inneringen vorstellen, bevor Martin Boehme von der Energiegenossenschaft Ebenweiler über die benötigte Betreiberorganisation berichtet. Er sieht die Energiegenossenschaften als Königsweg zum Bioenergiedorf.

Nach wie vor gilt: Wenn man aus dem Dorf ein Bioenergiedorf machen will, dann muss man etwas dafür tun – von nichts kommt nichts. Aus diesem Grund sucht die Initiativgruppe weitere Mitstreiter, Gerhard Sprißler (Tel. 07577-1669, E-Mail: sprisslers@gmx.de) fungiert hier als Ansprechpartner.

Umweltaktionstag – 310 Kilo Müll gesammelt

Viele fleißige Helfer aus Hettingen und Inneringen sind beim diesjährigen Umweltaktionstag mit Flurputzete im Einsatz gewesen.

Quelle: Schwäbische Zeitung

Während in Hettingen der Schwerpunkt im Einsammeln des achtlos weggeworfenen Mülls lag, kümmerten sich die Inneringer Bürger um die Grünanlagen der öffentlichen Einrichtungen.

Sowohl entlang der Lauchert vom Wiesental bis zum Ortsende bei der Firma Trumpf, als auch entlang der Verbindungsstraße zwischen Hettingen und Inneringen waren die Mülleinsammler unterwegs. Insgesamt 310 Kilogramm Müll kamen dabei zusammen. Die Baumpflege am Galthaus wurde wieder in Angriff genommen.

In Inneringen haben unter der fachkundigen Anleitung zahlreicher Mitglieder des Obst- und Gartenbauvereins Baumausschneidearbeiten an mehreren öffentlichen Plätzen stattgefunden. Die Helfer waren rund um die Kirche, den Friedhof und um die Bergkappelle tätig. Ein weiterer Schwerpunkt lag dieses Jahr auch wieder beim Sportgelände in Inneringen.

Kinder und Schüler packen mit an

Auch zahlreiche Kinder und Schüler packten tatkräftig mit an. Belohnt wurden die Helfer am Ende des arbeitsreichen Vormittags mit Vesper und Getränken beim gemeinsamen Abschluss an der Hermann-Flöß-Hütte. Bürgermeisterin Dagmar Kuster bedankte sich herzlich für die Gemeinschaftsaktion, ganz besonders lobte sie die Bauhofmitarbeiter unter der Regie von Elmar Steinhart, die auch außerhalb ihrer gewöhnlichen Arbeitszeit mit ihren Gerätschaften und ihrem Einsatz mithalfen.

Landwirtschaft: Die Preise sind im Keller


Harald Teufel berichtet über die Situation seines Betriebs

Nach wie vor hat die Landwirtschaft auf der Alb eine große Bedeutung. Die Rahmenbedingungen für die Betriebe werden allerdings immer schwieriger. Die Schwäbische Zeitung hat einige Betriebe besucht.

Quelle: Schwäbische Zeitung

Die dauerhafte Niedrigpreisphase auf dem Schweinemarkt spüren Philipp Benz aus Bingen, Harald Teufel, Karl-Heinz Metzger und Siegfried Flöß aus Inneringen sehr deutlich. Bei der Ursachenforschung sind sich die Landwirte einig, dass zum einen der Ausfuhrstopp nach Osteuropa schuld ist, das Preisdiktat der großen Schlachtkonzerne und nicht zuletzt das Kaufverhalten des Endverbrauchers, der Fleisch möglichst billig im Discounter und nicht in der örtlichen Metzgerei erwirbt.

„Bei einem Selbstversorgungsgrad von 118 Prozent sind wir auf den Export dringend angewiesen“, erklärt Philipp Benz. Der Jungunternehmer betreibt hauptberuflich einen modernen Schweinzuchtbetrieb mit 170 Muttersauen im Binger Außenbereich. Das benötigte Getreide zur Fütterung der Schweine baut er auf einer Fläche von 120 Hektar an. Mit Sorge beobachtet Philipp Benz die Schweinepreisnotierung und die Hauspreispolitik der großen Schlachtkonzerne. Aufgrund des politischen Embargos komme der Schlachtgewichtpreis, der im Winter erfahrungsgemäß ohnehin niedriger sei, nicht auf ein annehmbares Niveau. Exportiert werde hauptsächlich das weniger wertvolle Fleisch, da dieses im Inland nicht so nachgefragt werde.

Dies bestätigt auch Harald Teufel, der einen ebenfalls toppmodernen Schweinemastbetrieb nach dem geschlossenen System mit 160 Muttersauen und 1400 Mastplätzen betreibt. „In Deutschland will man Lende und Rücken, daher ist der Export eine wichtige Stütze für uns“, erklärt Teufel. Im Mai, wenn die Grillzeit beginnt, steige der Preis normalerweise, doch durch das Überangebot werde der Markt durch vom Staat eingelagertes Fleisch geflutet.

Kleine Betriebe vor dem Aus

„Wir setzen auf Regionalität“, dieser Slogan sei wohl politisch gewollt, werde aber nicht gefördert, führt Teufel weiter aus. Der Druck und die Auflagen speziell auf Metzgereien zwinge viele kleinere Betriebe in die Knie, sodass die Übermacht der großen Schlachtkonzerne weiter wachse. Karl-Heinz Metzger mästet 1200 Schweine, er kritisiert das schlechte Image von Schweinebetrieben, das durch Fernsehbeiträge entsprechender Organisationen vermittelt werde. „Man sollte uns Tierhaltern einfach mehr glauben, denn wir bieten dem Schwein, das nun mal ein Nutztier und kein Haustier ist, die optimale Umgebung und beste Versorgung bis zur Schlachtreife an“, sagt Metzger.

Schweine seien sehr empfindliche Tiere und müssen in geschützter Umgebung aufwachsen, dies werde leider allzu oft mit der modernen Michviehhaltung verwechselt, wo der Stall nach allen Seiten offen sein darf. Auch Siegfried Flöß, der eine Schweinemast mit 250 Plätzen im Nebenerwerb betreibt, findet klare Worte. Den Erzeuger beißen die Hunde, so Flöß, denn die ansteigenden Produktionskosten, wie Strom oder Öl, könne der Bauer nicht weiter geben.

Ehrung der Stadt: Mit 82 noch zum Turnfest

Die Stadt Hettingen hat ihre erfolgreichen Sportler und Ehrenamtler geehrt. Neben der Meistermannschaft der SGHI wurde auch Hieron Miller ausgezeichnet, der auch mit über 80 Jahren dem Sport treu ist.

Quelle: Schwäbische Zeitung

Die Treppe im historischen Rathausschloss in Hettingen hat fast nicht ausgereicht, um die zahlreichen Sportler der Stadt, denen eine Ehrung zuteil wurde, für ein Foto zu platzieren. Unter ihnen war auch der 84-jährige Hieron Miller . „Das ist doch sehr beeindruckend, wie aktiv und erfolgreich die Hettinger und Inneringer sind“, erklärte Bürgermeisterin Dagmar Kuster angesichts der vielen Personen, die ausgezeichnet wurden. Musikalisch umrahmt wurde der Festakt von einem Ensemble der Jugendmusikschule Burladingen. In ihrer Ansprache betonte die Bürgermeisterin, dass die gemeinsame Ehrung von ehrenamtlichem Engagement und sportlichem Erfolg durchaus gewollt sei, zeige sie doch den Zusammenhang eindrücklich auf. Denn nur durch die Unterstützung seitens des Ehrenamtes – sei es als Trainer, Betreuer, Schiedsrichter oder auch Eltern – seien Sportler in der Lage, Höchstleistung zu erbringen.

Viel Lob für Simon Teufel

Simon Teufel wurde für seinen langjährigen, unermüdlichen Einsatz für das Gemeinwohl geehrt. Stellvertretend für zahlreiche Projekte, bei denen er sich einbrachte, nannte Dagmar Kuster die Planung und Sanierung des Daches am Wasserturm und des Inneringer Feuerwehrgebäudes. Anerkennend und mit der Bitte, diese wichtige Arbeit fortzuführen, überreichte Kuster ihm eine Urkunde und ein Geschenk. Bei den Einzelsportlern wurden folgende Personen für herausragende Leistung geehrt: Cindy Gluitz (Tennis), Jonathan Teufel (Tennis, Leichtathletik), Julia Bögle, Justin Miller, Niklas Birkle, Ben Rösch (alle Leichtathletik), Laura Sprißler (erfolgreiche Triathletin mit hervorragenden Platzierungen bei europäischen Wettkämpfen) und Max Kottmann (Weitsprungathlet, mit 7,53 Meter Landesmeister der Junioren).

Hieron Miller erhält besondere Ehrung

Eine besondere Ehrung wurde Hieron Miller zuteil: Der 82-Jährige stelle mit seiner jahrzehntelangen Teilnahme bei Turnfesten und dem regelmäßigen Ablegen des Sportabzeichens und vielen weiteren sportlichen Aktivitäten ein großes Vorbild für die nachfolgende Generation dar. Des Weiteren wurden zwei sehr erfolgreiche Fußballmannschaften geehrt: Die D-Junioren der Spielgemeinschaft Hettingen-Inneringen feierten in der vergangenen Saison die Meisterschaft und die Hallenbezirksmeisterschaft.

Die erste aktive Mannschaft der Spielgemeinschaft konnte die Saison mit dem verdienten Aufstieg in die Bezirksliga abschließen. Spielführer Florian Flöß bedankte sich für die Nominierung und die Ehrung. Mit einem amüsanten Einblick in die Mannschaft und dankenden Worten für Trainer Alexander Failer übergab er der überraschten Bürgermeisterin Dagmar Kuster eine gerahmtes Foto der erfolgreichen Mannschaft.

Nahwärmenetz als Chance für das Dorf

„Inneringen soll Bioenergiedorf werden“ – so berichtete die „Schwäbische“ über das seit langem im Raum stehende Nahwärmekonzept. Richtiger wäre gewesen: „Die Inneringer müssen etwas tun, um Bioenergiedorf zu werden“!

Die Lokalzeitung berichtete folgendermaßen:

Inneringen soll Bioenergiedorf werden

Ein Dorf macht sich auf den Weg der energetischen Selbstständigkeit

Der Hettinger Ortsteil Inneringen macht sich auf den Weg, ein Bioenergiedorf zu werden, das bedeutet, sich unabhängig von den großen Energielieferanten zu machen. Der Ausgangspunkt ist die bestehende Biogasanlage, die Wärme an Haushalte abgeben wird und die Grundlast abdeckt. Zusätzlich braucht es ein zentrales Stroh- oder Hackschnitzelheizwerk, um die Mittellast, die im Winter zur Heizung der Häuser abgerufen wird, abzudecken. Und für Spitzenlasten, wenn im Winter die Temperaturen über längere Zeit zweistellig im Kältebereich liegen und die Biosgasanlage womöglich still steht, braucht es eine Heizölheizungsanlage im Kraftwerk. Diese Vison erklärte Jörg Dürr-Pucher vom Radolfzeller Beratungsbüro Clean Energy dem Gemeinderat und viele Bürgern, die zur öffentliche Sitzung gekommen, um das Projekt kennenzulernen.Bisher sind die Haushalte über eine erste Formularaktion informiert worden, wobei auch nach ihren Interesse gefragt wurde. Der Rücklauf zeige, dass durchaus Interesse bestehe, sagte Dürr-Pucher. Die ersten Hochrechnungen belegen, dass in Inneringen, obwohl die Wohngebiete auseinandergezogen sind, ein Nahwärmenetz wirtschaftlich betrieben werden kann. „Wichtig ist, dass sich rund 60 Prozent der Haushalte anschließen und vertraglich für eine Laufzeit von 20 Jahren binden“, erklärte Dürr-Pucher.Um das Projekt umzusetzen, wird ein Arbeitskreis gebildet, der bis zur Gründung der Genossenschaft besteht, die künftig das Netz und das Heizkraftwerk betreiben wird. Clean Energy werde den Arbeitskreis begleiten und beraten. „In manchen Gemeinden sind wir oft hinzugezogen worden, in anderen nur ganz punktuell“, berichtete Dürr-Pucher. Entsprechend fallen Kosten an.Bei Hausbesuchen wird individuelle Situation besprochenDie Umsetzungsschritte beginnen mit einer Bürgerversammlung und einer zweiten Formularaktion, um zu informieren und zu überzeugen. Dann wird bei Hausbesuchen jede individuelle Situation besprochen. Bei manchen Haushalten passt der Zeitpunkt des Angebots genau, weil der Heizkessel in die Jahre gekommen ist. Andere haben eine neue Heizung, diese können den Anschluss in den Garten legen lassen, so sind sie für die Zukunft gerüstet. In manchen Häusern müssen erst Heizkörper installiert, bei anderen nur der Wärmetauscher der Nahwärme angeschlossen werden. Wer mit Holz heizt, kann die Nahwärme nur als Grundheizung in Anspruch nehmen, der geringe Verbrauch wird über einen Minivertrag geregelt. „Je mehr Haushalte anschließen, umso günstiger wird es für den Einzelnen“, betonte Dürr-Pucher.Das Projekt wird gefördert, sodass der Ausbau des Nahwärmenetzes und der Bau der Pumpstation und des Heizkraftwerkes finanziell unterstützt werden.Dürr-Pucher sagte, die Gemeinde könne das Projekt unterstützen, in dem sie bei der Suche nach Fördermöglichkeiten behilflich ist und gute Konditionen für den Konzessionsvertrag gibt, damit die Leitungen des Nahwärmenetzes in den Boden gelegt werden können.Die Gemeinderäte zeigten sich von dem Projekt angetan. Bürgermeisterin Dagmar Kuster sagte zu, die Konzession kostenlos zu vergeben. Rat Gerhard Sprißler wollte wissen, ob ein Strohheizkraftwerk technisch ausgereift sei. Dies bestätigte Dürr-Pucher.Auch kam die Frage auf, ob die Energie der Biogasanlage den Bedarf auch wirklich abdecken kann. Dürr-Pucher erklärte, das Heizkraftwerk für die Mittellast werde so ausgelegt, dass im Winter der Bedarf weitgehend abgedeckt werden könne, weil die Kosten des Öls, um die Spitzenlast abzudecken, sehr hoch seien. Man könne den ganzen Ort versorgen, versicherte er.

 

  

Die Ausgangslage wäre nicht die schlechteste: Im Inneringer Südosten steht die Biogasanlage von Karl-Heinz Metzger und Harald Teufel, die bereits das neue Betreibsgebäude der Firma Zürn-Heber-Kröll mit Nahwärme versorgt. Die notwendige Wärmeleitung wurde also schon bis an das Dorf heran verlegt. Im Käppelebrühl, aber auch im Bereich der Hohenzollernstraße gibt es zahreiche Gebäude, deren Heizung in die Jahre gekommen ist und bei denen mittelfristig Investitionsbedarfbesteht. Und im Unterdorf gibt es bereits Holzhackschnitzel-Heizanlagen, die eventuell in das Nahwärmenetz eingebunden werden können.

So weit, so gut. Nur: Von alleine wird sich hier gar nichts bewegen! 

Schon andere Orte haben versucht, diesen Weg zu gehen und sind letztlich daran gescheitert, dass es nicht gelungen ist, für diese grundsätzlich sinnvolle Idee und Möglichkeit genügend Mitstreiter zu finden. Aus diesem Grund sind zwei Punkte wichtig: 

Es muss von vorneherein klar sein, dass jeder einzelne, der beim Nahwärmenetz dabei sein möchte, auch eigenes Geld investieren muss – das er aber ansonsten früher oder später in eine neue „eigene“ Heizung investieren muss. 

Und es müssen sich genügend Menschen finden, die sich im angesprochenen Arbeitskreis engagieren und das Projekt „Nahwärmegenossenschaft“ voranbringen. Nachdem es in diesem Fall die seltene Konstellation gibt, dass man mit seinem Engagament für die Allgemeinheit auch dem eigenen Geldbeutel etwas Gutes tun kann, sollte dies aber gelingen.

Nicht nur aus ökologischen, sondern auch aus wirtschaftlichen Gründen wäre es also zu wünschen, dass dieses Projekt gelingt. Und letztlich wäre ein solches Nahwärmenetz auch eine Investition in die Zukunft des Dorfes. 

Man darf also auf die angekündigte Bügerversammlung gespannt sein…

Funken findet großen Anklang

Zum zweiten mal hat das Funken-Team am Funkensonntag eingeladen, und mehr als 100 Inneringer kamen. Auch wenn der vom Schnee durchfeuchtete Funken sich herb tat mit brennen, die anwesenden Erwachsenen und Kinder hatten ihren Spaß.

Tief im Innern muss man einen Funken anzünden.

Schließlich war der Brand fachmännisch gelegt.

Die zahlreichen Besucher freuten sich über das leuchtende Feuer, vor allem aber auch über die gelungene Veranstaltung.

Schließlich war für das leibliche Wohl bestens gesorgt, und die eingenommenen Spenden werden für einen guten Zweck verwendet.

Die Initiatoren Siegfried Flöß und Daniel Locher und ihre Helfer freuten sich über die gute Resonanz.

Fasnet: Urteil gegen Chefin einer ruchlosen Weiber-Bande

Margot Jöckel und Andreas Hospach standen heuer vor dem hohlen Kohlrabengericht Inneringen. Natürlich kamen sie nicht ungeschoren davon.

Quelle: Schwäbische Zeitung

Bereits zum 13. Mal hat das hohle Inneringer Kohlrabengericht getagt. Die Vergehen und die Schandtaten gehen einfach nicht aus, daher wurden Margot Jöckel und Andreas Hospach angeklagt. Richter, Staatsanwalt, Verteidiger und Gerichtsdiener waren sich am Schluss mehr oder weniger einig, die beiden Angeklagten zu verurteilen.

Die beiden Delinquenten wurden unter großer öffentlicher Anteilnahme dem Gericht vorgeführt. Richter Timo Metzger ließ sich von Gerichtsdiener Marc Fritz die schwerwiegende Anklageschrift vorlesen, natürlich nicht ohne ständige Unterbrechungen vom Staatsanwalt Bernd Metzger und Verteidiger Georg Brandstetter.

So wurde Margot angeklagt, nachdem ihr Vergehen auf vielen Umwegen beleuchtet wurde, Kopf einer ruchlosen Bande Weiber zu sein, die nichts anderes im Sinne hätte, als die männliche Bevölkerung zu schikanieren und zu ihren Haussklaven umzuerziehen. Aus dem Publikum erhob sich natürlich Widerstand, und Transparente wurden ausgerollt, die den Freispruch für Margot forderten. „Dietmar, jetzt sag doch auch mal was“, hilfesuchend wandte sich die Angeklagte an ihren Ehemann, der sich aber vornehm zurückhielt.

Auch Andreas Hospach, besser bekannt als „Boscha“, stand eine vernichtende Anklage ins Haus. Mit seinem Sonnenbräu-Museumsstübchen, das bereits nationale Berühmtheit erlangt habe, sei ein Ort geschaffen worden, wo sich zwielichtige Gestalten zu konspirativen Treffen und zum Aushecken von Schindludereien versammeln würden. Herrliche und durchweg missverständliche Wortspielereien begleiteten die halbstündige Verhandlung, bevor das Urteil gefällt wurde.

Margot hat ein Jahr lang Zeit, sich zu bessern und ihre Hausfrauen-Tauglichkeit unter Beweis zu stellen. Bei einem Kontrollbesuch durch das hohle Gericht im kommenden Jahr muss sie ein fünfgängiges Menü zubereiten. Andreas „Boscha“ wurde dazu verurteilt, an dem Kontrollbesuch teilzunehmen und mitessen zu müssen. Als Sofort-Bestrafung mussten beide miteinander das fast vergessene Fasnetslied „Rucki-Zucki“ spielen und das Publikum wurde verurteilt, mitzusingen und zu schunkeln, egal wie schlecht die Darbietung auch sei.

Das Narrenblättle 2015 ist online

Traditionell mit der Veröffentlichung des Narrenblättles startet die Inneringer Ortsfasnet in die heiße Phase. Auch in diesem Jahr sind darin wieder einige Wahrheiten und Unwahrheiten abgedruckt, außerdem gibt es ein spannendes Kreuzworzräzel. 

An dieser Stelle ein herzliches Vergeltsgott den flinken Austrägerinnen, die für die Verteilung gesorgt haben!

Für alle Exil-Inneringer und die, bei denen das Blättle noch nicht in Papierform verteilt wurde, gibt es das Druckwerk auch im hiesigen WWW zu lesen:

 












 

 

Der Kohlrabenkopf am Nordseestrand

An der Nordsee wurde ein Kohlrab gesichtet! Nicht weiter verwunderlich, wenn man weiß, das Jürgen Metzger alias Jean dort zur Erholung weilt. 

Der talentierte Maler, der immer für einen Spaß gut ist, nutzte seine Pausen, um dieses Kunstwerk in den Sandstrandsand zu malen.

An der Echtheit des Werkes ist nicht zu zweifeln…