Bioenergiedorf – Was tun? Was tun!

Die Wärmeleitung liegt schon bis zum Ortsrand – wird sie auch weitergeführt?

Kommt dieses Bioenergiedorf jetzt??? Immer wieder hört man diese Frage. Die Antwort ist ganz einfach: Wenn sich genügend Grundstückseigentümer dafür engagieren, dann kommt es!

Im Juni hatte sich eine Gruppe aus Inneringen in Ebenweiler davob überzeugt, dass die Idee „Bioenergiedorf“ Realität werden kann. Nachdem die durchgeführte Fragebogenaktion ein durchaus ermutigendes Ergebnis erbracht hat, möchten die Initiatoren mit einer weiteren Informationsveranstaltung einen Schritt weiter kommen.

Die Initiativgruppe Bioenergiedorf Inneringen und Bürgermeisterin Dagmar Kuster für die Gemeindeverwaltung laden die Bürgerinnen und Bürger des Ortsteils Inneringen ganz herzlich zur nächsten Informationsveranstaltung zum geplanten Bioenergiedorf Inneringen ein. Die Veranstaltung, findet am Dienstag, den 28.07.2015 im Saal des Gasthauses „Adler“ um 20:00 Uhr statt. 

Projektentwickler Jörg Dürr-Pucher von der Clean Energy GmbH stellt die geplanten Schritte der Projektentwicklung nach dem guten Rücklauf der Fragebögen vor. Die Initiatoren bitten alle Bürgerinnen und Bürger ganz herzlich, in den nächsten Tagen die letzten noch fehlenden Fragebögen im Rathaus oder bei Mitgliedern der Initiativgruppe abzugeben. Ingenieurin Ulrike Lorinser informiert über die nächsten Abläufe der Vorstudie und beantwortet nochmals Fragen zur Technik. Als Betreiber des Bioenergiedorfes ist eine Energiegenossenschaft vorgesehen. Von den Fortschritten und weiteren Überlegungen in der Gruppe berichten Vertreter der Initiativgruppe.

Firmlinge reinigen Kriegerdenkmal

Einen Tag lang haben diese Inneringer Jugendlichen gearbeitet. Jetzt ist das Kriegerdenkmal wieder sauber. 

 

Sie wollten etwas für die Allgemeinheit tun: Die diesjährigen Firmlinge aus Inneringen haben das Kriegerdenkmal gereinigt.

Quelle: Schwäbische Zeitung

Achtzehn Jugendliche empfangen am 18. Juli das heilige Sakrament der Firmung. Das Team der Firmhelfer, bestehend aus Ralf und Karin Pröbstle, Birgit Miller und Birgitte Gluitz hatte die Idee, zusammen mit den Firmlingen ein soziales, gemeinnütziges Projekt zu initiieren.

Von Pfarrer Hubert Freier wurde das sehr begrüßt, da sich die jungen Erwachsenen gerne für die Allgemeinheit einbringen sollen. Die erste Idee der Firmhelfer war, einen Gottesdienst zu gestalten, doch die Begeisterung darüber hielt sich in Grenzen, denn die Jugendlichen wollten lieber etwas machen, „was man auch lange sieht“. Das Kriegerdenkmal vor der Inneringer Kirche, das über und über mit Moos und Dreck überwuchert war, sollte daher einer intensiven Reinigung unterzogen werden.

Von Steinmetz Jürgen Ott wurde fachkundiger Rat ob der Reinigung des speziellen Steines eingeholt. Jürgen Ott besorgte alle notwendigen Utensilien und zeigte, wie vorzugehen ist, ohne Schaden anzurichten oder die Schrift zu beschädigen. Mithilfe eines Gerüstes erfolgte die systematische Reinigung, und am Abend konnten die jungen Leute voll Stolz auf das tipp topp geputzte Kriegerdenkmal blicken. Für die Strapazen wurden sie dann mit einem gemütlichen Grillfest belohnt.

See bildet Kulisse für Historienspiel

Bei ihnen laufen die Fäden zusammen (von links): Barbara Teufel, Silvia Amann, Daniela Müller, Gertrud Schüle und Gertrud Steinhart.

 

Beim Seefest des Inneringer Musikvereins wird es am Sonntag ein ganz besonderes Spektakel auf dem Inneringer See geben, wie es vorher noch nie da war. Nach Bregenzer Vorbild wurde auf der „Wörde“, dem Inneringer See, eine Seebühne gebaut.

Quelle: Schwäbische Zeitungestes

Diese Konstruktion wird die Kulisse für die Landschaftsballade „Auf dem Planet Erde-Inneringen werde“, abgeben. Die Entstehung der heimatlichen Landschaft, des Dorfes und die erste urkundliche Nennung Inneringens im Jahr 1135 bietet den Stoff für das Stück in vier Szenen.

Silvia Amann ist eine theater- und regieerfahrene Person, die sich dem Drehbuch des kulturell bewanderten Erwin Zillenbiller mit Begeisterung angenommen hat. Mit der Zusammenstellung eines Organisationskomitees, dem noch Holger Bohner, Gertrud Steinhart, Daniela Müller, Gertrud Schüle und Barbara Teufel angehören, war eine gut zusammenarbeitende, sich ergänzende Truppe beisammen, die sich der Aufgabe annahm.

Viele helfen mit

Eine der vielen Herausforderungen war die Seebühne, die dank der Mithilfe zahlreicher Inneringer Handwerker nun sicher verankert ist und eine großartige Kulisse bildet. Schön ist auch, dass Schüler genauso wie Rentner als Schauspieler mitwirken. Tanzelemente sind integriert und Gesangseinlagen von dem Frauenensemble „Pomeranza“ bereichern die Aufführung. Ein Team Frauen hat sich der Anfertigung der aufwendigen Kostüme gewidmet, die unter Anleitung von Bekleidungstechnikerin Monika Guhl maßgeschneidert und genäht wurden.

Beim Historienspiel wird der Zuschauer von einer Schulklasse mit auf die Reise durch die Erdgeschichte genommen und findet Antwort auf die Begebenheit, weshalb das Dorf Inneringen auf über 800 Höhenmeter in der weiten Ebene der Flächenalb liegt und nördlich von der Kuppenalb begrenzt wird. „Wir freuen uns jetzt alle auf den großen Tag, obwohl wir natürlich sehr nervös sind, ob alles klappt und vor allem, ob das Wetter hält“, sagt Silvia Amann. Denn eine Ausweichbühne gibt es nicht, das komplette Schauspiel ist so angelegt, dass es auf und um den Inneringer See stattfindet.

Dank der reibungslosen Kooperation mit dem Musikverein, der zeitgleich sein Seefest ausrichtet, sei auch gleichzeitig für beste Verpflegung gesorgt, freuen sich die Organisatoren.

Der einzige Mann im Organisationsteam ist Holger Bohner.

Landrätin interessiert sich für Lasertechnik

Landrätin Stefanie Bürkle hat im Rahmen ihrer Antrittstour durch den Landkreis Sigmaringen die Stadt Hettingen besucht. Sie besichtigte die Firma Wessner Engineering und das Museum Gewandhaus in Inneringen und kam abends mit Bürgern zusammen.

Quelle: Schwäbische Zeitung

Bürgermeisterin Dagmar Kuster begrüßte die Landrätin zunächst im Rathaus im Schloss in Hettingen. Zusammen mit den beiden Bürgermeisterstellvertretern Gerhard Sprißler und Wilfried Liener sowie mit Kämmerer Leipert und Hauptamtsleiter Pudimat wurden zunächst in einer lockeren Runde die wichtigsten Themenfelder der beiden Ortsteile Hettingen und Inneringen besprochen. Anschließend wurden die Orte auch besichtigt.

Neue Lasertechnik

Eine kleine Zwischenstation wurde im Gewerbegebiet Langensteig bei der Firma Wessner Engineering eingelegt. Hier ließ sich Bürkle die neue Lasertechnologie erklären, die auch durch Fördermittel seitens des Landes finanziert wurde. Ein weiterer Stopp wurde im Museum Gewandhaus Inneringen eingelegt. Unter der fachlichen Führung von Ilse Wolf wurde der Landrätin die Kostümgeschichte der letzten 500 Jahre und die Arbeit der Familie Wolf aus den letzten Jahren aufgezeigt. Anschließend traf sich die Landrätin erneut im Schloss mit den Gemeinderäten der Stadt. Es wurden weitere Themen angesprochen, die die Stadt bewegen.

Abschließend war die gesamte Bevölkerung zu einem Bürgerempfang im Schloss eingeladen. Dieser Einladung sind etwa 60 Bürger gefolgt. Neben den Ausführungen von Stefanie Bürkle zu Themen, die aktuell den Landkreis Sigmaringen bewegen, bestand für die Interessierten auch die Möglichkeit, Fragen an die Landrätin zu richten.

Die Landrätin verabschiedete sich mit den Worten: „Vielen Dank für den harmonisch gestalteten Besuch in ihrer schönen Gemeinde.“

Gemeinderat stimmt für weitere Windparkplanung

Die Planungen zur Bildung von Konzentrationsflächen für Windkraftanlagen im Gemeindeverwaltungsverband Laucherttal können aus Hettinger Sicht weitergehen. Der Gemeinderat hat die Empfehlung für die kommende Sitzung des Verbands nach einer kontroversen Debatte ausgesprochen. Wenn alle vier Kommunen zustimmen, kann der nächste Schritt zur Anpassung des Flächennutzungsplans begangen werden.

Quelle: Schwäbische Zeitung

Kontrovers begann es schon, bevor das Gremium in die Debatte einsteigen konnte: Bürgermeisterin Dagmar Kuster leitete den Tagesordnungspunkt mit der Frage nach der Befangenheit ein. Sie bat die vier Inneringer Räte Birgitte Gluitz, Sabine Rösch, Gertrud Schüle und Holger Bohner, sich als befangen zu erklären, sich deutlich vom Tisch wegzusetzen und nicht an der Debatte teilzunehmen. Sie oder die Familie haben Grundstücke auf den geplanten Konzentrationsflächen.

Bohner erklärte sich für nicht befangen, der Bericht des Rechtsanwalts und die Stellungnahme der Kommunalaufsicht des Landratsamtes lese er anders als die Bürgermeisterin, sagte er. Er wolle es sich nicht leichter machen, in dem er sich als befangen erkläre, er wolle mitstimmen, sagte er.

Bürgermeisterin Kuster erklärte, es könne nicht darüber diskutiert werden, das Gremium müsse nun darüber abstimmen, ob Rat Bohner befangen ist oder nicht. Darüber durften auch die Rätinnen, die sich als befangen erklärt hatten, wiederum mitstimmen. Die fünf Hettinger Gemeinderäte und Bürgermeisterin Kuster stimmten mit Ja, die Inneringer enthielten sich. So verkündete Bürgermeisterin Kuster, dass Rat Bohner per Mehrheitsbeschluss als befangen erklärt ist und bat ihn vom Tisch abzurücken. Er setzte sich in die Reihen der Bürger, die Rätinnen Gluitz, Rösch und Schüle folgten ihm. So blieben auf der Inneringer Seite des Tisches nur noch die Räte Gerhard Sprißler, Wilhelm Gerbracht und Jürgen Ott.

Bürgermeisterin Kuster erläuterte, dass auf drei Zonen Windkraftanlagen gebaut werden können: bei Kettenacker, bei Inneringen und bei Veringenstadt. Die Räte hatten an dem Abend darüber zu diskutieren, ob der nächste Schritt gegangen wird.

Gerhard Sprißler stimmt gegen Beschlussvorschlag

Rat Sprißler sprach sich dagegen aus und legte seine Argumente dar. Die Energiewende müsse sein, doch gebe es neue Erkenntnisse in Sachen Windenergie. So stelle sich die Frage, ob es gut sei, dass in der Region Windkraftanlagen gebaut werden. Im Energieerlass sei festgehalten, dass Windkraftanlagen nur dort gebaut werden sollen, wo sie sinnvoll sind, wo sie Mensch und Natur nicht oder nur wenig beeinträchtigen. Immer mehr verdichte sich der Verdacht, dass der Infraschall schädlich sei. Er gab zu bedenken, dass wenn sich dies erweise, die Anlagen still gestellt werden. Brütende Vögel wie Milane sind Ausschlusskriterien, dazu gebe es bereits Gerichtsurteile. Sollten fünf Windkraftanlagen in Inneringen gebaut werden, so müsste man den Wald in einer Größenordnung von fünf Fußballplätzen roden. Auch sei die Albhochfläche touristisches Gebiet, Windkraftanlagen würden das Landschaftsbild zerstören. Außerdem sei das Betreiben von Windkraftanlagen in der Region nicht wirtschaftlich. Er könne dem Beschlussvorschlag der Verwaltung nicht zustimmen, kündigte er an.

Bürgermeisterin Kuster erklärte, dass diese Flächen für die Windkraft, deshalb ausgewiesen werden, damit nicht jeder Investor dort bauen kann, wo er will, sondern nur dort, wo die Gemeinde dafür die Flächen bereit stellt. Rat Winfried Liener betonte, gesetzlich sollte der Windkraft ein größtmöglicher Raum zugestanden werden, sonst sei die Planung hinfällig, weil ein Investor klagen könnte. Rat Gerbracht erinnerte daran, dass 2012 der erste Beschluss gefasst worden sei, gerade um die drohende Verspargelung der Landschaft zu verhindern.

Die Räte hatten drei Beschlüsse zu fassen. Einstimmig nahmen die Räte die vorgetragenen Anregungen der Träger der öffentlichen Belange und der Öffentlichkeit zur Kenntnis. Dem Abwägungsvorschlag stimmte das Gremium bei einer Gegenstimme zu. Der Gemeinderat empfiehlt dem Gemeindeverwaltungsverband – bei zwei Gegenstimmen – dem vorgelegten Entwurf des Flächennutzungsplans zuzustimmen und weitere Anhörungen zu machen.

 

Hat eigentlich jemand Bilder vom Schwimmbad?

Wenn das Thermometer auch auf der Alb über 30°C anzeigt, wünscht man sich ein Schwimmbad. Früher gab es das ja in Inneringen. Hat da eigentlich noch jemand Bilder davon?

Die Generation Ü45 kann sich noch schemenhaft bis gut daran erinnern, für alle „Nachgeborenen“ ist es eine der vielen Geschichten aus der guten, alten Zeit: Das Inneringer Schwimmbad. Das Luftbild oben stammt aus dem Jahr 1960 und wurde 1998 im Buch „Inneringer Geschichte in Fotografien“ des engagierteHeimatkundlers Botho Walldorf abgedruckt. Damals gab es den Sportplatz noch nicht, gekickt wurde seinerzeit im Bereich „Großer Brühl“ neben der Sägehalle des Holzwerks Kempf. Die Holzhütte dürfte dagegen noch einigen bekannt sein, vor dem Bau des Sportheims 1983/84 wurde dort die Sportplatzwurst verkauft. Tatsächlich war dies aber die Umkleidekabine und der Kiosk des Schwimmbads.

Über einige Jahre wechselten sich Gammertingen und Inneringen als Austragungsort für die Gauschwimmfeste im Turngau Hohenzollern ab. Nur dort gab es solche Einrichtungen.

Dem Schwimmbad war allerdings nur eine recht kurze Lebenszeit beschieden: Kurz nach seinem Amtsantritt im Jahr 1975 musste der neugewählte Bürgermeister Johannes Müller das Bad schließen. Dies lag sicherlich zum einen am hohen Aufwand, der für einen hygienisch einwandfreien Betrieb notwendig gewesen wäre, zum anderen aber auch daran, dass die „badetauglichen Tage“ auf 820 m Meereshöhe eng bemessen waren.

Interessant wäre, wie das Schwimmbad „im Betrieb“ ausgesehen hat. Hat noch jemand private Bilder aus dieser Zeit? Vielleicht sogar vom betriebenen Kiosk, der Liegeweise?

Wenn ja, dann diese bitte als Scan an das hiesige Internet schicken oder einfach zum einscannen abgeben! Das Original wird selbstverständlich pfleglich behandelt und umgehend wieder zurückgegeben.

Bevor das Schwimmbad um 1960 angelegt wurde, sah es dort so aus: Die Straße nach Veringen war noch ein Schotterweg, und die Wasserfläche war offensichtlich deutlich größer.

Inneringer gibt Computerkurse in Afrika

Raphael Freiheit hat Wirtschaftsinformatik studiert und will sich in Tansania sozial engagieren.

Quelle: Schwäbische Zeitung

In zwei Monaten geht Raphael Freiheits großer Traum in Erfüllung. Dann fliegt der 25-jährige Inneringer nach Tansania. Ein Jahr lang wird er dort unter anderem Computerkurse geben und den Internetauftritt der Nichtregierungsorganisation „Chema“ pflegen, für die er arbeiten wird. Für Raphael Freiheit kein Problem: Vor Kurzem hat er sein Studium der Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. „Und dann habe ich nach einer neuen Herausforderung gesucht“, sagt er. Für ihn lag der Gedanke nah, sich ein Jahr lang für ein soziales Projekt im Ausland zu engagieren. „Meine älteren Schwestern haben das auch beide gemacht, eine davon ebenfalls in Tansania“, sagt Freiheit. „Ich wollte das auch immer, und jetzt ist der Zeitpunkt perfekt.“

Raphael Freiheit war noch nie so lange von zu Hause weg und auch noch nie so weit. „Das Längste war mal ein vierwöchiger Roadtrip durch Großbritannien.“ Angst vor Heimweh hat er aber nicht: „Heutzutage ist es ja viel einfacher, über das Internet in Kontakt zu bleiben.“ Und vielleicht besucht ihn seine Freundin auch mal in Tansania. Sie sei erst skeptisch gewesen, weil ein ganzes Jahr so eine lange Zeit ist. „Aber jetzt unterstützt sie mich total“, sagt er. „Sie weiß ja auch, dass das mein größter Traum ist.“ Trotzdem werden ihm Familie und Freunde und wohl auch so mancher Komfort fehlen, den er von Deutschland gewohnt ist. „Technik, fließendes Wasser oder einfach mal den Fernseher einzuschalten – das hat schon was“, sagt Raphael Freiheit.

Bis es losgehen kann, muss er noch viel organisieren. Zu den wichtigsten Vorbereitungen zählen Impfungen und die Beschaffung eines Visums. Bei all diesen Dingen wird er von seiner Entsendeorganisation „artefact“ unterstützt, ein Zentrum für nachhaltige Entwicklung in Glücksburg an der Ostsee.

Wohnen in der Zweier-WG

„Nächste Woche fahre ich zu einem Seminar, wo es dann noch einmal wichtige Informationen zu Flug und Abläufen gibt.“ Vor Ort stellt die Organisation Raphael Freiheit eine Wohnung zur Verfügung, „wahrscheinlich wird das eine Zweier-WG“. Er hofft, dass er dann während seines Einsatzes flexibel eingesetzt wird und auch Einblick in andere Bereiche bekommt. Zu den Aufgaben von „Chema“ gehören unter anderem auch biologische Landwirtschaft, Aufforstung und das Thema erneuerbare Energien.

Ganz sicher ist Raphael Freiheit sich aber schon jetzt, dass ihn das Jahr in Tansania persönlich weiterbringen wird. „Ich glaube schon, dass man seinen Horizont erweitert und weltoffener wird.“ Weltoffen wirkt er aber eigentlich schon jetzt. „Ich bin sehr sozial“, sagt er über sich selbst. „Viele sagen, ich hätte etwas anderes studieren sollen.“ Doch nun stellt er sein Fachwissen ja einem sozialen Zweck zur Verfügung. Was danach kommt, weiß Raphael Freiheit noch nicht so genau. „Der Plan ist, dass ich mir im Bereich Informatik einen Job suche“, sagt er. „Aber wer weiß – vielleicht orientiere ich mich auch nochmal um.“

Umbau der ehemaligen Schule beginnt im Juli

Im Juli beginnt der Umbau der ehemaligen Schule, der Gemeinderat hat die ersten Vergaben vorgenommen.

Quelle: Schwäbische Zeitung

Die Umgestaltung des ehemaligen Inneringer Schulgebäudes zu einem Dorfgemeinschaftshaus erfordert Bauarbeiten, die von Architekt Christoph Engler geplant werden. Im Haushalt sind dafür 390 000 Euro eingestellt worden. Aus dem Ausgleichsstocks des Landes bekommt die Gemeinde einen Zuschuss von 150 000 Euro. Der erste Block Gewerke wurde beschränkt ausgeschrieben. Der Gemeinderat hat nun die Vergabe an die jeweiligen Firmen einstimmig beschlossen. In der zweiten Juli-Woche ist Baubeginn, kündigte Architekt Engler nach der Beschlussfassung an. Das Ausschreibungsergebnis zeigt, dass Engler bei der Kostenschätzung richtig lag: Im Moment liegen die Vergabesumme rund 6000 Euro unter dem Gesamtbudget. Das Ergebnis der Ausschreibung des zweiten Blocks Gewerke werde im Juli zur Beschlussfassung vorgelegt, kündigte Bürgermeisterin Dagmar Kuster an.

TSV In­ne­rin­gen macht Wolf­gang Kott­mann zum Eh­ren­mit­glied

Verdiente Ehrung: Wolfgang Kottmann wurde vom TSV Inneringen zum Ehrenmitglied ernannt.

Quelle: Schwäbische Zeitung

Im Rahmen des Vereinsfestes des TSV Inneringen ist das langjährige Vorstandsmitglied und der Übungsleiter Wolfgang Kottmann zum Ehrenmitglied ernannt worden. Die Vorstandschaft hatte die Ernennung bereits in seiner Hauptversammlung im Frühjahr beschlossen, die Übergabe der Ehrenurkunde nahm der Vorsitzende Gerhard Flöß im Anschluss an die Siegerehrung am Sonntag vor. Auf dem Bild von links: Max Kottmann und sein Vater Wolfgang Kottmann mit Gerhard Flöß.

Inneringer öffnen Gärten für Besucher – Besucher kommen von weit her

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Gartenliebhabern aus dem weiten Umland ist am Sonntag beim Tag der offenen Gartentür in Inneringen das Herz aufgegangen. Bei zwölf Gartenreichen, die es zu besichtigen gab, gab es das ganz große Spektrum an Gartengestaltung zu bewundern.

Quelle: Schwäbische Zeitung

Schon vor 11 Uhr morgens waren die ersten Besucherscharen mit ihren Rundwegflyern in Inneringen unterwegs, um in aller Ruhe die teilnehmenden Gärten fußläufig zu besuchen. Jedoch wichen viele auch aufgrund der zunehmenden Hitze auf das Auto aus, da die Entfernungen vom Dullenberg über das Bergkäppele bis zum Wasserturm und auch zum Sportplatz beim Wolf´schen Bauern- und Barockgarten doch sehr weit auseinander lagen.

Die Gäste werden im Narrenheim bewirtet

Beim Narrenheim sorgten die Mitglieder des Obst- und Gartenbauvereins für beste Stärkung mit Kaffee, Kuchen und herzhaften selbstgemachten Dennetle unter schattenspendenden Schirmen. Mehrere hundert Personen unterzeichneten die ausgelegten Listen, weit über den Kreis Sigmaringen hinaus fanden Gartenliebhaber den Weg nach Inneringen. „Es gibt Ortschaften, wo es nur zwei oder drei offene Gärten gibt, hier sind es zwölf Stationen, daher habe ich den weiten Weg gerne in Kauf genommen“, sagt ein Besucher aus dem Landkreis Böblingen. Zu sehen gab es von der postmodernen, mit viel Granit sehr gradlinig angelegten Außenanlage über das märchenverwunschene, mit Teich und Frosch angelegte kleine Paradies auch der üppige Obst- und Ziergarten mit Kinderspielplatz, der Nutzgarten oder der duftende Rosengarten bei der Bergkapelle.

Im Dullenberg durften die Besucher das selbstgebaute Backhaus mit Außenküche und den daneben gelegen Außenwhirlpool, eingebettet in einen Naturgarten bewundern. „Tolle Ideen zum Mitnehmen“, „So viel Liebe zum Detail“, „Ecken zum Träumen“, „herzlichen Dank für den Einblick in euer grünes Paradies“ und sogar““Schade, dass ich nicht bleiben kann, so schön ist es bei euch“, solche Sätze standen in dem Gästebuch, das eine Besitzerin ausgelegt hatte und in dem zahlreiche Besucher gerne ihren Dank und ihre Anerkennung ausdrückten. Überhaupt standen die Besitzer zum fachsimpeln gerne zur Verfügung. Im Vorbeigehen war vom organischen, mineralischen oder biologischen Dünger die Rede, von Schädlingsbekämpfungstipps und vom optimalen Standort. Der wohl mit am weitesten hergereiste Besucher meinte bei seiner Abreise zufrieden, dass sich die Fahrt und der Sonnenbrand, den er sich eingehandelt habe, sehr wohl gelohnt hätten.

Wer den Tag der offenen Gartentür verpasst hat, kann sich im WEBALBUM einen kleinen Überblick über den gelungenen Tag verschaffen.