Erstes Treffen der Initiativgruppe „Bioenergiedorf“

Es könnte eine echte Alternative zur Öl- und Holzheizung sein: Ein Nahwärmenetz, das beheizt von der örtlichen Biogasanlage für umweltfreundliche Wärme sorgt. Am 24.04.2015 soll im Adler hierüber informiert werden.

Anfang April hat die zur Lenkung des Projekts gegründete Initiativgruppe zum ersten Mal getagt. Dabei wurde deutlich gemacht, dass diese Idee nicht nur für diejenigen in Frage kommt, die im Bereich Käppelebrühl und damit nahe an der Biogasanlage wohnen. Vielmehr käme grundsätzlich das ganze Dorf in Betracht, wobei dann weitere dezentrale Wärmeerzeuger wie Holzhackschnitzelanlagen ins Netz aufgenommen werden könnten.Eine Chance also auch für alle, die im Dorf solche Anlagen betreiben.

Betreiber eines solchen Netzes wäre dann eine lokale Energiegenossenschaft. Die Organisationsform der Genossenschaft war schon vor Jahrzehnten das Mittel der Wahl, wenn es darum ging, lokale Investitionen zu tätigen. Hier sei nur an die Molkereigenossenschaft erinnert oder – schon vielfach vergessen – die Gemeinschaftsgefrieranlage nach dem Krieg. Der Vorteil hierbei ist: Die Entscheidungen werden gemeinsam und vor Ort getroffen.

Im Rahmen einer Informationsveranstaltung am 24.04.2015 um 19.30 Uhr im Saal des Gasthauses Adler soll diese Möglichkeit näher vorgestellt werden.Jörg Dürr-Pucher von der Clean Energy GmbH wird  am Beispiel der Gemeinde Grosselfingen den Weg zum Bioenergiedorf darstellen.

Ulrike Lorinser und Alois Lämmle vom Ingenieurbüro Lorinser werden anschließend die technische Seite eines Bioenergiedorfes Inneringen vorstellen, bevor Martin Boehme von der Energiegenossenschaft Ebenweiler über die benötigte Betreiberorganisation berichtet. Er sieht die Energiegenossenschaften als Königsweg zum Bioenergiedorf.

Nach wie vor gilt: Wenn man aus dem Dorf ein Bioenergiedorf machen will, dann muss man etwas dafür tun – von nichts kommt nichts. Aus diesem Grund sucht die Initiativgruppe weitere Mitstreiter, Gerhard Sprißler (Tel. 07577-1669, E-Mail: sprisslers@gmx.de) fungiert hier als Ansprechpartner.

Tennis: Inneringen, Hettingen und Veringenstadt spielen zusammen

Der Tennisclub Inneringen hat für die neue Saison eine Spielgemeinschaft mit Hettingen und Veringenstadt gegründet. So wollen die Verantwortlichen in den Vereinen auch künftig sechs schlagkräftige Mannschaften von der Jugend bis zu den Herren 65 stellen. Das wurde in der Hauptversammlung des Inneringer Vereins bekannt.

Quelle: Schwäbische Zeitung

Roland Walzer vom Vorstandsteam begrüßte die Freunde, Mitglieder und Ehrenmitglied Helga Gerbracht sowie Bürgermeisterin Dagmar Kuster in lockerer Atmosphäre bei einem Stehempfang, die Versammlung leitete dann Detlef M. Rosar. Im Vordergrund seiner Ausführungen stand die neu gegründete Spielgemeinschaft mit den Tennisvereinen aus Hettingen und Veringenstadt, Vertreter beider Vereine wohnten der Versammlung bei. Mit diesen Spielern ist der Verein in der Lage, auch in Zukunft sechs schlagkräftige Mannschaften von der Jugend bis zu den Herren 65 zu stellen. „Allen Akteuren ist bewusst, dass der jetzige Modus der Spielgemeinschaft noch kein Durchbruch darstellt“, so Rosar. Aber ein erfolgversprechender erster Schritt zu einer letztendlichen gemeinsamen Zukunft sei mit der Spielgemeinschaft gemacht.

Hettinger begrüßen Idee

Bei den positiven Wortmeldungen der Vertreter des Hettinger Tennisvereins wurden die Bemühungen um eine gemeinsame Zukunft in einer Spielgemeinschaft freudig begrüßt. Detlef M. Rosar betonte auch, dass der Verein sich mit konstant 140 Mitgliedern nicht von der Mitgliederzahl größerer Nachbarorte zu verstecken brauche. Schriftführerin Silvia Hospach berichtete von den Aktivitäten der Vorstandschaft. Marion Blatter präsentierte mit dem Zahlenwerk des Vereins ein ausgeglichenes Konto, Andi Rechtsteiner und Helga Gerbracht bestätigten die tadellose Kassenführung. Roland Walzer konnte als Sportwart eine erfolgreiche Saison, in der sechs Mannschaften am Spielbetrieb teilgenommen haben, Revue passieren lassen.

Die Vorstandschaft wurde auf Antrag von Bürgermeisterin Dagmar Kuster einstimmig entlastet. Sie bedankte sich für das Engagement der Vorstandschaft und hob insbesondere die erfolgreichen Bemühungen um eine Spielgemeinschaft hervor. Dieser Ansatz, so betonte sie, werde von ihr unterstützt. Die Wahl des Vorsitzenden Roland Walzer erfolgte offen und einstimmig. Des Weiteren wurde Alica Walzer neu als Beisitzerin in die Vorstandschaft gewählt. Abschließend betonten Walzer und Rosar, dass die Jugendarbeit intensiviert und die geselligen Veranstaltungen ausgeweitet werden. Auch solle der Fokus auf die Mitgliedergewinnung, aber auch auf die Pflege der vorhandenen Mitglieder gerichtet werden.

Umweltaktionstag – 310 Kilo Müll gesammelt

Viele fleißige Helfer aus Hettingen und Inneringen sind beim diesjährigen Umweltaktionstag mit Flurputzete im Einsatz gewesen.

Quelle: Schwäbische Zeitung

Während in Hettingen der Schwerpunkt im Einsammeln des achtlos weggeworfenen Mülls lag, kümmerten sich die Inneringer Bürger um die Grünanlagen der öffentlichen Einrichtungen.

Sowohl entlang der Lauchert vom Wiesental bis zum Ortsende bei der Firma Trumpf, als auch entlang der Verbindungsstraße zwischen Hettingen und Inneringen waren die Mülleinsammler unterwegs. Insgesamt 310 Kilogramm Müll kamen dabei zusammen. Die Baumpflege am Galthaus wurde wieder in Angriff genommen.

In Inneringen haben unter der fachkundigen Anleitung zahlreicher Mitglieder des Obst- und Gartenbauvereins Baumausschneidearbeiten an mehreren öffentlichen Plätzen stattgefunden. Die Helfer waren rund um die Kirche, den Friedhof und um die Bergkappelle tätig. Ein weiterer Schwerpunkt lag dieses Jahr auch wieder beim Sportgelände in Inneringen.

Kinder und Schüler packen mit an

Auch zahlreiche Kinder und Schüler packten tatkräftig mit an. Belohnt wurden die Helfer am Ende des arbeitsreichen Vormittags mit Vesper und Getränken beim gemeinsamen Abschluss an der Hermann-Flöß-Hütte. Bürgermeisterin Dagmar Kuster bedankte sich herzlich für die Gemeinschaftsaktion, ganz besonders lobte sie die Bauhofmitarbeiter unter der Regie von Elmar Steinhart, die auch außerhalb ihrer gewöhnlichen Arbeitszeit mit ihren Gerätschaften und ihrem Einsatz mithalfen.

Hauptversammlung des Obst- und Gartenbau und Landschaftspflegevereins – Im Sommer wieder Tag der offenen Gartentür

Vereinsvorsitzende Sabine Maier (links) und zweiter Vorstand Martin Teufel (rechts) übergeben im Rahmen der Hauptversammlung der Inneringer Gartenfreunde besonders fleißigen Vereinsmitgliedern eine Anerkennung.

In der Hauptversammlung des Inneringer Obst- und Gartenbauvereins haben die Mitglieder ein Hauptaugenmerk auf den Tag der offenen Gartentür gerichtet, der am 28. Juni veranstaltet wird. Dabei werden elf Inneringer Gartenbesitzer Einblicke in ihr grünes Reich gewähren.

Quelle: Schwäbische Zeitung

Vorsitzende Sabine Maier konnte zur Versammlung eine stattliche Anzahl an Vereinsmitgliedern und interessierten Bürgern begrüßen.

Die Versammlung, bei der keine Wahlen auf der Tagesordnung standen, konnte zügig abgearbeitet werden. Schriftführerin Heike Teufel berichtete von den vielen Aktivitäten des abgelaufenen Jahres, begleitet von einer Diaschau. Die gepflegten Flächen um die Inneringer Bergkappelle, den Schulgarten, das Gewandhaus, den Galgenbühl und die Renovierung des maroden Vordaches beim Wasserturm konnten dank der Arbeitseinsätze mit einer ansprechenden Bilddokumentation aufgezeigt werden. Beim Gewandhaus beteiligte sich der Verein zudem finanziell an der Grünanlage.

„Wir blicken auf ein aktives Jahr zurück, und das kommende Jahr geht es grad so weiter“, freute sich Sabine Maier. Sie zeigte sich sehr erfreut, dass sich elf neue Gartenbesitzer bereit erklärten, beim großen Gartentag am 28. Juni ihre Türen zu öffnen. Finanzreferent Josef Lehleuter berichtete von einer ausgeglichenen Kassenlage, obwohl er bei den mageren Zinseinnahmen fast nasse Augen bekäme. Jürgen Ott und Claudia Hos-pach überprüften die Kasse und sprachen ein Lob für die „saubere Kassenführung“ aus. Die Entlastung, die von Willi Gerbracht in Vertretung der entschuldigten Bürgermeisterin Dagmar Kuster vorgeschlagen wurde, erfolgte einstimmig. Vorweg schickte Willi Gerbracht ein großes Dankeschön an den Verein, der auch dank der immer wiederkehrenden Bereitschaft zur Mithilfe bei der Verschönerung des Ortes nicht mehr aus dem Gemeindeleben wegzudenken sei.

Sitzbänke ersetzt

Sabine Maier schloss die Versammlung und schickte ihrerseits noch abschließend einen Dank an die städtischen Bauhofmitarbeiter, die mehrere Sitzbänke im Außenbereich ersetzt haben und so den Spaziergängern wieder die Möglichkeit bieten würden, eine gemütliche Pause einzulegen. Außerdem übergab sie Klaus Wolf und Alois Schubert ein Weinpräsent, da sich die beiden über die Maßen für die Grünpflege der Bergkapelle und weiterer städtischer Flächen einsetzen würden. Ebenso übergab sie ein Präsent an Maria und Anton Guhl, die seit zehn Jahren die städtische Grünfläche vor ihrem Haus liebevoll pflegen.

Landwirtschaft: Die Preise sind im Keller


Harald Teufel berichtet über die Situation seines Betriebs

Nach wie vor hat die Landwirtschaft auf der Alb eine große Bedeutung. Die Rahmenbedingungen für die Betriebe werden allerdings immer schwieriger. Die Schwäbische Zeitung hat einige Betriebe besucht.

Quelle: Schwäbische Zeitung

Die dauerhafte Niedrigpreisphase auf dem Schweinemarkt spüren Philipp Benz aus Bingen, Harald Teufel, Karl-Heinz Metzger und Siegfried Flöß aus Inneringen sehr deutlich. Bei der Ursachenforschung sind sich die Landwirte einig, dass zum einen der Ausfuhrstopp nach Osteuropa schuld ist, das Preisdiktat der großen Schlachtkonzerne und nicht zuletzt das Kaufverhalten des Endverbrauchers, der Fleisch möglichst billig im Discounter und nicht in der örtlichen Metzgerei erwirbt.

„Bei einem Selbstversorgungsgrad von 118 Prozent sind wir auf den Export dringend angewiesen“, erklärt Philipp Benz. Der Jungunternehmer betreibt hauptberuflich einen modernen Schweinzuchtbetrieb mit 170 Muttersauen im Binger Außenbereich. Das benötigte Getreide zur Fütterung der Schweine baut er auf einer Fläche von 120 Hektar an. Mit Sorge beobachtet Philipp Benz die Schweinepreisnotierung und die Hauspreispolitik der großen Schlachtkonzerne. Aufgrund des politischen Embargos komme der Schlachtgewichtpreis, der im Winter erfahrungsgemäß ohnehin niedriger sei, nicht auf ein annehmbares Niveau. Exportiert werde hauptsächlich das weniger wertvolle Fleisch, da dieses im Inland nicht so nachgefragt werde.

Dies bestätigt auch Harald Teufel, der einen ebenfalls toppmodernen Schweinemastbetrieb nach dem geschlossenen System mit 160 Muttersauen und 1400 Mastplätzen betreibt. „In Deutschland will man Lende und Rücken, daher ist der Export eine wichtige Stütze für uns“, erklärt Teufel. Im Mai, wenn die Grillzeit beginnt, steige der Preis normalerweise, doch durch das Überangebot werde der Markt durch vom Staat eingelagertes Fleisch geflutet.

Kleine Betriebe vor dem Aus

„Wir setzen auf Regionalität“, dieser Slogan sei wohl politisch gewollt, werde aber nicht gefördert, führt Teufel weiter aus. Der Druck und die Auflagen speziell auf Metzgereien zwinge viele kleinere Betriebe in die Knie, sodass die Übermacht der großen Schlachtkonzerne weiter wachse. Karl-Heinz Metzger mästet 1200 Schweine, er kritisiert das schlechte Image von Schweinebetrieben, das durch Fernsehbeiträge entsprechender Organisationen vermittelt werde. „Man sollte uns Tierhaltern einfach mehr glauben, denn wir bieten dem Schwein, das nun mal ein Nutztier und kein Haustier ist, die optimale Umgebung und beste Versorgung bis zur Schlachtreife an“, sagt Metzger.

Schweine seien sehr empfindliche Tiere und müssen in geschützter Umgebung aufwachsen, dies werde leider allzu oft mit der modernen Michviehhaltung verwechselt, wo der Stall nach allen Seiten offen sein darf. Auch Siegfried Flöß, der eine Schweinemast mit 250 Plätzen im Nebenerwerb betreibt, findet klare Worte. Den Erzeuger beißen die Hunde, so Flöß, denn die ansteigenden Produktionskosten, wie Strom oder Öl, könne der Bauer nicht weiter geben.

TSV: Vielfältige Einblicke bei der Hauptversammlung

Die diesjährige Hauptversammlung bot vielfältige Einblicke an das Leistungsangebot des TSV als größtem örtlichen Verein.

Quelle: Schwäbische Zeitung

Die umfangreiche Tagesordnung anlässlich der Hauptversammlung des TSV Inneringen mit den vielfältigen Abteilungsbereichen hat deutlich gemacht, wie rege Vereinstätigkeit im Verein ist. Bei den Wahlen gab es dank bester Vorbereitung keine Überraschungen. Vorstand Gerhard Flöß sowie die weiteren Vorstandsmitglieder wurden in ihren Ämtern bestätigt

Wolfgang Reiser übernahm die Versammlungsleitung bis zum Eintreffen von Gerhard Flöß, der Opfer des Lufthansa Streiks wurde und daher verspätet eintraf. Zu Beginn gedachten die Anwesenden der verstorbenen Mitglieder des vergangenen Jahres. Julius Herre, Josef Teufel und Wilfried Kleck waren drei langjährige sehr aktive Funktionäre und Unterstützer des Vereins, denen man sehr viel zu verdanken habe, so Reiser. Andreas Rechtsteiner führte in seinem Bericht die Protokolle der Vorstandssitzungen aus. Vereinskassenwart Markus Metzger zeigte ein lückenloses Zahlenwerk auf, das von Hieron Miller und Hans Kempf nach intensiver Prüfung mit dem Lob „die Kasse ist in besten Händen“ bestätigt wurde.

Weitere Berichte

Die Berichte der Abteilungen Kinder- und Schülerturnen, Gymnastik, Leichtathletik, Walking, Sportabzeichen, Präventionssport, Fußball, Kooperationen zwischen Schule und Verein sowie Abteilung Theater wurden von den Übungsleitern vorgetragen und boten einen interessanten Einblick in das ganzjährige Programm. Die Entlastung wurde von Josef Lehleuter vorgeschlagen und ohne weitere Diskussion einstimmig erteilt.

Die Neuwahl brachte keine Überraschungen. Folgende Vorstandsmitglieder wurden wiedergewählt: Vorsitzender Gerhard Flöß, zweiter Vorsitzender Wolfgang Reiser, Finanzen Markus Metzger, Schriftführer Andreas Rechtsteiner, Amt für Öffentlichkeitsarbeit Sebastian Blatter, Jugendvertretung Katja Sprißler, Kristina Sprißler und Maximilian Teufel, Turnwartin Conny Fritz, Abteilung Leichtathletik Wolfgang Kottmann und Daniela Schönle, Frauenvertreterin Marion Blatter, Breitensportwart Bruno Oberlander, Theaterabteilung Jürgen Metzger, Anlage- und Gerätewart Guido Ruf, Beisitzer Simon Ott, Tobias Sprißler, Mathias Sprißler, Manuel Graf, Roman Teufel, Reinhold Teufel. Zum Kassenprüfer wurden Martin Teufel und Hans Kempf bestellt.

Es folgte ein Antrag an die Versammlung, Wolfgang Kottmann zum Ehrenmitglied zu ernennen, welchem einstimmig gefolgt wurde. Im Sommer erfolgt die offizielle Ernennung Kottmanns im Rahmen des Vereinsfestes. Jürgen Nastulla war als Vertreter des Turngaus anwesend und warb um die aktive Mithilfe des Vereins beim Landeskinderturnfest in Sigmaringen, das am letzten Juliwochenende stattfindet. Gerhard Flöß schloss die Hauptversammlung mit dankenden Worten.

Die Versammlung des Fördervereins wurde im Anschluss zügig abgearbeitet.

TSV: 77 Sportabzeichen vergeben

Auch im vergangenen Jahr haben beim TSV Inneringen wieder viele Sportler das Sportabzeichen absolviert. Nun wurden die Auszeichnungen übergeben.

Quelle: Schwäbische Zeitung

Als Belohnung für die Trainingsstrapazen während des vergangenen Jahres haben 77 Inneringer Sportler im Vorfeld der Hauptversammlung des TSV Inneringen das deutsche Sportabzeichen entgegengenommen. Zufrieden händigte Jürgen Metzger die Urkunden aus. Es seien einige Neulinge dazugekommen, daher könne er sogar zwei Sportabzeichen mehr als im vergangenen Jahr überreichen.

Die Trainer und Prüfer Jürgen Metzger, Markus Metzger, Karl-Heinz Dangel und Manuel Graf hatten während der Sommermonate für die Neulinge schon mal ein Einzeltraining angeboten, um die Scheu vor der Prüfung zu überwinden. So waren es dann nicht nur neu hinzukommende Schüler, die ihr erste Prüfung erfolgreich bestanden, sondern auch über 20 erwachsene Frauen und Männer im Alter von 20 bis über 60, die sich erstmals je einer Disziplin der vier Bereiche Ausdauer, Koordination, Schnelligkeit und Kraft maßen.

Mehr als zehn der Neulinge schafften auf Anhieb das Sportabzeichen in Gold, was die Prüfer besonders stolz machte. Eine besondere Ehrung erhielten Hieron Miller, Gerhard Sprißler und Ludwig Sprißler. Miller wiederholte die Prüfung in Gold zum 30. Mal, Gerhard und Ludwig glänzten zum 25. Mal in Gold. Außerdem erfüllten die Familien Jürgen Metzger, Manfred Metzger, Wolfgang Reiser und Robert Steinhart die Bedingungen für das Familiensportabzeichen. Hierfür müssen mindestens drei Familienmitglieder die Prüfung erfolgreich ablegen.

Ehrung der Stadt: Mit 82 noch zum Turnfest

Die Stadt Hettingen hat ihre erfolgreichen Sportler und Ehrenamtler geehrt. Neben der Meistermannschaft der SGHI wurde auch Hieron Miller ausgezeichnet, der auch mit über 80 Jahren dem Sport treu ist.

Quelle: Schwäbische Zeitung

Die Treppe im historischen Rathausschloss in Hettingen hat fast nicht ausgereicht, um die zahlreichen Sportler der Stadt, denen eine Ehrung zuteil wurde, für ein Foto zu platzieren. Unter ihnen war auch der 84-jährige Hieron Miller . „Das ist doch sehr beeindruckend, wie aktiv und erfolgreich die Hettinger und Inneringer sind“, erklärte Bürgermeisterin Dagmar Kuster angesichts der vielen Personen, die ausgezeichnet wurden. Musikalisch umrahmt wurde der Festakt von einem Ensemble der Jugendmusikschule Burladingen. In ihrer Ansprache betonte die Bürgermeisterin, dass die gemeinsame Ehrung von ehrenamtlichem Engagement und sportlichem Erfolg durchaus gewollt sei, zeige sie doch den Zusammenhang eindrücklich auf. Denn nur durch die Unterstützung seitens des Ehrenamtes – sei es als Trainer, Betreuer, Schiedsrichter oder auch Eltern – seien Sportler in der Lage, Höchstleistung zu erbringen.

Viel Lob für Simon Teufel

Simon Teufel wurde für seinen langjährigen, unermüdlichen Einsatz für das Gemeinwohl geehrt. Stellvertretend für zahlreiche Projekte, bei denen er sich einbrachte, nannte Dagmar Kuster die Planung und Sanierung des Daches am Wasserturm und des Inneringer Feuerwehrgebäudes. Anerkennend und mit der Bitte, diese wichtige Arbeit fortzuführen, überreichte Kuster ihm eine Urkunde und ein Geschenk. Bei den Einzelsportlern wurden folgende Personen für herausragende Leistung geehrt: Cindy Gluitz (Tennis), Jonathan Teufel (Tennis, Leichtathletik), Julia Bögle, Justin Miller, Niklas Birkle, Ben Rösch (alle Leichtathletik), Laura Sprißler (erfolgreiche Triathletin mit hervorragenden Platzierungen bei europäischen Wettkämpfen) und Max Kottmann (Weitsprungathlet, mit 7,53 Meter Landesmeister der Junioren).

Hieron Miller erhält besondere Ehrung

Eine besondere Ehrung wurde Hieron Miller zuteil: Der 82-Jährige stelle mit seiner jahrzehntelangen Teilnahme bei Turnfesten und dem regelmäßigen Ablegen des Sportabzeichens und vielen weiteren sportlichen Aktivitäten ein großes Vorbild für die nachfolgende Generation dar. Des Weiteren wurden zwei sehr erfolgreiche Fußballmannschaften geehrt: Die D-Junioren der Spielgemeinschaft Hettingen-Inneringen feierten in der vergangenen Saison die Meisterschaft und die Hallenbezirksmeisterschaft.

Die erste aktive Mannschaft der Spielgemeinschaft konnte die Saison mit dem verdienten Aufstieg in die Bezirksliga abschließen. Spielführer Florian Flöß bedankte sich für die Nominierung und die Ehrung. Mit einem amüsanten Einblick in die Mannschaft und dankenden Worten für Trainer Alexander Failer übergab er der überraschten Bürgermeisterin Dagmar Kuster eine gerahmtes Foto der erfolgreichen Mannschaft.

Nahwärmenetz als Chance für das Dorf

„Inneringen soll Bioenergiedorf werden“ – so berichtete die „Schwäbische“ über das seit langem im Raum stehende Nahwärmekonzept. Richtiger wäre gewesen: „Die Inneringer müssen etwas tun, um Bioenergiedorf zu werden“!

Die Lokalzeitung berichtete folgendermaßen:

Inneringen soll Bioenergiedorf werden

Ein Dorf macht sich auf den Weg der energetischen Selbstständigkeit

Der Hettinger Ortsteil Inneringen macht sich auf den Weg, ein Bioenergiedorf zu werden, das bedeutet, sich unabhängig von den großen Energielieferanten zu machen. Der Ausgangspunkt ist die bestehende Biogasanlage, die Wärme an Haushalte abgeben wird und die Grundlast abdeckt. Zusätzlich braucht es ein zentrales Stroh- oder Hackschnitzelheizwerk, um die Mittellast, die im Winter zur Heizung der Häuser abgerufen wird, abzudecken. Und für Spitzenlasten, wenn im Winter die Temperaturen über längere Zeit zweistellig im Kältebereich liegen und die Biosgasanlage womöglich still steht, braucht es eine Heizölheizungsanlage im Kraftwerk. Diese Vison erklärte Jörg Dürr-Pucher vom Radolfzeller Beratungsbüro Clean Energy dem Gemeinderat und viele Bürgern, die zur öffentliche Sitzung gekommen, um das Projekt kennenzulernen.Bisher sind die Haushalte über eine erste Formularaktion informiert worden, wobei auch nach ihren Interesse gefragt wurde. Der Rücklauf zeige, dass durchaus Interesse bestehe, sagte Dürr-Pucher. Die ersten Hochrechnungen belegen, dass in Inneringen, obwohl die Wohngebiete auseinandergezogen sind, ein Nahwärmenetz wirtschaftlich betrieben werden kann. „Wichtig ist, dass sich rund 60 Prozent der Haushalte anschließen und vertraglich für eine Laufzeit von 20 Jahren binden“, erklärte Dürr-Pucher.Um das Projekt umzusetzen, wird ein Arbeitskreis gebildet, der bis zur Gründung der Genossenschaft besteht, die künftig das Netz und das Heizkraftwerk betreiben wird. Clean Energy werde den Arbeitskreis begleiten und beraten. „In manchen Gemeinden sind wir oft hinzugezogen worden, in anderen nur ganz punktuell“, berichtete Dürr-Pucher. Entsprechend fallen Kosten an.Bei Hausbesuchen wird individuelle Situation besprochenDie Umsetzungsschritte beginnen mit einer Bürgerversammlung und einer zweiten Formularaktion, um zu informieren und zu überzeugen. Dann wird bei Hausbesuchen jede individuelle Situation besprochen. Bei manchen Haushalten passt der Zeitpunkt des Angebots genau, weil der Heizkessel in die Jahre gekommen ist. Andere haben eine neue Heizung, diese können den Anschluss in den Garten legen lassen, so sind sie für die Zukunft gerüstet. In manchen Häusern müssen erst Heizkörper installiert, bei anderen nur der Wärmetauscher der Nahwärme angeschlossen werden. Wer mit Holz heizt, kann die Nahwärme nur als Grundheizung in Anspruch nehmen, der geringe Verbrauch wird über einen Minivertrag geregelt. „Je mehr Haushalte anschließen, umso günstiger wird es für den Einzelnen“, betonte Dürr-Pucher.Das Projekt wird gefördert, sodass der Ausbau des Nahwärmenetzes und der Bau der Pumpstation und des Heizkraftwerkes finanziell unterstützt werden.Dürr-Pucher sagte, die Gemeinde könne das Projekt unterstützen, in dem sie bei der Suche nach Fördermöglichkeiten behilflich ist und gute Konditionen für den Konzessionsvertrag gibt, damit die Leitungen des Nahwärmenetzes in den Boden gelegt werden können.Die Gemeinderäte zeigten sich von dem Projekt angetan. Bürgermeisterin Dagmar Kuster sagte zu, die Konzession kostenlos zu vergeben. Rat Gerhard Sprißler wollte wissen, ob ein Strohheizkraftwerk technisch ausgereift sei. Dies bestätigte Dürr-Pucher.Auch kam die Frage auf, ob die Energie der Biogasanlage den Bedarf auch wirklich abdecken kann. Dürr-Pucher erklärte, das Heizkraftwerk für die Mittellast werde so ausgelegt, dass im Winter der Bedarf weitgehend abgedeckt werden könne, weil die Kosten des Öls, um die Spitzenlast abzudecken, sehr hoch seien. Man könne den ganzen Ort versorgen, versicherte er.

 

  

Die Ausgangslage wäre nicht die schlechteste: Im Inneringer Südosten steht die Biogasanlage von Karl-Heinz Metzger und Harald Teufel, die bereits das neue Betreibsgebäude der Firma Zürn-Heber-Kröll mit Nahwärme versorgt. Die notwendige Wärmeleitung wurde also schon bis an das Dorf heran verlegt. Im Käppelebrühl, aber auch im Bereich der Hohenzollernstraße gibt es zahreiche Gebäude, deren Heizung in die Jahre gekommen ist und bei denen mittelfristig Investitionsbedarfbesteht. Und im Unterdorf gibt es bereits Holzhackschnitzel-Heizanlagen, die eventuell in das Nahwärmenetz eingebunden werden können.

So weit, so gut. Nur: Von alleine wird sich hier gar nichts bewegen! 

Schon andere Orte haben versucht, diesen Weg zu gehen und sind letztlich daran gescheitert, dass es nicht gelungen ist, für diese grundsätzlich sinnvolle Idee und Möglichkeit genügend Mitstreiter zu finden. Aus diesem Grund sind zwei Punkte wichtig: 

Es muss von vorneherein klar sein, dass jeder einzelne, der beim Nahwärmenetz dabei sein möchte, auch eigenes Geld investieren muss – das er aber ansonsten früher oder später in eine neue „eigene“ Heizung investieren muss. 

Und es müssen sich genügend Menschen finden, die sich im angesprochenen Arbeitskreis engagieren und das Projekt „Nahwärmegenossenschaft“ voranbringen. Nachdem es in diesem Fall die seltene Konstellation gibt, dass man mit seinem Engagament für die Allgemeinheit auch dem eigenen Geldbeutel etwas Gutes tun kann, sollte dies aber gelingen.

Nicht nur aus ökologischen, sondern auch aus wirtschaftlichen Gründen wäre es also zu wünschen, dass dieses Projekt gelingt. Und letztlich wäre ein solches Nahwärmenetz auch eine Investition in die Zukunft des Dorfes. 

Man darf also auf die angekündigte Bügerversammlung gespannt sein…

Funken findet großen Anklang

Zum zweiten mal hat das Funken-Team am Funkensonntag eingeladen, und mehr als 100 Inneringer kamen. Auch wenn der vom Schnee durchfeuchtete Funken sich herb tat mit brennen, die anwesenden Erwachsenen und Kinder hatten ihren Spaß.

Tief im Innern muss man einen Funken anzünden.

Schließlich war der Brand fachmännisch gelegt.

Die zahlreichen Besucher freuten sich über das leuchtende Feuer, vor allem aber auch über die gelungene Veranstaltung.

Schließlich war für das leibliche Wohl bestens gesorgt, und die eingenommenen Spenden werden für einen guten Zweck verwendet.

Die Initiatoren Siegfried Flöß und Daniel Locher und ihre Helfer freuten sich über die gute Resonanz.